Sahra Wagenknecht - Hebt die Sanktionen auf! Warum der Gaskrieg Deutschland ruiniert!

Albrecht @, Mittwoch, 13.07.2022, 06:11 vor 1298 Tagen 7024 Views

In diesem Video reagiert Philip Hopf auf ein Video von Sahra Wagenknecht mit dem Titel "Hebt die Sanktionen auf! Warum der Gaskrieg Deutschland ruiniert"

Sahra Wagenknecht - Hebt die Sanktionen auf! Warum der Gaskrieg Deutschland ruiniert!

Gruß
Albrecht

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Ukraine klagt über einen ihrer Verbände gegen die Ausnahmegenehmigung wegen der Lieferung der Gasturbine aus Kanada vor dem Bundesgerichtshof

Plancius @, Mittwoch, 13.07.2022, 08:53 vor 1298 Tagen @ Albrecht 4872 Views

Mal sehen, wie lange der Prozess dauert und wie er ausgeht.

https://www.welt.de/politik/ausland/article239888895/Ukraine-News-Ukrainer...

Mittlerweile hoffe ich, dass der Bundesgerichtshof die Lieferung der Gasturbine an Russland blockiert.

Jedenfalls müsste jedem Dödel in der BRD aufgefallen sein, welche "Freunde" man in Kiew sitzen hat.

Die Mitglieder der Bundesregierung müssten doch den ganzen Tag mit geballter Faust in der Hosentasche rumlaufen, wenn sie sehen, wie tief sie von Selenski & Co aus Kiew gedemütigt werden.
Kann aber auch sein, dass es in ihrem Interesse liegt, wenn sie denn wirklich, wie manchmal kolportiert, an der Zerstörung der BRD arbeiten.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Da wird sicher ein Berateraus den USA hinter stecken, vielleicht haben wir auch Glück und der EuGH

Lenz-Hannover @, Mittwoch, 13.07.2022, 08:57 vor 1298 Tagen @ Plancius 4581 Views

macht den hier schon länger Steuern zahlenden klar, wer die Hosen in Europa an hat.

Arbeitet, schweigt und zahlt; wehrfähige Deutsche sollen wohl in der Ukraine kämpfen ... .
Vielleicht nehmen die Russen in Winter wieder ihre "Deutsch-Russen" zurück.

Mittlerweile hoffe ich .. das hoffe ich auch.

nereus @, Mittwoch, 13.07.2022, 09:35 vor 1297 Tagen @ Plancius 5156 Views

Hallo Plancius!

Ich bete geradezu, daß Karlsruhe sich quer legt.
Das Deppen-Drama soll auf seinen Höhepunkt zusteuern.

Du schreibst: Kann aber auch sein, dass es in ihrem Interesse liegt, wenn sie denn wirklich, wie manchmal kolportiert, an der Zerstörung der BRD arbeiten.

In anderen Zeiten knallten da früh morgens Gewehrsalven oder es öffneten sich Falltüren in Innenhöfen.
Die Mischpoke hat offenbar noch nicht gerafft, auf welch dünnem Eis sie sich bewegt. [[wut]]
Das hat schon die Mega-Party in Sylt gezeigt, wo die Volks-Spar-Mahner es ordentlich krachen ließen.

Das zahme Miezekätzchen (Volk) kann sehr schnell zum reißenden Tiger werden, wenn es sein Fresschen nicht mehr bekommt.
Das kürzliche "Spaßbad" in Ceylon" könnte nur ein Aufwärmer gewesen sein.
Wenn der ganze Sozial-Klimbim in der Sonne schmilzt, rinnt auch alles andere den Bach hinunter.
Beobachte den Euro-Kurs, der ist das Fieber-Thermometer für den Gas-Krieg.

Wahrscheinlich wird ihnen jedoch der Vlad den Arsch retten, weil am 22. nicht das Jüngste Gericht ausgerufen wird, sondern Nordstream 1 wieder liefern wird.
Und die Bundes-Irrenanstalt wird das erneut als Erfolg verkaufen, weil man den "Turbinen-Trick" des Kreml geschickt abwehren konnte.

