Das zeigt nur eins: du lebst ein völlig falsches Leben und bist kein souveräner Mensch

Prophet, Freitag, 09.10.2020, 12:08 (vor 1938 Tagen) @ Linder3395 Views
bearbeitet von Prophet, Freitag, 09.10.2020, 12:15

weil ruhigsten und entspannendsten in meinem ganzen Leben. Ich will diese Zeit nicht mehr missen.


Dann scheint dein Leben völlig falsch aufgebaut gewesen zu sein. Bei mir ist seit drei Jahrzehnten Lockdown, nämlich immer entspannt.


Keiner, der dir an der Ladenkasse mit dem Einkaufswagen in die Hacken fährt.


Nur 1 x in der Woche einkaufen löst das Problem. 1 x im Monat verringert es auf 1/20 im Vergleich zum täglichen Einkauf.

Wenn man im kanadischen Niemandsland wohnt, muss man 300 km zum nächsten Supermarkt fahren. Das geht täglich schlecht. Das macht man 1 x im Monat, höchstens. Ich wüsste nicht, was gegen dieses Prinzip spricht, auch wenn der Supermarkt nur 10 km weg ist. Aber manche Menschen scheinen einfach zu blöd zu sein um eine Einkaufsliste für 14 Tage zu schreiben. Und das im Zeitalter des Personalrechners in jedem Haushalt. Daran sieht man ja, dass die Menschen teilweise wie im Mittelalter leben.

Keiner, der sich im Biergarten vordrängelt oder dermaßen auf die Pelle rückt, dass man seinen Atem im Nacken spürt.


Was suchst du denn in Bierdimpfelgärten überhaupt wenn dich die Herdentiere so stören? In diese Lokalitäten geht man genau deswegen damit man Bierdunst aus der rülpsenden Fressluke des Gegenübers riechen kann und dabei Blechmusik hört und danach nach Schweinebraten und Sauerkrautfürzen riecht. Das ist doch der Sinn eines solchen Zeitvertreibs. Tiefgehende und weiterführende Gespräche wird man dort an der Bierbank weniger führen.

Deutlich weniger Fahrzeuge auf den Straßen, die den Verkehrsfluss behindern.
usw., usw.,...


Das denken die anderen von dir aber genauso, denn du bist genauso Teil der alltäglichen Verkehrsflussbehinderung... wahrscheinlich mit sehr vielen überflüssigen Fahrten.

Kurzum, fast alles was mich in meinem normalen Leben zeitlich behindert war von einem auf den anderen Tag passé.


Schade, dass es dafür einen externen Anlass brauchte (der dir aufgezwungende Lockdown) anstatt dass du selbst auf den Trichter kamst dein Leben dementsprechend abzuändern. Aber wie es so ist: manche werden gelebt, andere leben und ändern selbständig und städnig ihre Rahmenbedingungen.

Meine Freunde und Bekannte habe ich dennoch gesehen, das soziale Leben war demnach kaum behindert und gefühlt meist intensiver als je zuvor.


Kein Wunder wenn der Bierdimpfelgarten wegfällt wo sich unsicheres und anderes nutzloses Menschenmaterial sammelt um die Zeit totzuschlagen um sich von externen Beschallungen und Düften zu zerstreuen und sich in der Menschenherde sicher zu fühlen. Warum hast du denn vor dem Lockdown deine Freunde und Bekannten vernachlässigt?

Auf (Fern)Reisen kann ich zwischenzeitlich verzichten, das ist kein Problem.


Wonach warst du denn bisher auf der Suche, dass du überhaupt Fernreisen brauchtest? Wer Fernreisen braucht ist noch längst nicht angekommen dort wo er irgendwann mal hin wollte.

Von daher bitte gerne einen zweiten Lockdown,


Wie gesagt, manche bitten um externe Anlässe um ihr Leben zu ändern. Das ist kein Verhalten autarker und souveräner Menschen. Sondern von Kindern: "Papi, Papi, machen wir bitte einen zweiten Lockdown? Das war voll toll, bitte, bitte Papi..."


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