Covid-19. Totalversagen auf der ganzen Linie.

sensortimecom ⌂, Samstag, 09.01.2021, 07:49 (vor 1833 Tagen) @ LLF4228 Views
bearbeitet von sensortimecom, Samstag, 09.01.2021, 08:32

Bekämpfung der Covid-19-Pandemie und Globalisierung sind inkompatibel. Entweder das eine, oder das andere. Wenn ich das Coronavirus wirksam bekämpfen will, brauche ich rigorose Abschottung von Hotspots. Feuermauern, quasi. So ist es zu allen Zeiten gehandhabt worden, sogar schon in biblischen. Wie man das richtig macht, wurde in China erfolgreich durchexerziert. Auch in Europa gibt es Beispiele: Vor 10 Monaten wurde in Österreich ein totaler Lockdown durchgezogen, 6 Wochen später war das Land praktisch corona-frei. Auf diesem Stand wäre es geblieben, hätte man nicht Schengen, die EU, das Asylrecht, und die totale Reisefreiheit als oberste Maxime. Covid-19 wurde zur politischen Spiel- und Intrigen-Wiese. Es kamen nicht-kontrollierte Personen aus Corona-Gebieten wieder rein, das Tracing versagte, die Leute waren inzwischen nachlässig geworden (was niemanden verwundern darf!), und die sog. "Zweite Welle" begann. Mit inzwischen 10-facher Vehemenz, sodass sich jeder Erstklassler ausrechnen kann, dass es auch der zehnfachen Intensität bedarf, um wieder auf den alten Status Quo zu kommen (leider können viele Leute nicht rechnen). Dasselbe passierte in allen EU-Ländern. Man setzte ab Herbst auf kybernetische Modelle zur Eindämmung, das sog. "Ampel-System". Das Virus lachte dazu.

Die Situation ist aber inzwischen dermaßen verfahren, dass ein neuerlicher totaler Lockdown wie im März NICHTS mehr brächte. Man wartet und hofft jetzt auf die allgemeine Durchimpfung der gesamten Bevölkerung. Kein Mensch kann aber sagen, ob es nicht schon nach einem halben Jahr ein mutiertes - womöglich noch gefährlicheres - Virus gibt, gegen das die Impfstoffe nicht helfen.


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