Tessin näher an Italien - Kurzarbeit in Deutschschweizer Spitälern

pigbonds, Dienstag, 24.03.2020, 11:33 (vor 2147 Tagen) @ Weiner820 Views

Das Einzige, was mich interessieren würde: warum die Schweiz, ganz wie Italien und Spanien, so hart getroffen wurde. Das liegt ganz sicher nicht an einer inkompetenten Reaktion des Gesundheitssystems. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um ein anderes Virus (also Variante) als in Wuhan (Indizien dafür bei Romanoff auf Globalresearch). Ferner mag es Umstände in der Umwelt geben, die wir noch nicht verstanden haben (in Norditalien etwa die Luftbelastung?). Und schließlich gibt es regional gehäuft vorkommende spezifische Prädispositionen bei den Erkrankten.

Das Tessin - an Italien angrenzend und südlich der Alpen gelegen, ist derzeit noch viel stärker betroffen als andere Kantone.

In der Deutschschweiz wartet man auf "die kommende Welle", bekanntlich wurden Operationen verschoben. Die Auswirkungen waren, zumindest letzte Woche, dass Spitäler unterbeschäftigt waren und Kurzarbeit ein Thema war/ist(?):
https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/trotz-corona-spital-prueft-ernsthaft-k...


Punkto Intensivbetten sei die Schweiz mit Italien vergleichbar - da ist Deutschland deutlich besser gerüstet. Aber die Schweizer Strategie ist nicht, wenn ich das richtig interpretiere, die "aussichtslosen" Fälle in Intensivbehandlung zu nehmen - hier beschrieben:
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=518054

Es wird auch darauf hingewirkt (so interpretiere ich Aussage von BAG Koch), dass Patientenverfügungen vorliegen, die Beatmungsmaschinen bei älteren oder chronisch Kranken ausschliessen.

Die Schweiz hat möglicherweise den Vorteil, dass man hier gesellschaftlich rationaler mit Themen wie Sterbebegleitung umgeht. Damit meine ich, dass eine Triage gesellschaftlich akzeptiert werden kann.


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