Nette Idee,

Kaladhor, Münsterland, Montag, 31.07.2023, 23:00 (vor 946 Tagen) @ Dieter2495 Views

nur leider viel zu umständlich.

Das keine Partei ins Parlament kommt, die nicht mindestens 5% der Stimmen oder drei Direktmandate erzielen konnte, hat seine Gründe in der Zersplitterung des Parlaments in der Weimarer Zeit.

Auch dieses, drei Stimmen für Parteien, die man garantiert nicht will, ist viel zu umständlich.

Richtig ist:
- Voraussetzung abgeschlossene Berufsausbildung und mind. 5 Jahre Berufserfahrung, für Bundesebene würde ich sogar zehn Jahre Berufserfahrung fordern.
- maximal zwei Legislaturperioden, kann man gerne damit verbinden, dass die scheidenden Parlamentarier eine Wiedereingliederung in die Arbeitswelt bekommen.

Beim Wahlrecht würde ich wieder auf 598 Sitze zurückgehen, davon
- 299 Direktmandate, wo der Vertreter die absolute Mehrheit in seinem Wahlkreis erreichen musste, notfalls nach einer Stichwahl
- 299 Verhältnismandate: die tatsächlich zu besetzenden Sitze werden ermittelt nach Abzug der Sitze für die Nichtwähler und die erziehlten Sitze der Sonstigen, der Rest wird ganz normal wie vorher besetzt.

Vorteil: leichter zu verstehen, sogar als das heutige System mit Ausgleichsmandate usw. und die Größe des Parlaments kann niemals über 598 steigen.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!


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