Zur Zeit hoher Gasexport nach Polen und in die Schweiz. ## Gestern Zerstörung eines Gasspeichers nahe Lvow.

Plancius, Freitag, 09.01.2026, 15:51 (vor 3 Tagen) @ Ankawor2375 Views
bearbeitet von Plancius, Freitag, 09.01.2026, 15:54

Laut Stefan von Outdoor Chiemgau gibt es zur Zeit einen hohen Gasexport nach Polen und in die Schweiz.

https://x.com/OutdoorChiemga/status/2009602498710077734

Gestern haben die Russen mit einem erneuen Oreshnik-Schlag einen ukrainischen Gasspeicher nahe Lwow in der Westukraine zerstört.

https://x.com/MarkelGerald/status/2009499676941115414

Der gesamte Gasmarkt ist für mich völlig intransparent, seitdem Nordstream ausgefallen ist.

Die Russen haben extra für Europa riesige Gasfelder auf Jamal und in Westsibirien erschlossen. Und plötzlich können die ganzen Gasmengen, die Nordstream geliefert hat, von Holland und Norwegen plus ein paar LNG Tankern bedient werden.

Und das, wo das Gasfeld in Groningen schon seit ein paar Jahren aus dem letzten Loch pfeift und man auch nichts von der Erschließung neuer Gasfelder in Norwegen gehört hat.

Und all das noch dazu mit den Restleitungskapazitäten ohne Nordstream zu transportieren.

Aber funktioniert ja anscheindend, dass die Norweger den Gashahn einfach weiter aufdrehen, wenn es bei uns kalt wird und man zusätzlich noch ein paar LNG Lieferungen aus den USA ordert.

Vielleicht braucht man einfach nicht mehr so viel an Gasspeichern und die Gasspeicher waren nur dazu da, dass die Russen kontinuierlich Gas liefern konnten, ohne zu große Amplituden in der Lieferung zu erzeugen.

Wie gesagt, es fehlt einfach mal eine klare Aussage, wie der Gasmarkt überhaupt jetzt nach dem Wegfall von Nordstream überhaupt funktioniert und wie wir die Spitzenbedarfe im Winter ohne prall gefüllte Gasspeicher abdecken können.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER


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