Im Auge des Hurrikans zwischen Diogenes und Sokrates narren die Irrlichter der Hoffnung

Avicenna, Mittwoch, 29.07.2020, 13:37 (vor 16 Tagen)12856 Views
bearbeitet von Avicenna, Mittwoch, 29.07.2020, 13:55

Der Kampf des Guten gegen das Böse nimmt an Fahrt auf. Die trügerische Ruhe im Auge des politischen Hurrikans ist vorbei. Die Böen des Krieges werden stärker und werfen immer mehr Kämpfer beider Seiten zu Boden.

Weil in den letzten Tagen vielfach der Hausmeister dieses Forums böse angegangen wurde, sei den Zweiflern die Empfehlung in Matthaeus 7:16 (Textbibel 1899) erinnert:

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man etwa Trauben von Dornbüschen oder Feigen von Disteln?

Jeder, der hier liest und schreibt, weiß, dass die Wahrheit das erste Opfer eines Krieges ist.

Martin Armstrong, der Schöpfer der Software- und Service-Plattform mit dem Namen SOKRATES, die mit einzigartigen Perspektiven und Werkzeugen Einzelpersonen und Organisationen dabei hilft, das globale wirtschaftliche und politische Umfeld besser zu erforschen und zu interpretieren, schrieb heute auf seinem Blog

https://www.armstrongeconomics.com/world-news/tyranny/cyber-attacks-2/

Die Website war in den letzten zwei Tagen zeitweise langsam. Dies ist darauf zurückzuführen, dass große Anstrengungen unternommen wurden, um diese Website abzuschalten und unsere Inhalte zu blockieren. Wir haben Server auf der ganzen Welt, die bei Bedarf hochgefahren werden. Wir sorgen für noch mehr Sicherheit auf hohem Niveau und sind auf der Suche nach den finsteren Mächten, die hinter diesen Bemühungen stehen. Wir haben ein, wie wir es nennen, Trojanisches Pferd eingerichtet, bei dem sie denken, sie seien eingedrungen, während wir beobachten können, was sie tun (…). Wir haben diese einzigartige Methode schon früher angewandt, die letztlich direkt bis nach Langley, Virginia, (Hauptsitz der CIA, der Übersetzer) zurückverfolgt werden konnte.

Das ist die Welt, in der wir leben, in der es einen großen Angriff gegen jeden Widerstand gegen die linke Agenda gibt. Ich habe wirklich Mitleid mit den Narren, die von diesen Leuten einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Denn wenn sie die Oberhand gewinnen sollten, werden sie drakonische Restriktionen durchsetzen, die selbst jenen die Freiheiten nehmen werden, die glauben, sie unterstützten irgendeine Neue Grüne Sozialistische Utopie. Es wird keine Unterdrückung nur von Konservativen oder Republikanern geben, denn sie könnten sich als Demokraten ausgeben.

Sie werden allen Beschränkungen auferlegen. (...) Jeder wird überwacht und kontrolliert werden müssen, damit sie ihre absolute Macht behalten können.

Das ist der Kampf des Jahrhunderts, dessen Verheerungen wohl den ersten und zweiten Weltkrieg in den Schatten stellen werden. Der taktische Handlungsraum in diesem Krieg erstreckt sich von den brutaleren Methoden der Ausschaltung des Gegners, wie auf der Ebene der Datenkommunikation soeben Martin Armstrong erfährt, bis zu den kaum spürbaren Schlägen der psychologischen Kriegsführung, die den Gegner (die des eigenständigen Denkens und ihre Freiheit liebenden Menschen) durch Verwirrung und Irreführung kampfunfähig machen.

