Das städtische Unternehmen hat doch nur an der Börse falsch gezockt

Manuel H., Montag, 29.08.2022, 06:03 (vor 1396 Tagen) @ Centao3940 Views

Aus der Stadt Wien wurde die Summe, die der Wien Energie fehlt, indessen bestätigt. Schuld seien so genannte "Futures" - die Wien Energie hatte am Strommarkt auf künftige Stromkäufe spekuliert. In den letzten drei Tagen sei der Strompreis dann dramatisch explodiert, das habe dazu geführt, dass die Wien Energie die Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen könne.
https://www.oe24.at/businesslive/energie/1-7-milliarden-fehlen-wien-energie-droht-pleit...

Wieso hätten die Energie-Experten in den städtischen Stromkonzernen auch nur damit rechnen können, dass die Einkaufspreise für Strom steigen könnten? Das war schließlich im August 2022 völlig unvorhersehbar.

Aus dem Artikel geht hervor, dass

A) die Stadt Wien bereits mehrere heimliche Rettungsschirme aufgespannt hatte, um den Spekulanten an den spot Märkten ihre gaga Gewinne zu garantieren.

B) sie nun nicht mehr kann und der Staat Österreich zugunsten der üblichen Verdächtigen an den spotmärkten weiterzahlen soll (zur Zeit nur 1,7 Milliarden Euro), denn die haben einen größeren Zugriff auf die Steuergelder.

C) die Stromkunden bereits auf einen teureren Stromtarif zwangsumgestellt wurden (Tarif nennt sich "Energie entspannt")

D) die Deutschen schuldig sind. Wenn Bayern mehrere 1000 mehr Windräder aufgestellt hätte, wären die Probleme geringer.

https://www.oe24.at/businesslive/energie/1-7-milliarden-fehlen-wien-energie-droht-pleit...


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