Was hat das mit der Frage zu tun, ob ein 100-Einwohner-Dorf in der Lage ist (mT)

DT, Freitag, 27.08.2021, 13:14 (vor 1602 Tagen) @ NegaPosi2102 Views

auch ohne "Welt-Vernetzung" oder landesweite Wasserversorgung
seine eigene Wasserversorgung sicher zu stellen.

Das geht, wie ich mehrfach gezeigt habe. Punkt.

Und ob man SELBER autark einen Brunnen bohren darf und den anschließen darf, hat mit dieser ursprünglichen Frage und der Korrektheit der Antwort nichts zu tun.

Seit der Jungsteinzeit sind Dörfer, Hufen, Sippen eine nachhaltige und dauerhafte Lebensform gewesen. So subsidiär wie nötig, aber autark und trotzdem arbeitsteilig.

Das hat sich bis ins frühe Mittelalter, als massenhaft Städte aufkamen, so bewährt. Die Städte der Römer (Roma, CCAA, Xanten, Trier) usw. konnten sich ein paar Jh. halten.

Die Städte der Steinzeit (vor allem in Anatolien und im fruchtbaren Halbmond, aber auch zB bei den Anasazi in Arizona/New Mexiko) sind nach wenigen Jahrzehnten/Jh. alle wieder unter gegangen.

Dörfer haben gegenüber Jägern und Sammlern den Vorteil der Stetigkeit und Arbeitsteilung. Städte werden zu Molochen. Ich würde mal tippen, daß es das verdreckte und linksversiffte Berlin im Jahr 3000 nicht mehr geben wird. Aber ein Dorf wie einige an Nebenflüssen des Rheins, der Mosel, des Neckars, der Donau, die wird man auch im Jahr 3000 noch finden. Gut zu sehen bei Altmühldörfern aus der Bronzezeit oder Dörfern in besonders fruchtbaren Gegenden wie zB in der Pfalz, den Gäulandschaften und den Lößgegenden mit genügend Wasser, zB kleineren Bächen. Dort dürfte über 7500 Jahre durchgehende und mehr oder weniger ununterbrochene Siedlungsgeschichte vorherrschen.

Das Drecksloch Berlin im märkischen Sand ist in der jetzigen Form nur 200 Jahre alt und wird wohl auch nicht das Alter von Rom erreichen.


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