Die Feinde der Freiheit sind mächtig allein durch die schiere Größe ihrer fünften Kolonne. Denn die riesige fünfte Kolonne mit der gewaltigen Zahl der „‘glücklichen Sklaven‘ unter der Herrschaft der Angst bekämpfen höchstselbst jeden wohlmeinenden Versuch ihrer Aufklärung und Befreiung“, wie die Psychotherapeuten in Cambridge darlegen:

https://angstambulanz.plus/#fn28-

"Fünfte Kolonne" bezeichnete 1936 im Spanischen Bürgerkrieg jene Gruppe in Madrid lauernder Anhänger Francos, die nach dem Putsch in den von der Regierung kontrollierten Gebieten verblieben waren, um dort bei Bedarf in Aktion zu treten. Der spanische General Emilio Mola als einer der militärischen Führer des Militärputsches gegen die Republik verkündete damals, er werde vier Kolonnen gegen Madrid führen, aber die Offensive einleiten werde „die fünfte Kolonne“, nämlich jene Schar in Madrid lauernder Anhänger Francos.

Von den Medien der Herrschenden eingelullt und verängstigt, wird die Freiheit der Menschheit heute bedroht von tausenden Kolonnen „glücklicher Sklaven“, die „die erbittertsten Feinde der Freiheit“ sind, wie wir seit Marie von Ebner-Eschenbach wissen. Aufgeklärte Geister wundern sich darüber nicht, weil sie wissen: "Niemand ist mehr Sklave als der, der sich für frei hält, ohne es zu sein", wie Johann Wolfgang von Goethe 1809 schrieb.

Damit das so bleibt, gibt es heute sehr viel mehr Kämpfer an der subtilen psychologischen Front. Das reduziert die materiellen Kriegsaufwendungen und Kriegsverluste.

Betrachten wir ein Beispiel der vielen inaktivierenden Irrlichter der Hoffnung, die uns das Internet aufdrängt, und die uns im Nichtstun verharren lassen und in der Tatenlosigkeit festhalten:
Die Diskussion zu dem an dieser Stelle von Diogenes Lampe vor einigen Wochen (22.06.2020) veröffentlichten Beitrag mit dem unbescheiden-pompösen Titel „Trump, Putin und Xi, gekrönte Häupter, dunkler Kairos, heller Wahnsinn und die transatlantische Torschlusspanik“.

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=532665

Es gibt für den Tiefen Staat des Jesuitismus keine Hoffnung mehr auf Weltherrschaft, sobald das Ideale vor dem Realen kapitulieren muss und Tatsachen sprechen, die uns unsanft aus der priesterlichen Dauerhypnose wecken werden; für den Vatikan bitter, für den besseren Teil der Menschheit zwar hart, aber die einzig reale Erlösung. Wir sind dazu noch Zeuge, wie Trump, Putin und Xi mit allem, was sie weltweit tun, den noch übrig gebliebenen vatikanischen Globalistenkatholizismus auf Brzezińskis altem Schachbrett konsequent bedrängen; wie sie als neue, großmächtige, wenn auch nicht immer ganz durchsichtige Dreieinigkeit dabei EU und NATO, Läufer und Pferde vom schwarzen König Papst, seiner Dame Königin Elisabeth und seinem Türmen Frankreich und Spanien Zug um Zug systematisch in die Enge treiben. Die Welt ist voller guter und schlechter Nachrichten. Aber für wen? Das ist hier die Frage, der in den folgenden Teilen detailliert -wenn auch, wie immer, unverbindlich nachgegangen wird.

Zu dem Beitrag von DL kam von mehreren Kommentatoren Widerspruch und Kritik. Als ich wie andere Leser auch, bei mir selbst bemerkte, dass nach den vielen schönen und farbigen Worten von DL über die Geopolitik und politische Zukunft bei mir an Erkenntnisgewinn nur ein großes NICHTS blieb, fragte ich mich, an wen mich solche Texte erinnern. Natürlich kann das an meiner naturgegebenen geistigen Beschränktheit liegen, dass ich NICHTS fand, was ich als Erkenntnisgewinn ansehen konnte. Natürlich kann es mir auch grundsätzlich an der erforderlichen Auffassungsgabe mangeln. Oder mir fehlt möglicherweise die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, um tiefschürfende Betrachtungen zu durchdringen und verborgene Botschaften wahrzunehmen.

Freilich äußerten zu dem Text von DL auch andere Kommentatoren, wie z.B. @Greenhoop, ihre Beobachtung, dass bei den „netten Geschichten“ von DL „niemals auch nur ein Stück Realität dabei zustande gekommen“ ist. Das ist eine überaus ernstzunehmende Kritik für einen Autor, der beansprucht, als Leuchtturm der Wahrheit die Welt und die daraus erwartbare Zukunft erklären zu wollen.

