Hirntod: Wenn das Herz schlägt, aber der Mensch für tot erklärt wird

Albrecht, Dienstag, 25.06.2024, 15:27 (vor 23 Tagen) @ Ankawor2179 Views

Hirntod: Wenn das Herz schlägt, aber der Mensch für tot erklärt wird

Hirntod wird gesetzlich als Tod betrachtet, obwohl der Körper weiterhin Funktionen wie Herzschlag und Infektionsabwehr aufrechterhalten kann. Hirntodfehldiagnosen werfen zudem Fragen zur Zuverlässigkeit dieser Definition auf.

Von Marina Zhang17. Juni 2024

Sobald eine Person hirntot ist, gilt sie gesetzlich als tot, obwohl ihr Körper technisch gesehen noch lebt.

Hirntod, auch bekannt als Tod nach neurologischen Kriterien, ist der Zustand, bei dem eine Person in ein dauerhaftes Koma fällt. Dabei verliert sie ihre Hirnstammreflexe und das Bewusstsein und ist nicht mehr in der Lage, ohne künstliche Unterstützung zu atmen.

Dennoch kann das Herz einer Person schlagen, ihre Organe können funktionstüchtig sein und sie kann Infektionen abwehren, wachsen und sogar Babys bis zur Geburt austragen. Obwohl betroffene Personen keine Anzeichen von Bewusstsein zeigen, können einige Bereiche ihres Gehirns weiterhin aktiv sein. Etwa 50 Prozent der hirntoten Patienten behalten Aktivität im Hypothalamus, der das endokrine System des Körpers koordiniert und die Körpertemperatur reguliert.

All dies hört jedoch auf, wenn sie von der Lebenserhaltung abgenommen werden. Aus diesem Grund sind sich Ärzte nicht einig, ob Hirntod gleichbedeutend mit dem Tod ist.

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Gruß

Albrecht

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
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