Vielsagende Aufzählungen

b.o.bachter, Sonntag, 24.07.2022, 19:18 (vor 1306 Tagen) @ Martin2623 Views

Hallo Martin,

gerade grübel ich nach, wie denn vielsagende Aufzählungen für Dich wohl aussehen mögen. Denn, wirft man in den Schlitz einer Suchmaschine etwa folgendes ein: "vergiftete nahrungsmittel china" oder "lebensmittel skandal china", so erhält man Aufzählungen, die ich durchaus als vielsagend einstufe. Bitteschön, frisch auf den Tisch serviert:

https://swisscows.com/web?query=vergiftete+nahrungsmittel+china

https://swisscows.com/web?query=lebensmittel+skandal+china

Deine Kritik ist allerdings insofern berechtigt, als ich ungenau formulierte. Es sind natürlich nicht alle Lebensmittel aus China per se vergiftet.

Bei zu 70% verseuchten Äckern und zu 60% verseuchten Gewässern und den Mengen, die wir von dort importieren, stehen die Chancen allerdings ausgezeichnet, in dieser oder jener Form in den Genuss der belasteten Lebensmittel zu kommen. Und dabei geht es nicht nur um Schwermetalle. In China ist man sich inzwischen dieser Problematik, auch offiziell, bewusst. Hier wird es ignoriert, weil, muss ja billig sein. Das Zeug findet sich selbst, wenn auch nur wenig, in den Produkten der einschlägigen Bio-Läden.

Komm, wir frühstücken, ich lade Dich ein. Wegen der steigenden Energiepreise muss ich natürlich sparsam sein. Dazu besorge ich frische Brötchen aus dem Back-Shop im Discounter um die Ecke. Von da bringe ich auch die Erdbeermarmelade und den Apfelsaft mit. Natürlich nur den guten aus 100% Fruchtsaftkonzentrat, nicht etwa den gepanschten Nektar oder gar eine Schorle.
Beim Saft und der Marmelade liegt die Trefferquote bei nahezu 100%. Bei den Brötchen kann ich nur spekulieren. Jedoch irgendwo werden die Backlinge, die in dreistelliger Millionenzahl aus China importiert werden, wohl in den Handel kommen. Verdacht: Eher nicht beim Bäcker, der noch handwerklich produziert.

Was die Kontrollen angeht, so ist mir gut in Erinnerung, dass die weitaus meisten Beanstandungen Importe aus China betreffen und nicht mal entfernt die Kapazität besteht, überhaupt alles zu überprüfen.

Und wer ernährt sich schon überwiegend aus Konserven?

Wenn es wenigstens Konserven wären. Früher habe ich dicke Leute wahrgenommen. Heute begegnen mir auf Schritt und Tritt Extremfettsäcke. Mit Gemüsekonserven bekommt man DAS nicht hin. Ist aber ein anderes Thema.

Und wer ernährt sich schon überwiegend aus dem eigenen Garten?

Wo landen denn eigentlich die Berge an Gemüse, Pilzen, Nüssen, Fleisch und sonstigen Produkten, wenn nicht in unseren Mägen?

Analyse: Sieht nicht so wirklich bekömmlich aus!
Abhilfe: Problem ignorieren?

Viele Grüße!


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