Leserzuschrift aus Argentinien dazu
Leserzuschrift #1
Allein deshalb ist Ausreise immer Scheixxe.
Sagt der Fuchs, dem die Trauben zu hoch sind?
Außer, Du wanderst gezielt in eine deutsche Region ins Ausland aus.
Um dann von den schon länger dort lebenden "Deutschen" ausgenommen zu werden...
Da gibts auch eine bilingual "portugiesische" - überm Atlantik!
Brasilien, Provinz "Santa Catarina". Wenn man das Klima verträgt - und die Sonne (südlicher Wendekreis!).
Sollte man ein paar Monate ausprobieren, bevor man eine Entscheidung trifft.
...und heute die Grundlage für die Ernährung von 2 Mrd. (sic!) Menschen erschaffen haben.
Intensive Landwirtschaft auf Kosten der Umwelt. Das sind grüne Wüsten. Und was man da so alles im Grundwasser finden könnte, wenn man danach suchen würde, möchte ich gar nicht wissen...
Grad las ich, dass AOK und TK in D pauschal keine Wiederbelebung mehr bezahlen.
Das Problem hast du in Südamerika auf dem Lande nicht. Da kannst du schon froh sein, wenn du nach dem Biss einer Giftschlange innerhalb einer Stunde ein Krankenhaus erreichst, das über das Gegenserum verfügt.
"Wiederbelebung" findest du hier nur in einigen Großstädten mit funktionierendem Rettungssystem.
Selbst in Buenos Aires hast du vielleicht in wenigen Minuten einen Polizisten vor Ort, aber bis dann ein Rettungswagen aufkreuzt...
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Leserzuschrift # 2
ganz Südamerika schickt seine Kinder für Auslandsjahre nach D.
Das zeigt nur, dass du Südamerika nicht kennst. "D." mag vielleicht noch für die deutsch stammelnden Gebiete Brasiliens interessant sein, woanders spielt es keine Rolle (mehr).
halb Südamerika lernt lieber deutsch, statt etwas Anderem
Dann lebe ich offensichtlich in der anderen Hälfte...
Dort hat man langsam die Zeichen der Zeit erkannt und bringt in manchen Schulen den Kindern nach Englisch nun auch Chinesisch bei.
- die meistgesprochene Sprache des Kontinents Europa ist und bleibt deutsch!
Über das "bleibt" wäre ich mir nicht so sicher angesichts der demographischen Entwicklung. Demnächst wird man in "D." wohl arabisch als Zweitsprache einführen, damit die Verständigung mit dem Nachbarn klappt.
Noch eine Anmerkung zu deiner Tabelle der Lebenserwartungen.
Diese statistischen Zahlen gelten natürlich nur für die schon "länger" dort Lebenden und sind Folge einer jahrzehntelangen Ernährung und Lebensweise.
Wer da glaubt, als deutscher Rentner durch Umzug ein paar Jahre dazu zu gewinnen, hat womöglich die Rechnung ohne seinen bisherigen Wirt - die deutsche Nahrungsmittelindustrie - gemacht.
Und diese Fehlernährung fängt schon früh an. Die in Deutschland üblichen zig Regalmeter Babynahrung wirst du in einem argentinischen Supermarkt nicht finden. Nada.
Die ganze Palette von mit künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und anderen Chemikalien "aufgebesserten" Fertiggerichten und Konserven übrigens auch nicht, es sei denn als teuren Import aus - Deutschland.
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Danke für die Zuschriften!
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