Na, ja ...
Der Buddhismus ist als ein Gesundheitssystem entstanden
.... war mir bisher unbekannt.
Was mir bekannt ist, dass Theravada Buddhisten nur 1x täglich essen - so viel ich weiss, muss das bis 11 Uhr erfolgt sein, danach nichts mehr. Dieses Essen erhalten sie nur in Form von Spenden - sie dürfen nicht kochen oder bäuerlichen Tätigkeiten nachgehen. Sie dürfen auch nicht einkaufen .... denn mit Geld haben sie nichts zu tun. Keine Spenden kein Essen!
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In dieses Gefäss kommt das Essen. In städtischen Lagen wird es meisten zuerst separiert - in ländlichen Lagen nicht. Das läuft dann wie folgt ab:
Die eine Familie spendet Fisch, die nächste Schweinfleisch und eine andere Kuchen .... eine Familie hat dazu eine scharfe Sosse, die nächste Familie hat Eis mit Schokoladensosse ....
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In ländlichen Regionen oft nur mit weitem Fussmarsch überhaupt erreichbar ... zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter ... Keine Spenden kein Essen!
Vorne weg - im Jahr 2011 der letzte aus der Meisterriege der Waldmönche, der verstorbene ... Ajahn Maha Bua
Zurück im Tempel setzen sich die Mönche zum Essen zusammen. Sie nehmen die Spendenschale mit dem Essen - rühren alles mit der Hand um ... und dann wird das gegessen.
.... und zwar flott. Das Tempo gibt der älteste Mönch vor, ist der fertig dann haben alle anderen auch fertig. Ist der Tempel ein gut geführter Laden - also sehr nahe an Buddhas überlieferten Regeln - dauert das selten länger als 15min.
Der Körper im Sinne Buddhas musste nur am Überleben gehalten werden, damit die Geistesschulung geleistet werden kann - einen anderen Zweck hat er aus buddhistischer Sicht nicht.
Das ist auch der Grund, warum ein Mönch nicht arbeiten darf. Im Regelfall hält er nur seine Kuti - die Mönchsbewohnung eine Bambushütte sauber, wäscht seine Bekleidung, eine Fetzenrobe - und reinigt seine Toilette ...
Der Rest vom Tag u. der Nacht ist er mit der Geistesschulung beschäftigt. Mönche schlafen selten länger als 6 std. Mönche welche gut vorankommen, nicht mehr als 3 std.
Ich habe jetzt das Idealbild beschrieben und selbst in Thailand findet man das so gut wie nicht mehr, aber es gibt es noch.
Man kann das mit etwas gutem Willen auch als Gesundheitssytem bezeichnen ... allerdings ohne Arzt, Krankenkasse etc. pp. ...
Gruss
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!