Ich habe meinem Sohn folgendes empfohlen:
Die wichtigsten Gespräche hält man abseits jeglicher Elektronik. Bei meinem Ex-Arbeitgeber war das sogar in den Auftrags-/Datenschutzvereinbarungen geregelt. Gibt Unternehmen die berechtigterweise sehr paranoid unterwegs sind. Aufgrund der auslagernden Dienstleistungsverträge der Tech-Firmen wird es noch wichtiger werden.
..... der ist gerade auf Wochenendbesuch zu Hause.
Eingeleitet hatte ich die Idee wie folgt: Wie haben vor mehr als 50 Jahren Reporter Gespräche aufgezeichnet - bevor es elektronische Diktiergeräte oder ähnliches gab. Er überlegte, fand aber keine Lösung.
Ich darauf mit Kurzschrift - davon hatte er noch nie gehört oder gelesen. Ich zeigte ihm ein Beispiel Text - er meinte er kann nichts entziffern.
Ja, das ist wie eine Fremdsprache lernen - und das kann er sehr gut. Wir haben jetzt eine App gefunden -
- mit der kann man Kurzschrift lernen. Ob er es macht weiss ich nicht, er zeigte sich auf jeden Fall interessiert. Er begreift langsam, dass er eine Möglichkeit haben muss - wichtige Daten oder Gespräche aufzuschreiben - ohne elektronische Hilfsmittel.
Gerade dann, sollte er tatsächlich in einem Diplomatischen Dienst anfangen .... im Moment ist er noch beim Sondieren, was am besten für ihn passt.
Die alten Zeiten kommen in manchen Sektoren wieder ..... wenn die elektronischen Übersetzungstools fast perfekt sind und niemand mehr sich die Mühe macht eine Sprache zu lernen - dann sind solche Dinge wie das beherrschen von Fremdsprachen, Steno etc. Dinge, das nur noch wenige Spezialisten können.
Gruss
--
![[image]](images/uploaded/20231015005149652b37a5b0a39.png)
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!