Wie lange kann man die Nebenkostenübernahme für Flüchtlinge sozial noch rechtfertigen?

Plancius, Freitag, 23.10.2026, 21:54 (vor 18 Stunden, 9 Minuten)1687 Views

Auf vielen Dörfern hier auf dem Land in M-V heizen die Leute mit Heizöl, zum Teil mit Propangas. Viele kleinere Dörfer sind nicht an das Erdgasnetz angschlossen.

Die typischen Bauernhäuser aus den 30er bis 50er Jahren sind massiv aus Ziegel gemauert und sind nicht isoliert. Geht auch häufig nicht wegen Denkmalschutz oder Ortsgestaltungssatzung, wo die massive Ziegelsteinfassade erhalten bleiben muss.

Wegen des windigen Wetters sind die Heizkosten hier im Norden höher als in Deutschlands Süden. Ein typisches Haus braucht ca. 2.000 bis 3.000 Liter Öl pro Jahr. Bei einem Literpreis von aktuell 1,75 EUR/Liter Heizöl kostet eine Tankladung mittlerweile zwischen 4.300 und 5.200 Euro. Da gehen jetzt allein fürs Heizen mittlerweile mehrere Monatsgehälter drauf.

Die meisten Leute dachten, schlimmer als 2022, wo der Liter Heizöl 1,20 Ero gekostet hat, wird es nicht mehr. Sie pfeifen jetzt finanziell aus dem letzten Loch. Viele sind nur Geringverdiener und kommen trotz zweier Gehälter auf keinen grünen Zweig mehr.

Umso unverständlicher ist es, dass der Staat immer noch für Flüchtlinge, Asylanten, Bürgergeldempfänger und dergleichen die Heizkosten voll übernimmt. Da stehen in deren Wohnungen die Fenster auf Kipp, die vom Staat alimentierten haben überhaupt kein Bewusstsein für sparsamen Energieverbrauch.

Auch in den Mehrfamilienhäusern und Plattenbauten wächst der Unmut, wiel die Heizkosten häufig nur zu 50% nach Verbrauch abgerechnet werden. Je mehr Flüchtlinge (Ukrainer usw.) im Haus wohnen, desto mehr überproportional steigen die Nebenkosten. Man muss ja als arbeitender Deutscher die Energieverschwendung der Füchtlinge im Haus mitbezahlen.

Ich glaube, über die explodierenden Nebenkosten und die Privilegierung der Bürgergeldempfänger diesbezüglich hier wird aktuell eine soziale Bombe scharf geschaltet.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER


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