Wenn ich Putin wäre, würde ich erst ab dem 25.7. wieder einschalten und mich am Donnerstag mit Puts auf den DAX eindecken.
Dann gibt es an jenem Freitag ein richtiges Schlachtfest. [[zigarre]]

mfG
nereus

Nicht so hastig liebe Leut. Die Klage liegt beim kanadischen Gericht - nicht in Karlsruhe. + EDIT

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 13.07.2022, 11:25 vor 1297 Tagen @ Plancius 4423 Views

bearbeitet von FredMeyer, Mittwoch, 13.07.2022, 12:16

hier gibt's mehr zu lesen.

https://www.msn.com/en-ca/news/canada/ukrainian-group-asks-federal-court-to-stop-russia...


EDIT:

Den Namen sollte man sich merken: Paul Grod

Er ist Initiator verschiedener Vorgänge:

Schreiben an Mützenich im Dezember 2021 zur Verhinderung von NS2

https://www.ukrainianworldcongress.org/wp-content/uploads/2021/12/nord-stream-2_eng.pdf

Man folge der Spur des Geldes, er ist CEO der Rodan Energy Solutions

https://rodanenergy.com/leadership-team/

dort heißt es dann auch ungeniert:

Rodan Energy is a leading North American provider of DER asset optimization, demand response, energy intelligence and metering solutions.

Our mantra is Making Sustainable Attainable, delivering energy saving and revenue maximizing solutions for commercial and industrial energy users as well as power distribution companies and energy generators.

Noch Fragen?

--
Fred

Bedeutet das eigentlich, dass die Turbine noch gar nicht auf dem Weg nach DE ist, sondern sich immer noch in Kanada befindet? [mkT]

Steppke, Mittwoch, 13.07.2022, 15:14 vor 1297 Tagen @ FredMeyer 3725 Views

Ich dachte, dass die schon unterwegs (zu uns) ist. [[hae]]

Der verlinkte Artikel ist auf welt.de verschwunden

Plancius @, Mittwoch, 13.07.2022, 12:46 vor 1297 Tagen @ Plancius 3943 Views

Klage vor dem Bundesgerichtshof stimmt wohl nun doch nicht.

Dann gilt wohl der Hinweis von @FredMeyer.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Die Nachricht ist noch im Ticker der Welt enthalten - 07:00 Uhr - kwt

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 13.07.2022, 13:22 vor 1297 Tagen @ Plancius 3665 Views

...

--
Fred

Mir graust schon vor diesem Winter, wo wieder Qualm und Gestank die Luft unserer Städte und Dörfer schwängert

Plancius @, Mittwoch, 13.07.2022, 12:17 vor 1297 Tagen @ Albrecht 4634 Views

Ich bleibe dabei: Russisches Erdgas als Brennstoff und Gasbrennwertthermen sind für mich die größte Errungenschaft nach der Wende 1989. Nichts wünsche ich mir weiter weg als die qualm- und rußerfüllten grauen Städte der DDR. Die innerdeutsche Grenze hat man in der Heizperiode sofort an der Qualität der Luft erkannt.

Selbst die DDR-Bürger hat man in den westdeutschen Städten des ehemaligen Zonenrandgebiets, wenn schon nicht an Kleidung, Haarschnitt oder Sprache, so doch am Geruch erkannt. Der Braunkohlemief hatte sich nämlich tief in Klamotten und Haare gefressen.

Vor diesem Winter graut's mir. Schon in den letzten Jahren haben viele Haushalte mit Festbrennstoffen geheizt. Selbst die Braunkohlebriketts wurden wieder salonfähig. Die Kaminbauer hatten Hochkonjunktur. Bei niedrigen bzw. moderaten Gas- und Ölpreisen und ohne ständig steigende Steuern und Umlagen auf Öl und Gas würde keiner mehr auf die Idee kommen, mit Kohle oder Holz zu heizen.

In einem dicht besiedelten Land haben Festbrennstoffe einfach nichts zu suchen. Ein Großteil der Leute kann nicht heizen. Sie füllen den Ofen aus Bequemlichkeit mit Holz oder Kohle, machen die Klappe zu und der Brennstoff schwelt dann stundenlang vor sich hin, was man am qualmenden Schornstein sehen kann.

