Mein kurzes Argument: auch 2018 war ein neuer Höchststand an Toten, auch relativ: 5,4% mehr als der Durchschnitt der vorangegangenen 5 Jahre. Dieser Wert 2020: 5,1% mehr
Also praktisch ein 1:1 Verhältnis von den Fakten her, sogar mit leichtem bias dahingehend, dass 2018 besorgniserregender/trauriger war als 2020.
Aber von der Medien-Aufmerksamkeit her ein Verhältnis von 1:1000 oder mehr, und entsprechend auch die Reaktion in Politik und Staat.
Mit anderen Worten: eine Mücke blieb in 2018 eine Mücke, aber in 2020 wurde ein Elefant daraus gemacht.
Die Corona-Krise: eine Übertreibung 1:1000 der gleichgeschalteten Medien und Politik.
Bernd Borchert
Sorry für die Wiederholung von unten. In dem Argument steckt damit der ca. 1% durchschnittliche Zuwachs an Toten pro Jahr - als Grundtendenz der letzten 20 Jahre.
Der Wert 5,1% war unten noch 5,3% - der Schaltjahrs-Tag 2020 ist jetzt eingerechnet.