Dann allerdings fiel mir ein, dass ein allseits bekannter Postbote vor Jahren in seiner Hochstapler-Biographie erklärte, wie man auch dem allergrößten NICHTS einen ganz wundervollen, eindrucksvollen, bezaubernden, geradezu einzigartigen und überzeugenden Schein verleihen kann.

Weil das Postaustragen dem vormalige Postler Gert Postel zu langweilig geworden war, begann er Vorlesungen zu Psychologie und Soziologie an der Uni Bremen zu besuchen. Er las Fachbücher und saugte den Fachjargon regelrecht in sich hinein: „Wer die Dialektik beherrscht und die psychiatrische Sprache, der kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken“, schrieb er später in seinem Buch „Die Abenteuer des Dr. Dr. Bartholdy“. Seine Erfolgsmethode als Oberarzt-Hochstapler in der Psychiatrie erläuterte Gerd Postel so: „Für die Psychiatrie brauchen Sie keine Basis, Sie müssen nur die Sprache beherrschen, und dann können Sie das Gegenteil oder das Gegenteil vom Gegenteil beweisen.

Reiner Sprachzauber also, den sogar @Oblomow bestätigt mit seiner Wahrnehmung, den „Optimismus teile ich eher nicht“, aber gleichzeitig empfänglich ist für die verführerische Hülle, die die Inhaltsleere verstecken soll: „Es macht einfach schon sprachlich Gaudi.

Das kann man ganz unterhaltsam bei den Psychotherapeuten in Cambridge nachlesen:

https://angstambulanz.plus/presse/gert-postel-doktorspiele.html

In einem Kommentar über Gerd Postel und dessen Verurteilung wegen seiner fortgesetzten Hochstapelei, fragte damals ein Anwalt sogar, ob man für ein so überragendes Talent denn nicht eine bessere Verwendung bei einem der Geheimdienste hätte, wo Postel seine Fähigkeiten viel nutzbringender einbringen könnte. Solche Talente zu bündeln, würde jede Propaganda nahezu unwiderstehlich machen.

Es ist nur auf den ersten Blick vertrauenerweckend von DL, dem Leser das eigene Denken nahezulegen, verbunden mit der Empfehlung, die Erzählungen selbst zu prüfen. Das kann DL wohlfeil und folgenlos empfehlen im sicheren Wissen, dass die Leser des Gelben Forums im Gegensatz zu Postel, der das 1991 beim damaligen Papst Johannes Paul II tatsächlich schaffte, sich keine Privataudienz beim Papst erschleichen und keinen Zugang zur Bibliothek des Vatikans haben, Präsident Xi nicht mal eben beim Dinner um Erläuterungen der politischen Strategie bitten und die Präsidenten Putin oder Trump ebenso wenig nach ihren geheimen Plänen fragen können. Somit sind die kunterbunten Inhalte der überaus fantastischen Berichte aus der politischen Parallelwelt kaum oder gar nicht überprüfbar. Und von den wenigen auch nur vermeintlich bekannten Wahrheiten auf die Gültigkeit der restlichen Erzählung zu schließen, wäre grob fahrlässig, weil, wie wir wissen, auch die großen Märchen und Dichtungen oft zwar einen kleinen Funken Wahrheit enthalten, ohne dass sie dennoch gänzlich nur eines sind – ein Produkt überragender Phantasie.

Da sind mir die „Les Cent Contes drolatiques“, die „Tolldreisten Geschichten“ von Honoré de Balzac aus dem Jahre 1832 noch immer sehr viel näher an der Lebenswirklichkeit.