Weiterhin werden die Öfen als private Müllverbrennungsanlage missbraucht. Da werden dann Lumpen, Joghurtbecher und dergleichen verbrannt und schwerer, schwarzer Qualm entweicht dem Schornstein. Passiert seit ein paar Jahren leider immer mehr, nachdem immer mehr Hausbesitzer wieder auf Kohlekessel und Dauerbrandöfen umgestiegen sind.

Nein und nochmals nein. Ich möchte die dreckige Luft der DDR nicht wieder haben.
Es lebe die Gasheizung!

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Schade, dass die Gasheizung sukzessive abgeschafft wird!

Otto Lidenbrock, Mittwoch, 13.07.2022, 13:10 vor 1297 Tagen @ Plancius 4524 Views

Ja, die Gasheizung ist schon was Feines: H-Gas mit schön viel Brennwert, superleiser Brenner, Gasleitung ins Haus macht den Tank obsolet und das saubere Abgas besteht praktisch nur aus CO2 und Wasserdampf - da stinkt nichts!

Aber halt, mein Fehler, da werden ja die bösen Kohlenstoffe verbrannt und erzeugen eben dieses "Giftgas" CO2, das zwar nicht Mensch und Tier oder gar die Pflanzenwelt - die liebt es! -, sondern unseren PLANETEN zerstört. Da müssen die besserwissenden Gutmenschen aber schleunigst handelt, bevor die Erde am Ende noch verbrennt!

https://www.n-tv.de/politik/Keine-neuen-reinen-Gasheizungen-mehr-ab-2024-erlaubt-articl...

Einen Trost habe ich für mich: ich weiß genau, dass dieser Irrsinn irgendwann vorbei sein wird. Ich fürchte mich nur davor, dass ich das vielleicht nicht mehr erleben werde.

Mit den Wärmepumpen werden sie punktgenau das nächste Umweltdeseaster erreichen. Die Dinger entziehen dem Boden die Wärme und die gesamte Vegetation leidet darunter.

Olivia @, Mittwoch, 13.07.2022, 15:20 vor 1297 Tagen @ Otto Lidenbrock 4431 Views

Offenbar ist das von den Damen und Herren ja so gewollt.
Unwissen schützt vor Strafe nicht.

--
For entertainment purposes only.

Wärmepumpen zerstören den Planeten endgültig - mehr als irgendwas!

solstitium @, Mittwoch, 13.07.2022, 18:57 vor 1297 Tagen @ Olivia 4359 Views

bearbeitet von solstitium, Mittwoch, 13.07.2022, 19:16

Wichtigste Lebensgrundlage der Erde:
- Atmosphäre (wasserhaltig)

(Erd-)Wärmepumpen zerstören diese.

- Atmosphäre haben wir nur durch das Erdmagnetfeld (sonnenwindablenkend)

- Erdmagnetfeld haben wir nur durch flüssigen heißen Erdkern


WP entziehen diesem Erdkern die Energie.
- Kalter (erkaltender) Erdkern
- schwindendes Magnetfeld
- (ver)schwindende Atmosphäre
- der Sonnenwind bläst das die Atmonsphäre (also Luft und unser Trinkwasser) dann so weit, wie er "Kraft" hat, also irgendwo beim Kuipergürtel sammelt es sich.

Ehemaliges Basiswissen Physik Klasse 6 (Mittel- und Süddeutschland)

In Bremen (Pisa-Letzter) hat man mglw. noch nie was davon gehört!
Das rächt sich.

Man betrachte den Mars, "die" haben es "hinter sich".

Der erkaltete früher, so wie eine Kaffeetasse schneller kalt ist, als ein Kännchen Kaffee, grob gesagt.
Das Mond-Ding (Kollision) kam bei uns, also unserer "aktuellen" Erde, verflüssigend, allerdings noch dazu.

