Hier noch zwei potentielle Einwände zu meiner Relativierung "die Sterblichkeit 2018 war so hoch wie die 2020"

BerndBorchert, Sonntag, 31.01.2021, 21:49 (vor 1807 Tagen) @ BerndBorchert839 Views
bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 31.01.2021, 21:55

von mir selber - wenn's kein anderer tut.

1. Die Grippewelle 2018 lag voll in 2018 drin, von Feb. bis Apr. mit März als Höhepunkt. Die Grippe ab Nov./Dez. 2020 wird durch das neue Jahr 2021 abgeschnitten. Man muss also noch auf die Jan. Zahlen warten, um abzuschätzen, ob die Übersterblichkeit vom Dez. sich soweit in den Jan. hineinschiebt, dass man das berücksichtigen müsste, wie auch immer man das konkret machen würde.

2. Zwei so starke Grippewellen mit Abstand 2 Jahre und beide +5,x% Tote ist bislang nicht vorgekommen. Die jährliche Durchschnittssteigerung von ca. 1% wird natürlich bei weitem übertroffen. Nicht 2020 ist also ein Novum, sondern 2018 in Verbindung mit 2020. Aber da jetzt eine Besonderheit zu sehen, die auf eine besondere Gefährlichkeit der Covid Grippe zurückgeht, ist nicht zwingend, finde ich.

Bernd Borchert

Nochmal die Zahlen aus dem Originalposting unten:
2001 828 541
2002 841 686
2003 853 946
2004 818 271
2005 830 227
2006 821 627
2007 827 155
2008 844 439
2009 854 544
2010 858 768
2011 852 328
2012 869 582
2013 893 825
2014 868 356
2015 925 200
2016 910 899
2017 932 263
2018 954 874
2019 939 520
2020 982 489


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung