'keep it simple: 'Bitte erstmal real 'flächendeckend' Glasfaser+3G/4G und dann wo/falls noch notwendig/sinnvoll 5G...
Hallo Hardy,
was studierst Du? Gar Meinungen oder Menschen?
Vorab, haben ich nichts gegen '5G' als Technologie- aber man sollte Politikern und Firmen/Konzernen die 'Versprechen' nicht halten auch darauf hinweisen!
Denn es ist vollkommen unsinnig 5G als 'Lösung allen Ungemaches' zu feiern, denn das ist es nicht! Dazu mehr im Folgenden:
Stelle Dir die klassische Berghütte vor, die Altstadt mit engen Gassen, oder auch nur das mit v=? fahrende Auto oder einen der 'TGV'-Züge, egal welcher Nation: In allen diesen Fällen sind kleinere Basisfrequenzen (und damit eben 3G/4G anstatt 5G) klar von Vorteil!
Freilich, shared Medium. 5G ist aber eben sauschnell, das nutzt man doch nicht wie 'ne Standleitung.
'sauschnell' in Bezug auf was?
Bei Latenz - sofern 'echtes 5G' - denn das haben wir ja erst nur sehr selten, wäre 5G im Vorteil, o.k.
Bei 'Bandbreite' also Datenraten eben nicht unbedingt!
Und als Tipp:
Da finden wir sie ja schon wieder die 'Augenwischerei' bzw. 'Schummlerei' -- Es wird zwar im Testbereich 5G 'ab Funkmast' dem Endgerät angeboten, aber die Funkmasten sind oft überhaupt noch nicht entsprechend angebunden...
Und was fehlt: Ja das hier oft genannte FLÄCHENDECKENDE Glasfasernetz: 'für Alle'
Und BEVOR nicht das Glasfasernetz real KOMPLETT an jedem Haushalt usw. ist, nutzen auch neue 5G-'Masten' salopp 'nichts'!
Auch wenn Du viele 'atypische' Datensätze laden willst, wird das auch nicht 'automatisch' so schnell, wie Du 'hoffst' gehen, denn der Trick (ähnlich wie beim 'Bunt-Klick-Drinnen-Endanwender' so sehr gelobte 'Vectoring') ist ja die Daten dezentral bereitzustellen...
In nullkommanix habe ich einen Kinofilm runtergeladen, danach steht die Leitung anderen Teilnehmern zur Verfügung.
Warum vernehme ich immer den Begriff 'Marketing' zwischen den Zeilen?
Egal.
Das ist genau der Punkt, er geht um Kommerz.
Denn Dein 'nullkommanix' für 'Kinofilm' bedeutet ja bei wohlwollend 2GBytes Daten und noch wohlwollender den 'fabulierten' 10Gbit/s (und 10Gbit/s beinhalten ja 'werbebewusst' NICHT die ganzen Overheads von mehreren Schichten Protokollheadern usw.) dass DU ALLEINE die komplette Bandbreite für mehrere Sekunden belegst. Nur würde das bedeuten, dass dann aber ALLE Gespräche usw. der anderen angenommen 10000 aufwärts für 2 Sekunden 'unterbrochen' sind und auch keine 'bin-noch-da'-Protokollpakete laufen!
Nebenbei WÄREN dann in wenigen Sekunden die Heute üblichen Monatsvolumen 'weg'
Warum kann man diesen 'Kinofilm', nicht auch weiter über eine wohlgemerkt sauber aufgebaute multicast-Topologie 'streamen'? Denn das wäre der Weg und nicht das - unhaltbare 'Versprechen' (etwas was die meisten Politker ja immer nur kurz vor der Wahl tun und idR dann NICHT 'halten') - ein 'lade ich mir schnell mal den kompletten Kinofilm...' mit technisch nicht im Realbetrieb FÜR ALLE verfügbaren 'umworbenen' Bandbreiten?
Oder kürzer:
Hast Du das von einem 'Buntdruck'-Prospekt?
Denn das ist genau die Argumentation der 'Marketing/Sales-Truppe', aber nicht die technisch korrekte!
Hast Du schon einmal was von 'Erlang_C' gehört? - und nein ich meine nicht die in der 'Telefoniererie' sehr verbreitete und feine :) Programmiersprache!
Es geht um notwendige Anzahl von Leitungen usw. in Telefonzentralen bei Gesprächsaufkommen 'x' und Gesprächslänge 'y'!
Ein analoges Problem haben wir hier.
Das ist ja gerade der Grund, warum es, einen vernünftigen Ausbau vorausgesetzt, kaum zu überlasten ist.
Wieder 'Sales-Argument': 'Wenn es mal vernünftig ausgebaut ist....'
Denn 3G/4G ist eben bis Heute ebensowenig 'vernünftig ausgebaut', wie Glasfaser und sogar xDSL!
Und genau davon soll ja wohl 'abgelenkt' werden -- und wohl sowohl von der Politik, wie den Telcos!
Also:
Warum versucht man denn anstatt vor Jahren FLÄSCHENDECKEND 3G/4G verfügbar zu machen, jetzt mit Mikrozellenstrukturen und in logischer Folge (zu) komplexen Architekturen zu 'basteln', die darüberhinaus für die Abstände=Nutzbarkeit 'auf dem Land' technisch NICHT geeignet sind?
Logische Konsequenz: Es wird real flächendeckend nie '5G' geben, außer Du baust in jeden Router (der dann aber bitte Glasfaser mit deinen 'fabulierten' - sonst ist 'der Prospekt-Versprecher' ja nicht erfüllt(-bar!)...) 10Gbit/s jeweils dorthin gespeist wird...) und damit absolut und ohen Ausnahme auf jeden auch ggf. 1-Haus-Weiler lokale 5G-Technik ein+auf!
Man hat ja wohl genau deswegen wohl WIEDER kein Interesse 'auf dem Land' sinnvolle+flächendeckende Mobilfunknetze zu schaffen, sondern nur dort, wo es EINFACHER ist -- in den Ballungsräumen!
'back into time':
Warum hat man den seinerzeit ein auch von der Sprachqualität sehr gutes und wirklich (fast) flächendeckendes 'C-Netz' abgeschaltet (die analoge Technik wurde verkauft und noch jahrelang im Ausland weiterbenutzt...) und durch NICHT flächendeckende 'D' (und dann 'E') Netze ersetzt, die BIS HEUTE speziell in 'uninteressanten' Regionen nicht an die Flächendeckung des C-Netzes heranreichen?
Klar, Hertha spielt mal wieder grottenschlecht, die 50.000 im Stadion zücken ihr Handy und sehen sich per Livestream Bayern - Dortmund an.
Dann könnte es kritisch sein...![]()
Faszinierend: Der Markt schafft den Konsum(-zwang) selbst ;o)
Denn auch '5G' ist bekannterweise nicht anderes wie eine WEITERE 'Gelddruckmaschine', denn das Problem des Bandbreiten'sharings' (via 'Frequenzen'/'Kanäle'), wie auch der systematischen Probleme bei der Datenverteilung - und um so mehr Funkzellen das werden, um so mehr Routingaufwand muss hier betrieben werden...
Nun lass die Leute doch mal ein bisschen Geld verdienen. Klar, Papa Staat zuppelt auch noch paar Euronen ab.
'paar Euronen' - Nein: Wieviele MILLIARDEN waren das was die Frequenzen gekosten haben?
Und wo sind die gelandet: Etwa im Gesundheitssystem, den Rententöpfen usw.?
Und warum gab es trotz (bis Heute nicht erfüllter..) 'Versprechen' der Konzerne des flächendeckenden Bereitstellung von Festnetz+Mobilfunk - vgl. 'Versorgungsauftrag' usw. - keine Regresse gegen die Telcos?
Einschub:
Beim wegen Digitalisierung=TETRA nun zentralisiert betriebenen BOS-Funk gab+gibt es ähnliche 'Probleme'/Verzögerungen und bis Heute 'Lücken' ähnlich wie bei der Umsetzung der LKW-Maut usw.
Es wird aber auch was geboten.
Was?
Dass dem 'Nutzer' suggeriert wird, zu jeder Lebenssekunde einen anderen 'Kinofilm' laden zu müssen/können?
Wenn man endlich zuliese - und das geht TECHNISCH seit '0G' - dass die Endgeräte ohne 'Umweg' über Funkzellen direkt miteinander kommunizieren, würde man für die ganzen '5G-Musterszenarien' wie 'Verkehrssicherheit' und 'IoT' usw. KEIN komplett neues Funkzellennetz benötigen.
Das kann ich nicht beurteilen.
Gibt es einen Staat, der dieses Konzept umsetzt?
Das Problem sind eher die Konzerne, welche die Netze aufbauen und das nicht wollen oder sollen.
Aber Behörden/'Dienste' nutzen es für Spezialanwendungen, denn die Geräte können es natürlich!
Bietet es den Ping, den 5G bietet?
vorab: Wozu brauchst Du 'den Ping' - also die niedrige Latenzzeit?
Die Latenzzeiten dieser Direktverbindungen wären sogar lokal ohne 'Umweg' über die Funkzellen und dann weiter zu den Knoten und wieder den vollen Weg zurück natürlich klar deutlich kürzer
Damit wäre EINFACHER - und auch mit 3G/4G und damit größeren Reichweiten (auch 'ums Eck' trotz für 5G 'unüberwindbare' Wand...) eben das machbar, was die 'Automobilindustrie' so gerne 'bewirbt': z.B. 'Kollisionsverhinderung durch Kommunikation der Fahrzeuge untereinander'.
Wobei dann auch in eScootern und Fahrrädern usw. 'sowas' verbaut werden müsste ;o)
Es wäre einzig ein 'Problem' der Abrechnung/Protokollierung -- und deswegen wollen 'sowas' wohl die Mobilfunknetzbetreiber (u.A.) nicht!
Die Abrechnung läuft doch sowieso auf Flatrate hinaus, das sollte sich doch wohl machen lassen.
Lies meine Satz bitte nochmal: 'Protokollierung'
Also würde ein 3G/4G-Ausbau - und hier haben wir höhere Reichweiten (also weniger NEUE Funkzellen usw.) auch wegen ja kleinerer Frequenzen usw. - vollkommen reichen, um endlich 'Flächendeckung' zu erreichen!
4G-Ping ist zu schlecht für einige Anwendungen.
Für welche denn? Und was bedeutet 'schlecht'?
Oder willst Du hier ernsthaft die bekannten Phantasien der Konzerne wie 'autonomes Fahren in der Innenstadt, speziell in Kindergartennähe oder Spielplatznähe' usw. nennen, solange es IDENTISCHE TECHNOLOGIE für die Schiene (also klar mindestens eine Dimension zu rechnen weniger) nicht schafft 100%-kollisionsfrei wenigstens zuerst einmal ZWISCHEN Schienenfahrzeugen zu bleiben? Und z.B. Aibling hat ja den 'Stand der Technik' DOPPELT gezeigt: 'Mobilfunkloch' und Züge die trotz vom Eisenbahnbundesamt zugelassener+verfügbarer Technik UNGEBREMST 'auffahren'
D.h. eine reine Kommunikation auf Mobilfunkebene (das was 5G-Marketing bewirbt) hätte 'Aibling' nur dann verhindert, wenn Züge 'im Funkloch' stehenbeliben würden.. -- Aber dann wäre der Bahnverkehr wegen der zahllosen 'Funklöcher' über das weite Land 'tot'!
Möchtest Du Verzicht predigen?
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Nein, aber ERST einen zeitnahen+vollen Ausbau der real flächendeckenden Versorgung Festnetz=Glasfaser _und_ 3G/4G-Mobilfunk - also das, was uns Politiker+Anbieter seit 20+ Jahren 'versprechen' und DANN erst etwas Neues....
Und dann werden die meisten sowieso kein 5G mehr brauchen!
Und 'bekommen' werden die meisten auch das Heute 'versprochene' 5G wohl ebensowenig, wie ein 3G/4G und 'Glasfaser für ALLE' (oder wenigstens sinnvolles xDSL) HEUTE tatsächlich flächendeckend existiert - und das ist eine reine Analogiesynthese...
Denn das was wir sehen, ist so ungefähr das, was z.B. mit der PKW-Maut und vorher LKW-Maut passiert ist:
Es gab VOR DER LKW-Maut in D bereits jahrelang (auch wenn das die wenigsten Bürger wissen) für LKW eine zeitabgerechnete sog. 'Autobahnbenutzungsgebühr' mit entsprechenden Terminals z.B. an Tankstellen bzw. der alternativen Jahresabrechnung für dt. LKW über einen Zuschlag zur Kfz-Steuer - das war einfach und effizient. DANN kam erst die 'Superidee' das streckenbezogen zu machen - Resultat ist bekannt: erstmal Chaos... --- Analog PKW: z.B. AT+CH haben ewig und erfolgreich 'Pickerl', aber in D muss es natürlich 'vollüberwacht' UND KOMPLEX sein... - Und ja, AT hat für >3.5t 'GO-Boxen' aber das Verfahren ist eher ein 'longrange-RFID', im Gegensatz zum sehr komplexen dt. LKW-Maut-System das Funknetze und GPS und die Kontrollbrücken kombiniert.
