Zocker in Zockerlandia

Mephistopheles, Montag, 23.07.2018, 09:03 (vor 2719 Tagen) @ Kaladhor2157 Views

Das Haushaltsdefizit der USA muss durch neue Verschuldung ausgeglichen
werden, denn ein Staat hat keine Bilanz, sondern einen Haushalt.
Diese neuen Schulden dürften die USA nun mit großer Wahrscheinlichkeit
bei ihrer FED aufnehmen, wo sie bislang bereits mit 2,5 Billionen Dollar
(keine Ahnung ob es der aktuelle Betrag ist) in der Kreide stehen. Die FED
ist aber nun ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das bilanzieren muss.

Ein Unternehmen in einem Staat, an dessen Gesetze sie sich zu halten hat. (Genauso wie die Bunzelbank auch. Deswegen bereiten 1,2 Bio Target II bilanztechnisch keinerlei Probleme, welt den Passiva werden gleichzeitig Aktiva in Form von Forderungen an die Südschiene gutgeschrieben).

Eine weitere Verschuldung der USA schlägt sich also in der Bilanz der FED
nieder und je höher die wird, um so höher wird die Bilanzsumme. Ich nehme
jetzt mal an, dass es da einen Zusammenhang zwischen Bilanzsumme und
Eigenkapitalhöhe gibt, was den ehemaligen Oberen der FED so langsam übel
aufstößt. Die neue Führungsriege sieht da aber kein Problem...

Es gibt gesetzliche Bestimmungen, wie hoch das Eigenkapital in Relation zu den Passiva mindestens zu sein hat. Diese Gesetze kann man aber ändern. Vermutlich ist das der neuen Führungsriege bekannt, woraufhin sie kein Problem sieht.

Mir stellt sich da jetzt eher die Frage, was für ein Typus da bei der FED
mittlerweile in der obersten Etage sitzt...mir scheint, Zocker, die das
steigende Risiko "wegbügelt".

Zocker im Zockerstaat USA, wer hätte das gedacht? [[freude]] Die gesamten USA sind eine reine Zockerveranstaltung.

Grüße

Edit:
Ich finde die Mitteilung insgesamt aber etwas sehr kurz geraten. Es ist
durchaus ein Thema, wo man deutlich mehr als nur acht Sätze schreiben
sollte.

Wieso denn, wenn alles in trockenen Tüchern ist?

Gruß Mephistopheles


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