Der 3. Sargon der 50-er Jahre und Adenauerei

Gernot ⌂, Dienstag, 25.10.2022, 03:29 (vor 1336 Tagen) @ ottoasta5084 Views
bearbeitet von Gernot, Dienstag, 25.10.2022, 03:35

Ich habe keine Probleme mit der Sajaha, dem Sargon und Überlieferungen aus dem Zweistromtal, wohl aber mit dieser

lustfeindlichen, lebensfremden und somit dekadenten Übersetzung

in der Sexual-"Moral" aus den 50-ern (die aber seit Anfang der 90-er zunehmend restauriert wird und außer bei Schwulen strafrechtlich tw. über die Kaiserzeit hinausgeht).

Mit den geschilderten Schimären (Mensch-Tier-Kreuzlingen) wurde in der Sajaha offenbr schon "Die Zauberflöte" vorausgesehen, bemerkenswert, denn ansonsten sind die Straßen zwar voller (Rassen)-Mischlinge, aber tiermenschliche Artenkreuzlinge gibt es noch nicht.

An die Lustfeindlichkeit in Umgebung der Zikurrate glaube ich einfach nicht, dafür gibt es zu viele lebensbejahende und ästhetische Zeugnisse der Sumerer und Babylonier. Es waren wohl, wenn ich mich recht erinnere, die dunkleren Assyrer allein, die eine "strenge" Herschaft ausübten und natürlich das später aus dem Westen zugewanderte Volk. War es nicht Nebukadnezars zweite Gattin, die zwei Tage Straffreiheit für ihresgleichen erstritt, nachdem ihm die erste, bronzezeitlich gleichberechtigte, ausgeredet wurde?


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