Das wäre eine biologische Begründung für eine einzige Ursprungsregion

BerndBorchert, Freitag, 21.08.2020, 23:08 (vor 1988 Tagen) @ Kaltmeister1760 Views
bearbeitet von BerndBorchert, Freitag, 21.08.2020, 23:39

Ich verstehe Dich so, dass die offenbar gerichtete Entwicklung der Menschheit (aufrechter Gang - daran machen die Tübinger ja das Menschsein fest, Vordergliedmaßen frei zum Handwerken, aber vor allem die geistigen Fähigkeiten sprechen, rechnen, planen, etc.) nicht an verschiedenen Stellen parallel durch Mutation/Zufall entstehen konnten.

Was du aber nicht beachtest, sind Wanderungen zu benachbarten Regionen (oft nicht gerade friedlich...), so dass Ostchina durch sagen wir nur 20 Regionen mit Spanien verbunden war. Durch solche Wanderungen könnten sich vorteilhafte Mutationen in alle Himmelsrichtungen auch in ferne Regionen ausbreiten, und sich mit den dort ansässigen Genen verbinden. Es könnten auch solche Vorteils-Wanderlinien zusammenlaufen und sich genetisch verbinden, beispielsweise Singen/Musik (Vorteil?) aus Afrika und Fingerfertigkeit aus China. Wir sprechen ja über Tausende von Jahrtausenden, in denen die Wanderungen (und einhergehend sozusagen die Wanderungen der vorteilhaften Gene) stattgefunden haben können.

Wie schnell führen denn Weiterentwicklungen zur Unmöglichkeit des Fortpflanzens? ich würde schätzen, dass ein Schwarzafrikaner und eine Chinesin mindestens 1000 Generationen ( = 25.000 Jahre) keine gemeinsamen Vorfahren hatten - aber Kinder können sie bekommen. Es dauert also lange, bis Fortpflanzung zwischen Gen-Linien nicht mehr möglich ist.

Bernd Borchert


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung