Paul C. Martin auf YouTube sehen und hören

Larry @, Samstag, 03.01.2026, 22:46 vor 1 Tag, 3 Stunden, 26 Min. 2197 Views

Von und über PCM/Dottore gibt es jede Menge zu lesen, aber bis vor kurzem gab es von ihm Online weder ein Audio, noch ein Video, in dem man ihn sehen/hören kann. Nun ist es aber endlich so weit: https://youtu.be/FWBFmsz0rnY

Die Diskussion ist ziemlich uninteressant und der Moderator grottenschlecht, aber es ist nunmal das einzige Video.

Re: Georg von Frundsberg - Viel Feind', …

Ostfriese @, Sonntag, 04.01.2026, 09:37 vor 16 Stunden, 35 Minuten @ Larry 1366 Views

bearbeitet von Ostfriese, Sonntag, 04.01.2026, 09:56

Hallo Larry,

vielen Dank für Deine Bereitstellung des Videos.

Die Diskussion ist ziemlich uninteressant und der Moderator grottenschlecht, aber es ist nunmal das einzige Video.

Es zeigt, welche umfangreichen geistigen Fortschritte, ohne jetzt Beispiele anzugeben, in den darauffolgende 25 Jahren vorwiegend im Zeichensystem des aristotelisch-parmenideischen Weltbildes, als auch weniger in hermetischen Betrachtungsweisen, zwecks Grundlegung des Debitismus mithilfe der Diskutanten auf dem Forum entstanden.

Der Schweizer Sprachwissenschaftler Ferdinand de Saussure (1857 – 1913) vertrat – als Begründer der modernen Linguistik und Semiotik - die Ansicht, dass sprachliche Zeichen die Welt nicht einfach so wiedergeben, wie sie sind, sondern dass deren Bedeutung erst im Zeichensystem der Sprache konstituiert werde. Ein Zeichen besteht bei Saussure dabei aus Signifikant (Bezeichnendes) und Signifikat (Bezeichnetes), wobei ersteres das Lautbild und letzteres die Vorstellung eines Begriffs, die Inhaltsseite, widerspiegelt.

Sprachliche Zeichensysteme geben die Welt nicht einfach so wieder, wie sie ist, sondern, dass deren Bedeutung erst im Zeichensystem der Sprache konstituiert wird – sie schaffen eine nur im Gehirn sich abbildende Realität, die die Gesamtheit der Simulationen der Welt umfasst: Diese nach dem Analogen erzeugten - sowohl vor allem in aristotelisch-parmenideischen als auch hermetischen - Zeichensysteme sind grundsätzlich Simulationen, fesseln unser Vorstellungsvermögen, um die Wahrheit zu erfahren.

Dottores Erkenntnis, dass es nur einen Staatszweck: Staatsmachterhalt – und fertig gibt und dass das System nicht mit den Elementen des Systems selbst verändern werden kann, steht vollständig in Übereinstimmung mit Mao Tse-tungs Satz Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen. Die - alles bestimmende - unmittelbar nicht einhegbare Waffe ist das einzige Analogon des machtbasierten Debitismus als Grundlage der Ökonomie zwecks bevorzugter Externalisierung der Machterhaltungskosten zu betrachten.

Es ging mir nicht um die Zauberkunst auf höchstem Niveau mit dem völlig versauten Geld (Dottore), sondern in der Folge nur um die von mir angesprochenen systemimmanenter Verkürzung der Laufzeiten und der damit zusammenhängenden hermetischen Entsprechung der Frequenzen ALLER Ereignisse und JEGLICHES zivilisatorischen Geschehens und deren Längen.

Darf ich fragen, wer die bis 9:38 mehr als 77 Wortbeiträge des letzten Fadens, das debitistische Verständnis erweitern wollend, ausführlich gelesen hat? Vielleicht darf ich MausS dankenswerter Weise bitten, die entsprechend fünf wichtigsten Postings anzugeben.

Danke.

Genauer: … viel Ehr'!

Gruß - Ostfriese

Dank an @Larry, außerdem ein Video zur aktuellen Finanzlage

Weiner, Sonntag, 04.01.2026, 12:48 vor 13 Stunden, 24 Minuten @ Ostfriese 1251 Views

Werter Ostfriese -

ich möchte zuerst @Larry für das Video danken, denn ich hatte bislang keine Vorstellung (d.h. Simulation in meinem Hirn ...) zur 'Erscheinung' und zum persönlichen Auftreten des Herrn Dottore.

