Bei Goldminen kommt Liebhaberei mit ins Spiel.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 11.08.2026, 11:19 (vor 4 Stunden, 57 Minuten) @ Lobo301 Views

Prinzipiell profitieren natürlich die Goldminenaktien vom stark gestiegenen Goldpreis.
Aber wenn wir mal Barrick als großen Spieler raussuchen, dann passierte eben das, was oft passiert.
Goldminen müßten ihre Investitionen viel stärker abschreiben, als ordinäre Metallförderer, die Jahrzehnte ihre einmal getätigten Investitionen nutzen können.
Mit einer sachten Abschreibung passiert dann bei Goldminen irgendwann der Tag der Wahrheit.
Ein neuer Chef kommt, de macht Tabula rasa und schreibt die schönen, durch verzögerte Abschreibung eingefahrenen Gewinne schlagartig ab, macht eventuell real unrentable Minen dicht.
Die AISCs sind doch nur Augenwischerei, hängen von der Abschreibelaune ab.
Dann crasht der Kurs erst einmal.
Wenn dann realistischer abgeschrieben wird, stellen sich tiefere Buchgewinne ein.
Nur, weil ein Förderer ein wunderbares Produkt fördert, heißt das doch nicht, daß es für den Anleger sinnvoll ist den Produzenten zu kaufen.
Andere Produzenten fördern Schexxe und Pixxe und machen damit aber mehr Gewinn.
Aber wer damit hausieren geht, schmutzige Aktien im Portfolio zu haben, der steht vor dem Publikum viel dümmer und ordinärer da, obwohl besonders bei den Silberminen faktisch nicht viel zu gewinnen war.
Im Gegenteil, faktisch alle Silberminen haben gecrasht, bankrottiert, oder zumindest erheblich verwässert, zugunsten des Managements.
Womit ich nichts über die Zukunft der Aktienkurse gesagt haben will.

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


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