Ich erinnere an den Grundsatz z.B. in der IT; 'Keep it simple'
Nur das wird hier eben weder bei '5G' noch bei dt. 'PKW/LKW-Maut' angewendet.
cui bono? -- Ja wohl erstmal die uns bekannten Konzerne...
Man kann sicher soweit gehen, dass wenn ein Politker Heute von '5G' als einzige 'Lösung' fabuliert, dieser sich ganz sicher nie persönlich erfolgreich mit dem Versuch des vollen+tiefen Verständnisses der zugrundliegenden Technik beschäftigt hat!
Geschätzter QuerDenker, mit Sicherheit verstehst Du von den Details viel, viel mehr als ich.
Ich wiederhole die Frage: Welcher Staat setzt Dein Konzept um?
Der obige Absatz hat nichts mehr mit dem Vorabsatz den Du 'mein Konzept' nennst - also der Kommunikation der Endgeräte untereinander - zu tun!
Aber das ist eben 'Politik' und dazu gehört auch Lobbypolitk der Hersteller, die sich die Beträge zum 'Erkaufen' der 'Frequenzen' natürlich wiederholen wollen...
Mag sein, dass es bessere Lösungen gibt, als 5G, ich kann das nicht beurteilen.
Der Staat könnte sich aber auch bei anderen Lösungen abkassierend einklinken, die Möglichkeit des Kassierens ist nicht auf 5G beschränkt.
o.k., aber 3G/4G ist 'bezahlt'
Und nochmals: Es geht darum, dass 3G/4G wenigstens FERTIGausgebaut werden - also 'flächendeckend' usw. - und DANN erst an etwas Neuem 'gebastelt' wird!
Parallel auch die ebensolange 'versprochene' Glasfaseranbindung JEDES Haushaltes (und jeder Firma) -- und damit meine ich nicht die 'Augenwischerei' -- die die Bürger sich auch noch meist 'verkaufen' lassen - dass Glasfaser nur bis zum DSL-Verteiler geht und dann wieder 'Kupfer' bis zur 'Anschlussdose' (so wird in Mehrfamilienhäusern gerne 'getrickst'...)
Solange 'das' die Telcos nicht schaffen, sollte eine Politik keine weiteren Aufträge an diese vergeben....... - Die Realität is bekannt+anders!
Nebenbei solltest Du dir überlegen wie derartige Funkzellen/-masten 'glasfasertechnisch' überhaupt an 'das Internet' angebunden sein sollen, wenn, wie Du offenbar meinst, wirklich pro Zelle/Mast z.B. 10000 und mehr eingebuchte Endgeräte mit jeweils gleichzeitig dieser 'fabulierten' 10Gbit/s z.B. wegen 'Videotelefonie'/'-streaming' (und z.B. youtube usw. nutzt nicht unbedingt multicast...) -- also incl. dem AAA und Paketzusammenbasteln usw. fast Petabit/s --
Jeder Nutzer nutzt doch immer nur einen "ganz kurzen Slot", es nutzt doch nicht jeder dauerhaft die Maximalkapazität.
Hast Du dir überlegt, was die ganzen Smartphones und mehrere (Service/Pannenruf+Notruf+..) Mobilfunkgeräte pro Kfz und IoT und 'Industrie 4.0' bedeutet und wieviele eher 'unnötige' Verbraucher von Bandbreite das ergibt?
Völlig überlastungssicher ist natürlich auch 5G nicht, man kann sich schon ein entsprechendes Szenario zusammenbasteln.
Firmen die meinen, dass sie 5G für Ind4.0 wirklich brauchen - schon aus Gründen des Datenschutzes usw. wären Netzwerkkabel wo möglich immer sinnvoller - wurden ja spezielle Frequenzen ausgewiesen, mit denen sich private 5G-Netze aufbauen lassen.
Aber zunächst sollte 'unsere Telekom' usw. bitte 'Hausaufgaben' machen und das KOMPLETTE Festnetz auf den 'Stand der Technik' bringen und dann den lückenlosen=flächendeckenden 3G/4G-Ausbau (und damit meine ich JEDE 'Berghütte' usw., schon wegen Notruf usw.) VOLLENDEN und dann erst über 5G 'fabulieren'
'Conclusio':
Nebenbei erwarte ich nicht, dass die Firmen, die die bekannten 'Versprechen' der Flächendeckung und 'Beste Qualität' usw. seit Jahrzehnten bei DSL und ../3G/4G NICHT 'halten' konnten, jetzt plötzlich bei 5G 'besser' sein werden!
Beste Grüße
QuerDenker
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
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