[image]

Gleichwohl danke ich DL für seine explizite Einladung zum Selberdenken. Das Ergebnis meines logischen Denkens mag winzig sein im Vergleich zur überragenden Größe seiner politischen Poesie. Die spirituellen Kräfte, die ich während meiner täglichen Meditation um gnädige Erleuchtung bat, antworteten mir in standesgemäßer Dichtung auf die Frage, welchen Sinn ich den Erzählungen von DL im psychologischen Krieg zwischen Aufklärung und Verdummung geben soll. Als ich die im spirituellen Strom der Zeit von den Mysterien der Ägypter bis zu den Freimaurern, von den Jesuiten bis zu den Maltesern und von vielen ungenannten anderen mir frisch zugeflossenen Worte neben meinen Heilkräutern auf dem Kuchenblech zum Trocknen in die Sonne stellte, stand da folgende Antwort:

Der Leuchtturm ins Nichts

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Warum ich so traurig bin;
Die Geschichten aus alten Zeiten,
Sie verwirren mir den Sinn.

Wieder leuchtet die Märchen-Lampe
Strahlend hell und kunterbunt;
Es könnte nicht besser erzählen
Der Postler die Mär so rund.

Die Sprache des Märchenerzählers
Zaubert Bilder wunderbar;
Die Zukunftsvisionen strahlen,
Aber kein Wort davon ist wahr.

Doch glauben gern, was sie sich wünschen,
Die Frau und ihr kleiner Mann,
Sie schau'n nicht auf der Worte Logik,
Sie fesselt der Märchen Bann.

Die Geschichten der Märchen-Lampe,
Sie stahlen ihnen die Zeit,
Ließen verschwenden mit dem Träumen
Frau und Mann die Lebenszeit.

Wer hier Anklänge an das Lied von der Loreley von Heinrich Heine aus dem Jahre 1824 erkennt, assoziiert den Kontext und die Botschaft aus der Vergangenheit richtig – und wird sich erinnern, welches traurige Ende diese Verwirrung der Sinne und des Verstandes in den Worten von Heinrich Heine genommen hat:

"Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh.
"

"Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.
"

Der Traum zerschellt an der Wirklichkeit. Die überragende politische Esoterik von DL zielt offenbar auf die Kontrolle einer Leserschaft, die sich für gebildeter hält und in ihrer Bildungseitelkeit anfälliger für die farbenprächtigen Illusionen der Politgaukler ist. Allenfalls kleine Jungs oder Mädels im Alter vor dem Beginn der planvollen staatlichen schulischen Verblödung rufen beim Anblick dieser Potemkin'schen Dörfer in ihrer naturgegebenen Wahrnehmung noch spontan aus: „Papa, das ist ja alles nur Pappe“.

Der Nobelpreisträger Gerhard Hauptmann [1] schrieb vor hundert Jahren:

Der organisierte Wahnsinn ist die größte Macht in der Welt“.

Das gilt heute noch mehr als damals. Werkzeuge dieser Macht sind die vielen Berufsschaffenden, die in den sozialen Medien, Blogs und Foren der harten Arbeit nachgehen, mit ihren medialen Gesängen die politische Aufmerksamkeit des Einzelnen und der Massen vom Wesentlichen des Lebens wegzulenken, die den Herrschenden gefährlichen politischen Energien und Aktivitäten der Menschen für Nebensächliches zu binden und zu zerstören und stattdessen gezielt die Themen, Geschichten und Narrative zu platzieren und durchzusetzen, die die Strippenzieher im Hintergrund für ihre Umverteilung von Vermögen und Macht vorgeben. Sich diesem „organisierten Wahnsinn“ willfährig zu unterwerfen, ist leichter, als sich ihm entgegenzustellen oder sich von ihm frei zu machen, wie besonders an der überwältigen Mehrzahl der Deutschen beobachtet werden kann. Um in diesem Krieg um die Wahrheit nicht zum Opfer zu werden, gibt es wenig bessere Empfehlungen als jene, wie auch die Psychotherapeuten in Cambridge schreiben:

Research for yourself, think for yourself, trust yourself, fear no more.

„Recherchieren Sie selbst, denken Sie selbst, vertrauen Sie auf sich selbst, fürchten Sie sich nicht mehr.“

Unter den Berufsschaffenden, die den herrschenden Wahnsinn in seinen vielen Facetten bislang recht erfolgreich organisieren, gibt es fraglos große Talente. Leider habe ich von dem begabten Postler nach seinen Doktorspielen seit 2001 nichts mehr gehört. Postel hatte damals wenigstens eine klare Botschaft, als er sagte: „Auch eine dressierte Ziege kann Psychiatrie ausüben.“ Wie in der Politik. Und diese Feststellung ist für jeden Leser durch eigene Erfahrung in seinem Alltag tatsächlich überprüfbar.

