Ist ein Sozialstaat überhaupt noch funktionsfähig, wenn der Grundbedarf mit normaler Arbeit nicht mehr finanziert werden kann?
Es ist absehbar, dass bei vielen Geringverdienern bald ein Drittel bis die Hälfte des Einkommens für Strom und Heizung ausgegeben werden muss. Die andere Hälfte des Einkommens geht für die Miete drauf.
Das Geld reicht also hinten und vorn nicht mehr, den Grundbedarf, d.h. Wohnen, Essen, Wärme, Kleidung mit einem normalen Einkommen zu erwirtschaften. Es kommen ja auch noch staatlich verordnete Zwangsabgaben hinzu, wie GEZ, Schornsteinfeger, Grundsteuer usw.
Gleichzeitig wird der Grundbedarf vom Staat für die Leistungsempfänger mehr oder weniger großzügig finanziert. Ein Asylant oder ein ukrainischer "Flüchtling" ist von den explodierenden Energiepreisen nicht betroffen. Auch bei vielen einheimischen H4-Empfängern werden die Heiz- und Stromkosten, obwohl Teil des ausbezahlten Regelsatzes, doch in den meisten Fällen beim Überschreiten vom Staat großzügig übernommen.
Dann ist doch das Zukunftsmodell eines großen Teils der hiesigen Bevölkerung das Leben eines H4-Empfängers zu fristen, weil man ja mit normaler Arbeit schlichtweg verhungern oder erfrieren würde.
Andererseits ist der CO2-Abdruck eines H4-Empfängers sehr gering und wir könnten so vorzeitig unsere Klimaziele erreichen.
- keine Fahrten zur Arbeit
- kein privater Autobesitz
- keine Flugreisen
- keine Eigenheime mehr
- stark reduziertes Konsumniveau
Das würde doch dem angestrebten Tittytainment entsprechen. Man sagt ja, dass durch die stark gestiegene Arbeitsproduktivität die Mehrheit der Menschen einfach überflüssig ist und auf einem niedrigen Konsumniveau mit RTL2, Internetspielen usw. billig im Gatter gehalten wird.
Gruß Plancius
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER