Mich interessiert nur der physikalische Aspekt von ZEIT
Was jemand aus dem Blickwinkel der Philosophie, besser gesagt Ontologie oder Phänomenologie, rein interpretiert, ist eine andere Sache. Daher kann ich mit deinen Zeilen wenig anfangen.
Meine Ansicht dazu hab ich schon früher hier gepostet. Nur kurz. Es existiert ein "Grundzustand des Universums" zu dem auch die Gesetze der Logik und Mathematik gehören - auch Quantenuniversum genannt - der alle Quantenzustände enthält, die es seit dem Urknall gab. Damit es die überhaupt gibt bzw. akkumuliert werden, muss ZEIT und Materie ins Dasein kommen, und das ist beim "Urknall" passiert. Ein "Vorher" gabs nie, denn es existierte ja keine ZEIT. (Völlig ident mit physikalischen Erkenntnissen, zb. Stephan Hawkings).
Was ich postuliere, ist folgendes: ZEIT existiert nie unabhängig von Materie, und auch NUR dann, wenn sie "Zeit MESSEN" kann. D.h. sie braucht "Sensorium" dafür, sie muss sie messen, erkennen, ja praktisch "fühlen". Genau wie wir Menschen, oder wie alles Biologische im Universum. Also, wenn zb. Materie in einem "Schwarzen Loch" verschwindet, dann deshalb, weil sie die Fähigkeit zur Zeitmessung verliert. Ähnliches auch beim Erreichen des Absoluten Nullpunkts etc. Auch alle Quantenphänomene lassen sich mit dieser Theorie erklären. Ein verschränktes Teilchen kann zb. deshalb gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten sein, weil es kein Sensorium zur Zeitmessung enthält, daher für es auch keine Zeit existiert, ergo gilt auch keine Lichtgeschwindikeit und keine Relativitätstheorie dafür.
Nun weiss ich aber dass ein Umdenken der Physik in dieser Frage einen Paradigmenwechsel bedeuten würde. Geht daher nicht.
Ev. auch dazu lesen: www.sensortime.com/time-de.html
Dort habe ich mal die Beweisführung versucht, anhand einer Patentanmeldung.