Eine Frage dazu:
Ich frage für eine 2 Mann WG. Die haben einen idealen Süd-Balkon unverschattet in der Innenstadt. Heißwasser und Heizung zentral durch Gas.
Die hatten in 2021 einen Stromverbrauch von 2.900 kWh
2022 2.500, aktuell auf 1.800 gedrückt.
Maßnahmen:
den ineffizienten Elektroherd durch Propangas-Herd ersetzt.
Den 2.000 Watt Elektroheizlüfter in Pension geschickt
Den Trockner nur noch selten genutzt
Nun werden Balkonkraftwerke mit 500 Euro gefördert.
Penny bietet aktuell eine plug-and-play Lösung für 599 Euro an
https://www.netto-online.de/820-w-600-w-balkonkraftwerk-photovoltaik-solaranlage-stecke...
Taugt der?
Bei einer Investition von gerade mal 99 Euro scheint mir das Risiko überschaubar.
PS
Denen geht es nicht um Autarkie, sondern lediglich darum, die Stromkosten weiter zu senken.
Ich vermute, solche Solar-Balkonkraftwerke liefern hauptsächlich im Sommer Strom, ausgerechnet dann, wenn die den Heizlüfter eh nicht brauchen und auch statt des Trockners Wäsche auch mal schnell auf dem Balkon durch die Sonne trocknen könnten. Bleibt also die Minderung der Grundlast (ein paar LED-Birnen fürs Licht plus Kühl-Gefrier-Kombi, Geschirrspüler, Trockner plus Compi und Handys). Zähler wird regelmäßig in kurzen Abständen überprüft, unter 3,5 kWh täglich geht nix, im Schnitt 4,5-5 kWh täglich.
Die Anschaffung einer gebrauchten Geschirrspülmaschine hat den Warmwasser-Verbrauch (zentral durch Gas) stark gesenkt, dafür erhöhte sich der Stromverbrauch (0,7 kWh je Spülgang eco, 0,9 kWh normal)