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"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)

In Deiner Logik ist ein Riß (mT)

DT @, Mittwoch, 13.07.2022, 20:10 vor 1297 Tagen @ solstitium 3910 Views

Du schreibst:

- Kalter (erkaltender) Erdkern
- schwindendes Magnetfeld

Wie hängt (b) mit (a) zusammen? Wenn der heiße Erdkern tatsächlich abkühlen sollte (was er nicht tut aufgrund des radioaktiven Zerfalls im Erdinnern), dann würde das Eisen fest. Es fällt somit unter die Curietemperatur. Dann hat man erst recht einen permanenten Dipol, der ein permanentes Magnetfeld aufrecht erhält.

Wo ist also das Problem?

Ganz sicher nicht löst ein "kalter Erdkern" ein "schwindendes Magnetfeld" aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Curie-Temperatur

[image]

Ist das Stand der Wissenschaft?

Martin @, Mittwoch, 13.07.2022, 20:44 vor 1297 Tagen @ DT 3549 Views

Mein Stand ist, dass das Erdmagnetfeld flüssiges Eisen benötigt, das durch seinen Fluss das Erdmagnetfeld bildet oder verstärkt. Im festen Zustand fällt das in sich zusammen - zumindest weitgehend.

Korrekt. (mT)

DT @, Mittwoch, 13.07.2022, 21:50 vor 1297 Tagen @ Martin 3282 Views

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld#Entstehung_und_Aufrechterhaltung_(Geodynamo)

Das flüssige Eisen im Erdkern ist jedoch 5000°C heiß. Wie schon gesagt, aufgrund radioaktiver Zerfälle bleibt das auch noch eine Weile so.

Der Schmelzpunkt von Eisen ist 1538°C, bis dorthin können noch viele Kältepumpen laufen. Die Wärme zum Ausgleich ist ja im Haus. Im Mittel macht das also für den Erdkern so gut wie gar nix.

Es sei denn, die Wärme würde komplett ins Weltall abgestrahlt, was nicht der Fall ist. Also sozusagen eine Wärmepumpe die die Erde (konkret den flüssigen Erdkern) kühlt und die entzogene Energie effizient ins Weltall abstrahlt. Nope. Nicht durch die Wärmepumpen. Auch nicht wenn sie millionenfach installiert sind. Da strahlt die Erde als Schwarzer Strahler nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz viel mehr Leistung pro Fläche ins Weltall.

Probier einen Mars

solstitium @, Mittwoch, 13.07.2022, 21:46 vor 1297 Tagen @ DT 3196 Views

So sehr ich Dir glauben möchte, Mars beweist das Gegenteil.

Lass uns hinfahren (incl. Brunnenbohrgerät) ich zeige es Dir.

Können auch noch zusätzlich Marswasserproben aus dem Kuipergürtel nehmen.

Das ist nun mal der "grosse" Wasserkreislauf des Sonnensystems.

Zurück kommt das eine oder Andere als grosser Eisklumpen (Komet), siehe Kometenschweif, der die Wirkung des Sonnenwindes, und nicht etwa seiner Geschwindigkeit sichtbar macht.

Als erkalteter (Eis/Gesteinsklumpen) wenn noch Wasser übrig ist, bekommt die Erde denselben sonnenabgewendeten Eiskristallschweif wie ein Komet, und hat alsbald dieselbe staubige Oberfläche wie Mond/Mars etc. pp.

Hach ganz vergessen, die Asteroiden, die heute noch verglühen, in der schützenden Atmosphäre, werden zunehmend einschlagen, und die Leute zwingen unterirdisch zu leben.

Auf dem Weg dorthin, werden Leute wie ich empfehlen, die WP genau umgekehrt laufen zu lassen, also Energie wieder in die Erde "einzuspeisen" statt sie wie besinnungslos zu entnehmen.

Aber denen wird wird genausowenig geglaubt werden und bezahlen willst auch keiner, zumal sich das über 100 Generationen hinzieht, also Jenseits des menschlichen Vorstellungsvermögens (was interessieren mich die Leute 100 Generationen entfernt)

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Dann rechne mal die Wärmemenge einer Kugel mit mehreren 1000 km Durchmesser aus mit geschmolzenem Eisen (mT9

DT @, Mittwoch, 13.07.2022, 22:05 vor 1297 Tagen @ solstitium 3122 Views

mit Temperaturen von bis zu 5000°C, und dann rechnest Du aus, wieviel Wärme Du dieser Kugel entziehen müßtest, bis Du sie auf unter 1500°C zum Erstarren abgekühlt hast. Die 20 oder 30K Differenz, die Du max mit der Wärmepumpe machst, sind nix gegen die >3000K Differenz, die Du erstmal für das flüssige Eisen brauchst.

