Man könnte vermuten, dass sich dieser nicht mal an seine eigene Vita erinnern kann,
Davon gehe ich aus. Denn selektives Erinnern ist Politikerhandwerk.
Hi Fred,
Mahlzeit, und leider keine ‚Such-Zeit‘, denn ich weiß es nur aus Erinnerung. Ich habe die damalige Klo-Lektüre noch, aber egal: Unser Kandisbunzler-Funktionär war laut VOLKSSTIMME-Artikel (ex Zentralorgan der SED-Bezirksleitung, heute wohl Bauer-Verlag?) mal hier in der DDR, als gegen NATO-Aufrüstung in der BRD kämpfender Jungsozialist. In meiner Erinnerung auch zur ML-Schulung für Funktionäre. Und Treffen mit unseren höchsten FDJ-Funktionären, a la gemeinsame Sauna wie bei anderen Politikern auch, weiß nicht mehr genau die Details. War irgendwie so was wie Freundschaftsbesuch im Pionier-Ferienlager oder Kaderschulungsheim? Müsste ich raussuchen.
Auch der „linke Joschka“ Fischer kämpfte mal gegen das Schweinesystem, indem er Brandflaschen „jawohl, Herr Richter, einfach so in die Luft geschmissen" hatte.
Eigentlich schulte man in der DDR dies: Niemals vergessen … Das wird er wohl vergessen haben?
Gruß
H.
PS: Schrieb dazu hier schon mal: https://dasgelbeforum.net/index.php?id=607685
Eigen-Zitat daraus (alles Links, dort gucken):
"Grusz
H.
Artikelauswahl:
1. "Scholz galt zu der Zeit bei seinen Parteifreunden in Hamburg und insbesondere bei den Agentenführern in Ostberlin als Marxist."
Originalquelle der vielen ähnlichen Artikel scheint diese zu sein:
2. https://hubertus-knabe.de/olaf-scholz-und-der-kreml/
3. "Dass Scholz keine grundsätzlichen Berührungsängste gegenüber der Linken hat, hat er wiederholt unter Beweis gestellt. Schließlich war er früher selbst glühender Marxist. Als junger Sozialdemokrat pflegte er schon zu DDR-Zeiten freundschaftliche Bande zur ostdeutschen FDJ, deren Funktionäre heute zum Teil in der Linkspartei sitzen. "
4. "Tatsächlich wurde Scholz zu einem wichtigen Verstärker von DDR-Positionen im Vorstand der Jungsozialisten. In der Nachrüstungsfrage, so schrieb er ... „dass Aufrüstung und Kriegsgefahr notwendige Begleiterscheinungen des Imperialismus sind und dass deshalb eine dauerhafte Friedenssicherung nur möglich ist, wenn das kapitalistische Gesellschaftssystem vom Sozialismus abgelöst wird.“"
5. "Jetzt hat das Bundesarchiv neue Unterlagen herausgegeben. Diese kommen aus den Beständen des DDR-Staatssicherheitsdienstes, in dessen Speichern Scholz gleich mehrfach verzeichnet ist. Und sie bestätigen das Bild, dass ihn die SED als wichtigen Bundesgenossen im Kampf gegen die NATO betrachtete."
6. "Die sechstägige Veranstaltung in Werder bei Potsdam bestand aus Vorträgen erfahrener SED-Agitatoren, die mit abendlichen Musikdarbietungen, Filmvorführungen und Ausflügen garniert wurden. Delegationsleiter der Jusos war Scholz, ..."
7. "Erstaunlich, dass sich bislang kaum jemand für die Biografie von Kanzlerkandidat Olaf Scholz interessiert hat – insbesondere für die Anfänge seiner politischen Karriere in der SPD, als er eine innige Nähe zum SED-Regime in der DDR pflegte. Dabei ist dieses Kapitel in seinem Lebenslauf von besonderem Interesse, schließlich bezeichnete sich Scholz damals selbst als glühenden Marxist."
8. "Ein Jahr vor dem Mauerfall versicherte eine von Scholz mit geführte Juso-Delegation den Partnern von der DDR-Jugendorganisation FDJ, „dass die wahren Feinde des Friedens (…) im Militär-Industrie-Komplex der USA“ sowie in der „Stahlhelm-Fraktion“ der Unionsparteien zu suchen seien."
9. "Scholz Umgang mit seiner Vergangenheit erinnert an das Verhalten Angela Merkels. Auch sie hat sich niemals mit ihrer Rolle als FDJ-Sekretär am Zentralinstitut für Physikalische Chemie auseinandergesetzt."
10. "In den Augen der Einheitspartei war Scholz der richtige Mann, da er sich nicht nur als vehementer Kritiker des Nordatlantikpakts profiliert hatte, sondern auch dem marxistischen Stamokap-Flügel der Jungsozialisten angehörte, der den namensgebenden „staatsmonopolistischen Kapitalismus“ bekämpfte. „Scholz war in den 80ern glühender Marxist“, schreibt auch „Handelsblatt“-Redakteur Martin Greive. Den damaligen Juso-Chef Willi Piescyk auf dessen Frage, warum es zwischen beiden so oft kracht, soll er einmal so angeschrien haben: „Weil Du den Kapitalismus nicht so sehr hasst wie ich!“
Laut Greive warb Scholz für „die Überwindung der kapitalistischen Ökonomie.“ Und für die „Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft“ schrieb er: „Diese Situation macht die Herausbildung eines wirklichen linken Parteiflügels notwendig, in dem sich Marxisten und linke Reformisten sammeln.“ Aufrüstung und Kriegsgefahr bezeichnete er als „notwendige Begleiterscheinungen des Imperialismus.“ Eine dauerhafte Friedenssicherung sei daher nur möglich, wenn das kapitalistische Gesellschaftssystem vom Sozialismus abgelöst werde.""
EDIT: Deinen Beitrag nochmal zur Erinnerung 'druntergesetzt:
Man könnte vermuten, dass sich dieser nicht mal an seine eigene Vita erinnern kann,
FredMeyer, Südrand der Heide, Dienstag, 13.06.2023, 09:31 @ FOX-NEWS423 Views
sonst müsste es ihm geläufig sein, dass er zur der heute innehabenden Position (U.S.A.) einmal eine ganz gegenteilige vertreten hat. Aber ich denke, seine Erscheinung ist auf Täuschung angelegt und deshalb glaube ich, dass er genau weiß wo es lang geht. Und darum ist auch die eingangs genannte Vermutung falsch.