Wer solte Deutschland strategisch neu ausrichten?

Mephistopheles, Datschiburg, Mittwoch, 29.07.2020, 19:15 (vor 13 Tagen) @ Revoluzzer790 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 29.07.2020, 19:59

Ich glaube, er versteht den historischen Umbruch und die Notwendigkeit für die USA sich zurückzuziehen bzw. die verbleibenden Ressourcen auf China zu konzentrieren.

Daraus ergibt sich sein Auftrag für D.

Europa, Deutschland schwinden dahin. Es wird um dieses Armenhaus höchstens innere Kriege geben, aber weder einen mit Russland noch mit den USA. Europa ist so einen Krieg schlicht nicht mehr wert. Entsprechend Wirtschaft: Europa ist irrelevant, nur nach als Absatzmarkt für 2.klassige oder überholte Technologie.

Welche überholte Technologie?

Folglich wird er den weiteren Abzug der US-Truppen aus D organisieren. Plus eine "Auffanglösung", damit der US-Einfluss gedeckt und soweit möglich aufrecht erhalten bleibt.

Der Abzug der US-Truppen korreliert mit der aufgrund des schwindenden Einflusses verringerten Fähigkeit, die Kosten der Besatzungstruppen anderen aufzuhalsen. In Deutschland ging das noch relativ gut, in Polen - so ist wohl sein Zitat zu verstehen -, wird das relativ schwierig sein.

Wir müssen beachten, dass sich die USA seit ihrem gescheiterten Umsturzversuch in Vietnam Besatzungstruppen in fremden Ländern nicht mehr aus eigenen Mitteln leisten können, sondern darauf angewiesen sind, die besetzten Länder dahingehend zu erpressen, die Kosten ihrer Besatzung zu tragen.

Für D wäre das eher positiv, sofern eine neue Regierung, die in deutschem Interesse handelt, es will, wird sie mehr Handlungsoptionen haben. Da es eine solche Regierung aber nicht geben wird, gehen die Auslösungsprozesse eben weiter, bis es tatsächlich zu einem innenpolitischen Wandel kommt.

Dafür garantieren die USA allerdings auch den freien Welthandel, also die Möglichkeit, international Geld zu verdienen. Was Deutschland seit WK II, genaugenommen sogar seit WK I, aus eigenen Kräften nicht mehr könnte.

Meine Hoffnung wäre, dass der US-Botschafter das US-Interesse an so einem Wandel erkennt und entsprechend Einfluss nimmt. Das wäre dann sehr positiv.

Da wär`s dann wohl nix mit Auslandsreisen und ficken auf Mallorca oder Ibiza oder im Winter nach Thailand für die Prolls, sondern alle müssten im Sommer schön brav mit dem KdF-Dampfer zur Ostsee urlauben oder die total überteuertren Preise der Schwyzer in Davos oder der Ösis in Ischgl blechen.

Revo.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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