Aus technischer und politischer Sicht

Socke ⌂, Freitag, 22.01.2021, 10:50 (vor 36 Tagen) @ Oblomow918 Views

Technisch kann man mit H2 eine ganze Menge machen, von der Seite hört es sich sehr gut an.
Dagegen spricht der sehr schlechte Gesamtwirkungsgrad. Oft nur 0,5 bis wenige Prozent. Bei solchen Verlusten ist da nichts rauszuholen und jede "Energiewende" auf solcher Basis von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es bleiben halt die Nischen-Produkte und -Anwendungen, wo sowas trotzdem sinnvoll sein kann.

Auf der anderen Seite ist die politische Komponente, die sich zu oft nur nach Ideologie orientiert und wo der Wirkungsgrad dann keine Rolle spielt.
So ist z.B. analog der Beimischung von Speiseölen ("Bio"-Anteile) zum Diesel eine Beimischung von H2 zum Erdgas gesetzlich vorgeschrieben. Zur Zeit noch in kleinsten Dosen aber mit den Jahren ansteigend, je nach politischer Lage.
Und dieses H2 für die Gasversorger muss ja irgendwie bereitgestellt werden zumal Erdgas weiter an Bedeutung zunimmt. Da muss es Anlagen geben, da braucht es Firmen, die sowas herstellen und ggf. auch betreiben. Auch von dieser Seite ist also ein gewisser Markt vorhanden. Ob sich das lohnt da groß einzusteigen wage ich angesichts des am Ende doch überschaubaren Bedarfes zu bezweifeln.

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