Tesla Y-Modell - ein Auto, zwei Wahrnehmungen
Hallo Reffke,
der Plancius liest sich so wie die Redakteure einer Autozeitung.
Habe ein fremdes Y-Model ausführlich probegefahren (Rheinland Cote d'Azur und zurück)
LiFePO4 oder LiIo? => LiFePO4 (Forist Zorro muss natürlich LiIo fahren, schon klar...)
Batteriekapazität? vermutlich >= 60 kWh
Batterie beheizbar, kühlbar? vermutlich
Sommerreichweite: ca 280 km statt 400 km
Beschleunigung: extrem
Schnelladeinfrastruktur: Tesla-Supercharger lädt mit anfängliche 170 kW, ermöglicht Fahrt nach Südfrankreich OHNE Schnarchlader, Drittsysteme revolutionär: eborne in Südfrankreich, dreifach zahlen, einmal tanken! Auto-IT erkannte vollbesetzten Supercharger in Aix-en-Provence nicht.
(Bei der Batteriereichweite hat in den 1980er Jahren die Varta den Stadtwerken MG für die Elektrobusse die doppelte Reichweite (zwei Umläufe) versprochen, der Lügenfaktor ist also gefallen.)
Lenkung: unerträglich direkt => Auto nicht kaufen
Fahrrwerk: unerträglich hart => Auto nicht kaufen
=> Fahrzeug ist dafür geeignet, auf der Kartbahn Kerpen Go-Carts zu jagen!
Licht: eine Erleuchtung gegenüber H4-Lampen, top!
Bedienelemente: quasi nicht vorhanden, fast alles geht über einen ca DIN A3 großen Bildschirm
Bedienergonomie: unterirdisch, Finger verrutscht immer auf dem Display wegen dem harten Fahrwerk
Dokumentation: miserabel
Nach 3 Monaten rief mich der Besitzer erfreut an, er habe zufällig herausgefunden, wie man den Gesamtkilometerzähler auf dem Monitor einblendet. Stand nicht in dem 500-seitigen PDF zum Auto drin.
Wenn ich nun den Plancius lese, komme ich in's Grübeln.
Gruß
paranoia
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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.