Sodann habe ich Dir zu danken für die Grüße und Wünsche im letzten Beitragsfaden, und ich darf Dir - und natürlich allen anderen Mitlesern hier - ebenfalls alles Gute im neuen Jahr wünschen.

Im Video, das von Larry verlinkt wurde, war zu Anfang kurz die Rede von der schrecklichen Staatsverschuldung der USA. Ich möchte gern wissen, was Herr Winter heute dazu sagen würde und ob er die Tricks verstanden hat, wie raffiniert man diese Verschuldung immer weiter ausdehnen und vertagen konnte.

Hinweise zur Verschuldung der BRD finden sich im folgenden Video, das zum Ausgangspunkt die Beobachtung nimmt, dass Blackrock und Konsorten im Moment dabei sind, Milliardensummen aus D abzuziehen.

https://www.youtube.com/watch?v=-2YueL9a-I0

Es wird historisch vergleichend eine Erklärung dazu versucht (mit der ich nicht in allem übereinstimme), und es wird eine deutliche Warnung ausgesprochen.

Der Krieg (Ukraine/Nahost) wird nicht gelöst werden (man braucht ihn ja aus geschäftlichen Gründen ...) und man wird nun parallel im Laufe des Jahres finanzielle und ökonomische Folterwerkzeuge zur Anwendung bringen (um in Richtung kontrollierte Sprengung weiter zu arbeiten). Die Vorgänge um Venezuela zeigen erneut, wie professionell die oberen Hintertanen arbeiten. Und sie zeigen ebenfalls, was in dem von Larry verlinkten Video ja immer wieder Thema war: dass der "High State" (der Deep State und die US-Administration sind ja nur seine Werkzeuge) keinerlei Rücksicht auf die amerikanischen oder irgendwelche anderen Bevölkerungen nimmt. Absolut mirakulös fand ich im Video den Einwurf von @Dottore: dann brauchen wir eben Basisdemokratie. Das hat mir wirklich gefallen!!

Du selbst nun schreibst:

Sprachliche Zeichensysteme geben die Welt nicht einfach so wieder, wie sie ist, sondern, dass deren Bedeutung erst im Zeichensystem der Sprache konstituiert wird – sie schaffen eine nur im Gehirn sich abbildende Realität, die die Gesamtheit der Simulationen der Welt umfasst

Ich denke, dass diese Aussage doch Allgemeinwissen heute ist, eigentlich schon seit Platon, dann vor allem seit Kant. Und es gibt ja nicht sprachliche Zeichensysteme sondern auch mathematische, sprachliche, künstlerische etc. und wir unterliegen alle der Pflicht, die Abbilder der Welt ständig von Neuem an der Welt zu überprüfen (d.h. das Zeichensystem zu optimieren). Was ist so Besonderes an diesem Vorgang? Bereits Einzeller haben Sinnesorgane, mit denen sie sich ein Bild von der Welt machen (siehe zB. Fototaxis).

Dottores Erkenntnis, dass es nur einen Staatszweck: Staatsmachterhalt – und fertig gibt und dass das System nicht mit den Elementen des Systems selbst verändern werden kann

Nach meiner Auffassung ist die erste Aussage von Dottore ebenfalls allgemein bekannt, und zwar auch seit Jahrtausenden. Man sollte sie aber präzisieren: es geht nicht um den Machterhalt primär sondern um den Erhalt des Staates, d.h. die Macht dient dem Staat und der Staat wiederum erhält die Macht (es ist eine rekursive Beziehung). Macht gibt es auch ohne Staat, Staat aber (praktisch) nicht ohne Macht. In einem (ordentlichen ....) Staatswesen gibt es aber neben der 'Macht' noch andere (durchaus essentielle) Komponenten, die für die Performance des Staates wichtig sind. Und die Aussage, dass das System nicht mit den Elementen des Systems verändert werden kann, halte ich für falsch. Es kann nur mit seinen eigenen Elementen verändert werden, anderfalls geht es eben zugrunde. Hier sind wir im Bereich der Anpassungsfähigkeit, die der Staat, wie jeder andere aus mehrern Elementen zusammengesetzte ORGANISMUS eben haben muss.