Schlussendlich meine ich, die „netten Geschichten“ aus Diogenes Wunderlampe über irrlichternde Wanderungen zwischen einem dunklem Kairos und dem hellem Wahnsinn wären mit den Worten von Ambrose Bierce aus seinem „Wörterbuch des Teufels“ [2] treffender zu bezeichnen als

A route of many roads leading from nowhere to nothing.

„Eine Reise auf vielen Straßen, die von nirgendwo ins Nichts führt.“

Von dem Faszinosum der irrationalen deutschen Liebe zur Magie der politischen Märchen zeugt wohl, dass der Text von DL vom 22.06.2020 heute fast 9000 Seitenaufrufe hat – im Vergleich zu den durchschnittlich 2000 bis 3000 Seitenaufrufen anderer Themenstränge. Für mich als Leser ist das nicht nur Verschwendung von Lebenszeit: Sich von den Worten politischer Magier einlullen zu lassen, gefährdet akut die Freiheit!

Deshalb warnte Ambrose Bierce vor den gefährlichen Illusionen des Wortes “Freiheit” [3]:

We shall learn that our blind dependence upon the magic of words is a fatuous error; that the furtuitous arrangement of consonants and vowels which we worship as LIBERTY is of slight efficacy in disarming the lunatic brandishing a bomb.

„Wir werden erleben, dass unsere blinde Abhängigkeit von der Magie der Worte ein törichter Fehler ist; dass die willkürliche Anordnung von Konsonanten und Vokalen, die wir als FREIHEIT anbeten, von nur geringer Tauglichkeit ist, um einen Wahnsinnigen zu entwaffnen, der eine Bombe zündet.“

Auch hier haben die Psychotherapeuten in Cambridge am Beispiel des Terroranschlags auf das Pariser Theater „Bataclan“ sehr überzeugend und ausführlich aufgezeigt, wie der politisch absichtsvoll „organisierte Wahnsinn“ der Unterwerfung erst die natürlichen Instinkte und das naturgegebene Denkvermögen der Menschen und danach die Menschen selbst tötet. Wer die aktuelle Gewalt und den Umgang mit ihr verstehen will, wird die Parallelen hier erkennen:

https://angstambulanz.plus/psychodiagnostik/angst-psychotherapie-risiko.html#r51

Kann man sich in diesem Krieg zwischen Gut und Böse nur mit „sprachlichem Gaudi“ zufriedenstellen lassen?

Kurzum: Wenn der eigene gesunde Hausverstand feststellt, dass bei einem Text nichts ist, was man versteht, was nützlich ist, und „niemals auch nur ein Stück Realität“ erkennbar wird, dann darf man durchaus die logische Folgerung akzeptieren, dass da wirklich bloß ein nackter Kaiser in bunten Socken vor einem hüpft, der eloquent mit sich selbst parliert.

Das Internet ist voller Selbstdarsteller, die wie Räuberbanden umherziehen und den Verstand der Leser und Zuschauer brandschatzen. Wenn der Wahnsinn überhandnimmt, ist die größte Herausforderung, sich den Verstand zu bewahren.

Herzlichst erwartet Widerspruch und Zustimmung
Avicenna

1 Hauptmann, Gerhart: Gesammelte Werke in zwölf Bänden. Zwölfter Band. Berlin: S. Fischer Verlag, 1922, S. 73.
2 Bierce, Ambrose: The Collected Works, Vol. VII: The Devil’s Dictionary. New York: The Neale Publishing Company, 1911, S. 251.
3 Bierce, Ambrose: The Collected Works, Vol. XI: Antepenultimata. New York: The Neale Publishing Company, 1912, S. 23

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"Niemand ist mehr Sklave als der, der sich für frei hält, ohne es zu sein" (Johann Wolfgang von Goethe, 1809)


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