Mein lieber nereus

Mephistopheles, Donnerstag, 19.03.2020, 17:35 (vor 2152 Tagen) @ nereus1711 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 19.03.2020, 18:01

Du schreibst: Von Katastrophen hast du wohl noch nie gehört, welche 90% der etablierten Arten (also schätzungsweise 99,999% der Individuen) auslöschten) ..

Gelesen habe ich davon.
Und was willst Du mir jetzt damit sagen?

Ich will damit sagen, dass Evolution, einem weitverbreiteten Missverständnis zuwider, eben nicht über Anpassung an veränderte Bedingungen verläuft, so wie es die geistig Armen meinen, sondern über Auslöschung der Angepassten, wenn sich die Bedingungen ändern.

Solche Katastrophen soll es öfter gegeben haben. Wir sind also der Überrest von etwa 0,000001% aller Lebewesen, die jemals existiert haben. 99,99999% sind ausgestorben.

Das würde dann bedeuten, daß die Artenvielfalt in der Vergangenheit viel größer war, gell? Und wie nun weiter?

Nein, das bedeutet, dass die Vergangenheit viel größer war

Da du diese nicht mehr wahrnimmst, kann es vielleicht sein, dass deine Perspektive etwas beschränkt ist.

Du springst mal wieder von Ast zu Ast – gehst also Deiner Lieblingsbeschäftigung nach.
Was hat das Artensterben – das ich für nachgewiesen halte – mit dem anderen Krimskrams zu tun?

Das hat damit zu tun, dass die es die angepassten Arten eben nicht mehr gibt. Evolution verläuft andersrum. Nicht die angepassten Arten überleben, sondern die unangepassten, die zufälligerweise und ohne eigenes Zutun an die nach der Katastrophe veränderten Bedingungen angepasst sind. Die angepassten Arten (Dinoaurier) ind eben diejenigen, die es nach einer Katastrophe nicht mehr gibt.

von Adenosin, Thymin, Guanin und Cytosin hast du wohl noch nie gehört, über das sowohl kleine Wassertiere als auch Wölfe als auch alle Landtiere und sämtliche Wassertiere verfügen, die Wale im Ozean ebenso. Wie kann das sein, außer wenn man eine Evolution annimmt?

Meine Güte, Mephisto!
Wußtest Du, daß man in Gurken und Tomaten Wasser festgestellt hat und noch kein Mensch auf die Idee kam, daß Gurken, Tomaten und Menschen miteinander verwandt sein könnten, weil auch der Mensch zum größten Teil aus Wasser besteht? [[lach]]

Das ist eben dein Denkfehler. Natürlich sind wir mit Gurken und Tomaten verwandt, sonst könnten wir sie nicht verzehren. Bei der Verdauung werden die Moleküle, aus denen Gurken und Tomaten bestehen, teilweise Bestandteile unseres Körper. Die nicht Bestandteil werden, werden augeschieden. Es soll sogar schon Brot zu Fleisch und Wein zu Blut und Bestandteil unseres Körpers geworden sein.

Nukleinbasen kommen in Tieren und in Pflanzen vor und sind Bestandteile von Lebewesen.

Siehste

Gruß Mephistopheles


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