Jeder Staat - Ereignisfrequenzen hin oder her - stirbt am Ende. Das ist das Schicksal eines jeden ORGANISMUS. In biologischen Systemen wird deswegen rechtzeitig und routinemäßig (zyklisch) ein Tochterorganismus gebildet, wofür es verschiedene Verfahren gibt. In der Staatenwelt war das bisher (!) noch nicht die Regel, wurde aber mehrfach schon versucht (bekanntestes Beispiel die griechische Kolonisation ab dem achten vorchristlichen Jahrhundert). Bisher (!) waren aber genug natürliche Ressourcen, genug brauchbare Trümmer von verendeten Staaten sowie genug "frische und tatkräftige Jungvölker" da (siehe hier etwa die sogenannten germanischen Völkerwanderungen ...), die immer wieder zum Neuaufbau von Staaten geführt haben (selfassembling / Autopoeisis). Die gegenwärtige Lage der Menschheit hat zum Besonderen, dass die Ressourcen beschränkt erscheinen (!), dass wir in der Alters- und Sterbephase mit dem bisherigen System stehen und dass außerdem die gegenwärtige Staatenwelt zur Kooperation 'verdammt' ist. Wie es ausgehen wird, ist relativ klar und ich habe es schon oft hier beschrieben. Ich erachte es für einen ganz normalen und natürlichen Prozess.

Was Du mit "Hermetik" meinst, verstehe ich überhaupt nicht, dsgl. die Gegenüberstellung "hermetisch" und "parmenidisch". Für mich gibt es nichts "Hermetisches". Alles ist offen. Jeder kann es sehen. Bequem von zu Hause aus, denn alles, was je von Menschen gedacht und gefühlt wurde, findet sich heute bereits im Internet [in mehr oder weniger guten ABBILDUNGEN].

Es gibt nur eine HERMETIK: wenn jemand versuchen möchte, sein Menschsein zu überschreiten (zu transzendieren), dann braucht er dazu die Hilfestellung von jemandem, der das schon erfahren und getan hat. Dieser Prozess ist so kompliziert und individuell und eigenartig und schwierig, dass er nun wirklich nicht "öffentlich" vollzogen werden kann - zumal es ja sein Ziel ist, das Menschliche hinter sich zu lassen. Übrig bleibt nur Licht.

Herzliche Grüße von dem Weiner

Info für Gala-Leser

stokk', Sonntag, 04.01.2026, 19:30 vor 6 Stunden, 42 Minuten @ Larry 708 Views

@dottore war zu dieser Zeit 51 Jahre, sieht aber jünger aus, imho

[image]

Ja, @dottore sieht wirklich sehr gut aus

BerndBorchert @, Sonntag, 04.01.2026, 23:44 vor 2 Stunden, 29 Minuten @ stokk' 161 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 05.01.2026, 00:03

das sage ich (als Nicht-Schwuler) in dem Sinne: so würde ich auch gern aussehen.

Was es sagt und wie er es sagt, das finde ich allerdings nicht so 100% geschickt, und auch nicht besonders durchdacht, z.B. das über den Raffer-Kapitalismus ohne zwischen Kapitalismus und Marktwirtschaft zu unterscheiden. Oder dass er vorschlägt, einen Putsch durchzuführen, um eine militärische Geldverschwendung zu stoppen.

Nur an einer Stelle merke ich etwas von Debitismus, und das nur am Rande: da wo es um historische Schuldscheine geht. Hat @dottore sich erst später als 1991 damit beschäftigt?

Bernd Borchert

An einer Stelle sagt @dottore das eigentlich auch damals schon politisch inkorrekte N-Wort: in Min. 51, nachdem der Geo-Chefredakteur mehrmals - jedesmal als Vorwurf an die Weißen und ihren Kapitalismus - auf die Armut der Schwarzen in den USA hingewiesen hatte
https://www.youtube.com/watch?v=FWBFmsz0rnY&t=3060s

Das N-Wort

Dragonfly ⌂ @, Montag, 05.01.2026, 02:10 vor 2 Minuten @ BerndBorchert 6 Views

Er sagt Neger. Das ist ein, in der deutschen Sprache, altmodisches Wort. hat nichts mit dem N-Wort zu tun. In anderen Sprachen könnte man das auch kaum anders aussprechen. Da biste Negro/negra oder preto/preta.

Das N-Wort ist Nigger. Das sind nur ein paar woke Idioten, die so tun, als wären sie der englischen Sprache mächtig, die das durcheinander werfen.

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