Die Dürre ist schlimm, sagte mir die im Matsch stehende Dame

Ankawor, Samstag, 21.03.2026, 22:39 (vor 5 Stunden, 9 Minuten) @ paranoia218 Views

Vor ein paar Jahren hieß das Narrativ Deutschland vertrocknet. Es hatte aber da gerade ein paar Tage heftig geregnet und auf dem aufgeweichten Feldweg kam ich gummibestiefelt mit einer Dame ins Gespräch, die mir erzählte, wie alles vertrocknet. Wohl eine Spätwirkung der Tagesschau vom vorigen Abend.

Ich fahre alle paar Monate durch Südwestfrankreich und es war trocken und hat gebrannt zu der Zeit, aus der deine Artikel stammen, nämlich 2023. Später dann hat es nur so vom Himmel geplatscht und die in Frankreich häufigen Wasserreservoirs neben der Autobahn waren bis zum Rand gefüllt und sind es auch jetzt noch, wenn nicht noch höher. Die Natur geschieht in längeren Zeiträumen als nur ein Jahr.

Ich würde mir da keine Sorgen machen, ob das Wasser reicht. Ein bisschen vordenken bringt Vorsprung. Auch hätte ich mir niemals was in Portugal gekauft, wenn ich den Professor in Porto ernstgenommen hätte, der mir erzählte, die Sahara würde sich in Kürze auf Portugal ausdehnen. Ich habe aber immer noch Wasser ohne Ende auf meinem Land, nur nicht von Mai bis August. Aber da nehme ich das Wasser, dass ich bei dem endlosen Regen im Winter aufgefangen habe. Oder mache im Schutz des Gebüsches was verbotenes. Und wo es wirklich kritisch ist mit dem Wasser, da haben sich von jeher nur wenige Leute angesiedelt, da es nix gebracht hätte. Bis auf heute, wo viele Ausländer in die Algarve strömen, weil es da so schön trocken ist. Wie die ihr Wohlfühlen in einer trockenen Gegend mit ihrem grünen Kampf gegen die Dürre im Kopf geregelt kriegen, weiß ich nicht.


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