Und alle Energie schön brav ins Weltall abgestrahlt, nicht nur in der Atmosphäre geparkt.

Und dann sagst Du mir noch wie Du die Hitze, die durch den radioaktiven Zerfall im Erdinneren entsteht und die Wärmemenge nachliefert, zusätzlich noch entsorgen möchtest.

absurder Quatsch

mh-ing @, Mittwoch, 13.07.2022, 21:57 vor 1297 Tagen @ solstitium 3360 Views

Die Energie über Entnahme Wärmepumpe ist kleiner als ein Mikro Promille des Energiehaushalts der Erde. Luftwärmepumpe ist nur solare Energie und hat gar nichts mit dem Bodenenergie zu tun.

Warum wird es in der Tiefe wärmer?

solstitium @, Donnerstag, 14.07.2022, 00:13 vor 1297 Tagen @ mh-ing 3098 Views

bearbeitet von solstitium, Donnerstag, 14.07.2022, 00:23

Bis in welche Tiefe wollen wir die WP dann entnehmen lassen?

Faktisch kannst Du die Dicke solaren Gewinne im Erdreich mit der Tautiefe des Permafrostbodens abgleichen zzgl. des Faktor des Sonneneinfallswinkels.

Allerdings im den Permafrostregionen, geht die Sonne auch mal viele Tage gar nicht unter. Also fehlende Nachtabkühlung.

Die Bohrungen gehen aktuell bis 100 m Tiefe. Da ist nichts mehr mit Sonne, schön lange nicht mehr.


Ferner sinktdie Effizienz und steigt der Strombedarf der WP, je kleiner die Temperaturdifferenz ist

Dann bewegt sie sich schon bald in der Region einer reinen Elektroheizung.

Im Bergbau ist die steigende Temperatur, je tiefer man kommt, bekannt.

Je tiefer, desto geringer der Strombedarf.

Ergo wird dem Berg ff. Nicht mehr die Kohle, sondern nur die Energie direkt entnommen.

Das alles musst Du mit 6 Mrd Menschen 100 Generationen und 1000 Anwendungen multiplizieren.

Defacto wird man daraus Strom gewinnen (wollen) Eisen schmelzen, und die Mobilität, "weil sie ja so umweltfreundlich ist" dank Akku Fahrzeugen damit generieren.

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Woher kommt die Wärme? (mLuT)

DT @, Donnerstag, 14.07.2022, 00:26 vor 1297 Tagen @ solstitium 2967 Views

https://www.focus.de/familie/lernen/kinderfragen/warum-ist-es-im-erdinneren-so-heiss-ge...

Radioaktive Prozesse setzen Energie frei

Auch heute ist die Wärmeproduktion nicht abgeschlossen: Bei radioaktiven Prozessen zerfallen in der Erde Atomkerne und setzen Energie frei. Die Hitze entsteht dabei nicht nur im Erdinnern, sondern auch direkt unter unseren Füßen: Ein 1-Kilogramm-Granitblock strahlt so viel Hitze ab wie eine 0,000000001-Watt-Glühbirne. Hört sich nach nicht viel an. Nimmt man aber alles Gestein auf der Erdoberfläche zusammen, könnte man damit pro Stunde 200 Tassen Kaffee erwärmen – für jeden der 6,2 Milliarden Erdbewohner.

Und wo ist die beim Mars geblieben

solstitium @, Donnerstag, 14.07.2022, 10:34 vor 1296 Tagen @ DT 2705 Views

bearbeitet von solstitium, Donnerstag, 14.07.2022, 10:49

Feste Planeten funktionieren pauschal alle ähnlich.

