Das ist heute schon das zweite Beispiel der Oberflächlichkeit. Hätte ich Dir nicht zugetraut.
Wenn Du meinen Kommentar genau liest, - und nicht oberflächlich überfliegst, dann wirst Du draufkommen, dass meine Visionen nicht den Fokus der EU beinhalten, sondern ganz was anderes. Ich spreche von einem gemeinsamen Europa, von den europäischen Völkern, von dem Zusammengehörigkeitsgefühl.
Ich habe u.a. geschrieben:
Die Kerle in Brüssel wollen uns was eintrichtern, was vom Kopf her noch gar nicht bei der Bevölkerung vorhanden ist. Von der Abartigkeit der Ideen, was sich dabei Brüssel vorstellt, ganz abgesehen.
Ich werde niemals behaupten, dass die Zielvorstellung von Brüssel, die man als EU bezeichnet, das Gelbe vom Ei ist. Das ist ein totgeborenes Kind.
Was wir brauchen, und das habe ich schon seit Jahrzehnten propagiert, das ist ein gemeinsames Europa der Volksgruppen, nicht das der derzeitigen Staatengebilde mit ihren Politikern. Die Verbindung über EWG und EFTA war sicher nicht schlecht. Das Ganze mit den Gemeinsamkeiten zu verbinden, die diesem Europa zum Vorteil gereicht, das wäre angesagt. Aber nicht von Brüssel aus dem rumänischen Schafhirten vorzuschreiben, wie er seinen Käse zu machen hat,- um nur ein unbedeutendes Indiz anzuführen.
Ich habe das als einen der fundamentalen Faktoren bei meiner Jugendarbeit angesehen. Deshalb bin ich mit meinen Gruppen immer auch in andere Länder gefahren, - egal, ob Frankreich, Tschechei, Österreich, - was auch immer. Nur in der Begegnung kann man die Gemeinsamkeiten erkennen, und genau das ist für ein zukünftiges - richtiges - Europa wichtig. Wer geglaubt hat, dass man das durch eine gemeinsame Währung erreichen kann, ist ein Spinner.