Hi @Andudu, Du schreibst:
...
Das beschriebene Problem ist also teilweise gelöst, was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist die Abschaltung von Stromerzeugern bei zu geringer Frequenz, ich zitiere:
"Weitere Studien ergaben, dass die Netzfrequenzsicherung der übrigen DEA [dezentrale Stromerzeugungsanlagen] ebenfalls eine systemrelevante Gefährdung darstellt. In diesem Fall könnte der Frequenzabfall auf 49,5 Hz zu Problemen führen. Die Biomasse-, Bioenergie-, KWK-, Windkraft- und Wasserkraftanlagen – insgesamt etwa 21.000 betroffene Anlagen mit einer Gesamtleistung von 27 GW in Deutschland – reagierten ab 49,5 Hz mit einem sofortigen Stromproduktionsstillstand. Bei ohnehin geringer Stromfrequenz würde dieses Szenario ziemlich wahrscheinlich einen Blackout herbeiführen.
......"
Ist das technisch bedingt? Sind die Anlagen nicht dafür vorgesehen, so eine niedrige Frequenz einzuspeisen? Kennt sich jemand damit aus?
Ja, ich, ein bischen. Und bin deshalb so dagegen.
Eingespeiste Energie wird verteilt, dabei gibt es Verluste (Abwärme). Im System gibt es Speicher, aber nicht die grotesken aus der Talkshow bekannten (es gibt nämlich "nicht wirklich", wie man heute sagt, Elektroenergiespeicher). Es gibt nicht mal "gefühlt" welche.
Ich beschrieb das Problem mal am Schiffshebewerk-Beispiel, wo Leonard-Satz mit Schwungmassen die Energie für das plötzliche AUsfallen des Stroms liefern, wenn der Schiffstrog plötzlich steht ... sanft zur Ruhe fahren samt Schiff (1938er Technik der EltEnergiespeicherung).
Am Ende des Netz-Systems wird Energie abgenommen (Verbraucher). Der Betrag muss "in Echtzeit" exakt gleich sein der Summe aus Eingespeistem plus Verluste plus Speicher (den es gibt!). Letzteres sind rotierende Massen, deshalb die Frequenz, die schwankt!
Mir fehlt die Zeit, es wäre durchaus ein Eröffner wert, eher als dieser "Helmut, das hier ist weder dein Blog, noch eine digitale Ablage für deine soziologischen Betrachtungen - Hausmeister, 20.04.2023, 14:24" m. E. zu recht kritisierte.
Man könnte nun sagen, der Habeck und Co. wissen nicht, was sie anrichten?
Hmmm. Könnte durchaus sein, ist aber nicht relevant. Ich meine, dass sie es nicht wissen müssen, weil sie einen Auftrag haben und somit auch doof funktionieren, im Prinzip.
Kurz: Die Polytechnische Oberschule der DDR hat mir ab 5. Klasse (wenn ich mich nicht irre) in Physik die Grundlagen zum Verständnis gegeben. Deswegen sind ja laut Springer-Chef die Ossis so bockig ("entweder Nazis oder Kommunisten" seiner Meinung nach). Sorry. Die DDR bildete völkisch.
Eine Volkswirtschaft kann energetisch zwar von hinten gedacht werden (Zitat CDU), aber es kommt durchaus darauf an, was hinten rauskommt (Zitat CDU).
Wenn wir dem Russen den Gashahn zudrehen, wie planmäßig nun umgesetzt, kommt volkswirtschaftlich hinten weniger raus!!! Kapiesch?!
Und nun, da dieser Schritt getan ist, kommt der nächste: Statt Volkswirtschaft energetisch nach Bedarf, nun umgekehrt: Der Verbraucher wird gezwungen, auf das Angebot zu reagieren. Und dafür braucht es diese beschlossen Zähler. Marktwirtschaftlich übrigens katastrophal m. E. weil gesetzwidrig (Gesetze des Marktes meine ich)
Wer da noch leugnet, dass ein GROSZER PLAN dahintersteht ...
Bitte beispielsweise hier lesen, was ich schon dazu schrieb, Auszug:
"Stellt Euch unser Energiessystem wie eine (europaweit) durchverbindende (mechanische) Welle vor. Am einen Ende die Antriebsmaschine (Motor, Energiequelle, Umwandlung von Elt. im Mech. E.), am anderen Ende die Arbeitsmaschine (Kreissägeblatt, E.-"Verbraucher").
Das Gute am Gleichnis "Kreissäge" ist die Hörbarkeit der Frequenz der Welle (Strom immer nahebei 50 Hz). Du kannst die Drehzahl wahrnehmen. Die 50 Hz nur über das Messen (normaler Weise <img src=" />), wer viel misst misst Mist <img src=" /> Wahrnehmbarkeit über Sinne hat Vorteile! Siehe Sichtprüfung, unersetztbar!
Jeder wird das Gejaule beim Sägen schon gehört haben: Ohne Last hochtönig. Bei Belastung geht die Tonhöhe runter. (= Frequenz)
Die Meisten werden es nicht kennen, weil sie die Erfahrung nicht gemacht haben, aber in der Prxis kommt es durchaus vor, dass bei verhältnismäßig zu hoher Last der Sound der Kreissäge verstummt: Die Maschine steht, nix dreht sich mehr.
Grund: Das Kippmoment der Asynchronmaschine (Motor = Energieleiferant) wurde durch die Belastung (Energiebezug, Drehmoment am anderen Ende) überschritten. Jeder Asynchron-Drehstrom-Motortyp hat für eine bestimmte Drehzahl ein bestimmtes Kippmoment. Das gilt analog für unser Netz. Europaweit inzwischen. In Nulllkommanix geht die Frequenz bei Überschreiten eines Grenzwertes gegen Null. Auch beim Analogon Kreissäge. Ruhe im Karton. Beim Netz über Wochen, vermute ich.
Im Netz stehen für die Kraftwerksgeneratoren bildlich der Asynchronmotor (Energielieferung) und die Verbraucher sind das Sägeblatt. Stillstand ist analog der Blackout."
Das Ganze ist also von langer Hand geplant, und die wissen, dass sie eine Kausalkette schaffen. Zum Plan gehört durchaus, dass die Masse nicht begreift, was da geschieht. Außer ein paar ewig gestrige "Technikmenschen", die sich gegen die Neue Zeit reaktionär äußern, die machen sie mit den Medien nieder, oder bezeichnen die Oppposition als "Verbrecher", wie aktuell zu beobachten.
Das Ganze hat also auch etwas kommunistisch/faschistisches im Sinne von Agit-Prop. Mag sein, dass die Ossis da sensibler sind, werden also als renitent wahrgenommen, auch, weil sie noch einen Hang zum Kollektiv-Lastigen-Denken haben, die Älteren jedenfalls denken noch so (Volkswirtschaftlich, also nationalistisch völkisch und so weiter, pöhse ... siehe Springer-Chef-Hetze kürzlich).
Grüße!
H.