ein paar Erfahrungen
Hallo aliter,
vor ca. 10 Jahren habe ich bei uns eine Grundwasser-Wärmepumpe angeschafft und in Eigenregie eingebaut. Das war sehr effektiv, bis sich die Grundwasserflüsse bei uns änderten und eisen- und manganhaltiges Grundwasser in unsere Region reindrückte. Trotz regelmäßiger Zitronensäurespülungen des Wärmetauschers entstand Lochfraß und Maßnahmen dagegen mind. 10.000 Euro gekostet.
Da wir ohnehin die meisten Wintermonate in Portugal sind, hatte ich mich entschlossen, statt dessen eine Luftwärmepumpe zu installieren. Meine Erfahrungen beziehen sich nur auf die jüngste Zeit.
Zur Zeit haben wir nachts ca. -4 Grad, nachmittags um Null. Die Lamellen der Luft-Wärmepumpe sind zu ca. 60% vereist. Die Wärmepumpe ist um 35 Grad +/- Wassertemperatur eingestellt. Da ich keinen separaten Stromzähler an der Wärmepumpe habe, sondern nur den Gesamtstromverbrauch der Wohnung ermitteln kann, bin ich auf Schätzungen angewiesen, was den Stromverbrauch der Wärmepumpe betrifft:
- um ehrlich zu sein, bislang habe ich noch nicht auf den Stromverbrauch geachtet, gehe aber davon aus, daß er nicht unerheblich ist.
Die Bude bei uns wird auf jeden Fall warm, besser gesagt: Bei den derzeitigen Temperaturen reicht die Dimensionierung der Wärmepumpe (16 KW) aus, da sie nicht durchgängig läuft.
Mein persönlicher Eindruck ist natürlich, daß man eine Grundwasser- oder Sole-Wärmepumpe auf jeden Fall einer Luft-Wasser-Wärmepumpe vorziehen sollte, wenn man denn zur gesamten kühlen Jahreszeit in Deutschland ist.
Abgesehen davon gehe ich davon aus, daß wir am Beginn einer kleinen "Eiszeit" stehen, also tendenziell das nächste Jahrzehnt kühler wird als derzeit.
Gruß Dieter
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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.