Der Mond resultiert aus eine Kollision mit dem, was die Erde vorher war.
Also hätte der Mond das auch.

Vielleicht hat es es aber tatsächlich mal gehabt.
Aber aufgrund der Größe (Brennstoffvorrat) ist dort der Ofen aus.

Und wie einen Ofen muss man das Prinzip so oder so verstehen.
Der hält die Wärme, auch wenn drinnen nichts mehr los ist.

Das was die mit Erdwärme beheizten Gebäude aber verbauchen und als Warmwasse (vor Allem, sind über 50%) oder Heizwärmeverluste abgeben und das dann freilich wieder ins All abgestrahlt wird, fehlt nun mal.

Genauso, als würde man die Fenster im Kachelofenbeheizten Zimmer öffnen, wodurch es schneller kalt wird, also ohne dem.

Die WP beschleunigt also den Abkühlungsprozess und verkürzt die Existenz der Erde.

Ich wiederhole, es bleibt ja nicht bei WW und Heizung.
Alles, was Energie "nachfragt", kann nach Umwandldung aus der Erdwärme entnommen werden.

Wenn wir in 6 m Tiefe eine Temp Differenz von 8° und in 150 m Tiefe eine von 18° C haben, wann ist die WP und das gesamte Konstrukt effektiver?

Freilich, je tiefer man bohrt.

Und der Wettlauf dorthinein läuft ja bereits!

Je tiefer, desto weniger Strombedarf der WP.
Was kostet Strom?

Siehste also gehts ab in die Tiefe!

Einen anderen radioaktiven Zerfallsprozess kennen wir ja aus den ehemaligen AKW.

Dort wird GENAU DIESE WÄRME gezielt abgeführt und damit Wasser gekocht und die überflüssige Wärme als Dampf als Wolkenfabrik in die Atmosphäre entlassen.

Warum tut man das, wenn es nach Deiner Idee auch so kalt werden würde?
Um das System beherrschbar zu halten.

Oder um welches AKW würde sich die Hitze, wenn Kühlung obsolet wäre und die Materialen es kompensieren würden, länger halten, das mit oder das ohne Kühltürme?

Die Erde ist mit ihrem Wärmehaushalt im Inneren im Gleichgewicht und in einem natürlichen Abkühlungsprozess.

Das sieht man anhand der ehemaligen vulkanischen Aktivität im vergleich zur aktuellen. (z.B. Hegau oder Rand des Erzgebirges oder Eifel) Deutschland hatte dutzende aktiver Vulkane, heute keinen Einzigen.

In dieses natürliche annähernde Gleichgewicht greift der Mensch aus Energiehunger beschleunigend ein.

Die Begrenztheit seines Vorstellungsvermögens war an etlichen anderen Stellen auch schon stets in Tragik geendet - mehr ist es nicht!


Und wer aufmerksam gelesen hat, weiß auch, was die eigentliche Aufgabe des Menschen wäre, möchte er seinen Lebensraum Erde wirklich erhalten.

Er müsste genau das Gegenteil von WP Prinzipien mit den Tiefbohrungen machen.
Energien in die Erde einspeisen, auf dass die Vulkanische Aktivität wieder beginnen könnte.

Denn die Stärke der Atmosphähe war zu dieser Zeit eine viel mächtigere als die heute, weil das Magnetfeld aufgrund der gegebenen Umstände, (mehr Hitze mehr Magma) deutlich effizienter den Sonnenwind ableiten konnte.

Letztlich kann man hier auch noch die Frage stellen, wieso denn die Gasplaneten im Sonnensystem erst jenseits der Marsbahn zu finden sind!

Weil der Sonnenwind seine Wirkung, die wir hier noch spüren, dort draussen nicht mehr hat.

Ein Jupiter in der Merkurumlaufbahn wäre binnen Tagen "sonnenwindverblasen", oder von dem genausoviel übrig, wie vom Merkur eben zu sehen.

Das (sonnenwindschützende) Magnetfeld kann nur mittels flüssigem Erdkern bestehen.
Möchte man es erhalten, sollte man schauen, dass dorthinein Energie zugeführt statt entnommen wird.

