Korrekt, denn man muss nicht nur die Demographie und die längere Lebenszeit betrachten...
... sondern auch noch die Gesamtpopulation. Denn wenn 1) die Lebenserwartung steigt und 2) die demographische Entwicklung so verläuft, dass es immer mehr Alte als Junge gibt, dann steigt die Sterblichkeitsrate im Zeitablauf zwangsläufig. Außer 3) die Gesamtpopulation wird durch Reproduktion oder Zuzug mehr oder weniger stabil gehalten.
Hierbei ist zu beachten: Die Gesamtpopulation kann sogar wachsen (wie es in der BRD der Fall war) und dennoch kann die Sterblichkeitsrate demographiebedingt steigen! (Weil es immer noch und fortgesetzt immer mehr Alte als Junge gibt.)
Dazu mag man stehen, wie man will, aber die Entwicklung zeigt, dass es zu wenig 'Eigenreproduktion / Zuzug' gibt, trotz der sog. Flüchtlingswelle, um der demographischen Entwicklung entgegen wirken zu können. Dies mag aber auch durch den zeitlichen Verzug verursacht sein, da die Neuankömmlinge ein paar Jahre benötigen (zur Reproduktion). Auch das ergibt sich eigentlich schon rein intuitiv, wenn man die Bevölkerungsurne rauf und runter schiebt.
Gruß vom
Rybezahl.