So geht es dahin...
Prösterchen!
https://uncutnews.ch/experte-vom-wef-recyceltes-abwasser-zu-trinken-ist-die-zukunft-sei...
Experte vom WEF: Recyceltes Abwasser zu trinken ist die Zukunft, seien Sie nicht zimperlich
Der Leiter der britischen Umweltbehörde, der mit dem Weltwirtschaftsforum in Verbindung steht, sagt, dass die Menschen weniger zimperlich sein sollten, wenn es darum geht, Wasser aus Kläranlagen zu trinken, da Länder und Staaten auf der ganzen Welt dazu übergehen, Abwasser für den menschlichen Verzehr zu recyceln, was der Ideologie des WEF entspricht.
...Mehr im Artikel.
https://www.spiegel.de/geschichte/nasse-lebensadern-a-00d6bfac-0002-0001-0000-000063823590
Eine Metropole, wo sich Menschenmassen auf kleinstem Raum ansammeln, ist nur möglich, wenn jeder Bewohner jederzeit Zugang zu frischem sauberen Wasser hat. Ansonsten brechen unweigerlich Seuchen aus. Dass Rom von Seuchen weitgehend verschont blieb, verdankt es ausschließlich deer Versorgung der gesamten städtischen Bevölkerung mit frischem Trinkwasser und Wasser zur Körperreinigung durch die Aquaedukte.
(wobei ich allerdings nicht glaube, dass der Wasserbedarf der Römer, wie in dem Artikel sugeriert, 4* so hoch war, wie der heutige. Eher neige ich zu der Ansicht, dass die Bevölkerung 4* höher war wie in den offiziellen Quellen angegeben. Die Menschen lebten unheimlich dicht aufeinander)
Die Baukosten betragen jedoch nur einen Bruchteil der Gesamtkosten. Die Anlagen müssen regelmäßig gewartet und Schäden repariert werden. Dieses Geld für den Unterhalt fehlt allerdings nach @Morpheus.
Das Geld für die Errichtung der Infrastruktur, wobei es sich bei den Aquaedukten eher um eine Suprastruktur handelte, war, wie aus dem obigen Link hervorgeht durch den gewaltigen Nutzen leicht aufzubringen. Allerdings lieferte der Erhalt der Infrastruktur keinen Zusatznutzen. Deswegen lässt man sie irgendwann verfallen, vor allem weil das vorhandene Geld vorzüglich für tagesaktuelle Ausgaben verwendet werden muss.
Diesen Zusammenhang halte ich für die Ursache der Antoninischen Pest, die aber wohl keine bakterielle, sondern eine virale Infektion war.
Das kann man aber heute nicht mehr belegen. Allerdings dürften, wenn sich der WEF durchsetzt und wir aufbereitetes Wasser aus Kläranlagen trinken dürfen, auch hierzulande die Seuchen zurückkehren.
Nicht, dass ich es nicht für möglich halten würde, Abwasser sicher aufzubereiten. Das verdanken wir schließlich der Raumfahrttechnologie. Die Raumfahrer leben monatelang von wiederaufbereiteten Wasser, ohne dass auf den Raumstationen Seuchen ausgebrochen wären.
Es scheitert, wie immer, daran, dass irgendwann, und wenn auch nur für kurze Zeit (die allerdings vollkommen ausreichend ist, um die Infrastruktur zu zerstören; siehe die "berühmte" Turbine) das Geld oder der politische Wille zum Erhalt nicht vorhanden ist. (Dasselbe gilt natürlich auch für stillgelegte Atomkraftwerke, die ebenfalls dauernd in den nächsten Jahrzehntausenden gewartet werden müssen.)
Gruß Mephistopheles
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