Aber in diesem System wirds nciht passieren, weils keiner zahlen will - oder schon die Diskussion dahin müßig ist.

Wenn man aber hinsichtlich Steuern /Abgaben gepaart mit Gateskrimineller Energie diesen Gedanke verfolgt, dann ist eine solche Maßnahme "ertragreicher" als Ablasshandel.

Nebenbei - das (dicke Atmosphäre) schützt eben auch und insbesonders vor herabfallenden Himmelskörpern.

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Natürlich, solstitium, das ist ja unser eigentlicher Zweck.

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 14.07.2022, 12:12 vor 1296 Tagen @ solstitium 2642 Views

Der Mensch, bzw. auch die menschliche Zivilisation, ist ein dissipatives System. Wir existieren, um die Energiedissipation der Erde zu beschleunigen. Deswegen können wir gar nicht anders, als unseren Energiedurchsatz zu maximieren.

Lies mal Francois Roddier - Thermodynamics of Evolution, oder schau was wir hier im Forum darüber geschrieben haben, dann wird vieles klarer.

Viele Grüße,
Naclador

Bauen wir ein Erdwärme Kraftwerk!

solstitium @, Donnerstag, 14.07.2022, 13:49 vor 1296 Tagen @ Naclador 2630 Views

bearbeitet von solstitium, Donnerstag, 14.07.2022, 14:05

Ja es scheint wirklich so, da geb ich Dir Recht.

Denn wenn wir den evolutionären Erfolg der Spezies im globalen Vergleich nebeneinander legen, (USA vs. Bangladesh) dann sind die Spezies mit dem größten Energieverbrauch die erfolgreicheren.

Man sollte es tatsächlich eristischer Dialektik zufolge genauso erörtern und verstehen.

Island protzt ja mit kostenlosen Thermalbadmöglickeiten mitten im Nirvana aufgrund seiner natürlichen bis an die Oberfläche gegebenen Erdwärme Ressourcen, dem vorgenannten Vulkanismus geschuldet.

Also tun wir es doch Island einfach gleich oder gar besser.

Bohren wir einfach so tief, dass wir die ehemaligen AKW Turbinen einfach per Erdenergieentnahme antreiben, und beliefern damit ganz Europa mit Strom, und lassen alle EU Autos mit Strom aus umgewandelter Erdwärme fahren.

Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Damit sind wir die erfolgreichste Spezies und beschleunigen den irdischen Untergang nach erkaltetem Erdkern und Atmosphäre incl sämtlicher Ozeane, die sich als Kometenschweif Richtung Kuipergürtel verabschieden.

Lustig, dass wir damit sogar neue Kometen "füttern" die dann, wenn wir ganz viel Glück haben, als Ereignis, wie beim Sauriersterben, wieder "herunterfallen" Doppelselbstmord, sozusagen.

Nicht so öde, wie von einer Brücke zu hüfpen, weil so haben Alle was davon.

Wenn wir uns beeilen, erwischen wir Lauterbach, Dahme, Gates alle auf einmal - ja wie auch sonst.

Bohrt, solange er noch Bohrer gibt, und so tief wie es geht. Weil, wie Du korrekt sagst, ist es nach gehabten baulichen Schäden, in Deutschland längst nicht mehr Überall erlaubt.

In Oberfranken, waren wir doch schon bei 9km Tiefe.

Gab's dazu eigentlich Veröffentlichungen hinsichtlich vorgefundener Temperaturen?

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Frag mal den Inventor, der hat sowas in der Schublade

Ankawor @, Donnerstag, 14.07.2022, 16:45 vor 1296 Tagen @ solstitium 2626 Views

Vielleicht könnt ihr ins Geschäft kommen.

Erdwärmepumpen

mh-ing @, Donnerstag, 14.07.2022, 06:44 vor 1297 Tagen @ solstitium 3041 Views

Schau dir doch mal die Bilanz an:
Man entzieht in 2-100m dem Boden Wärme (die Menge ist wirklich gering). Diese Wärme bringt man dann an der Erdoberfläche an irgendwelche Gebäude und strahlt dann in die Atmosphäre das ab.
Ohne Wärmeentzug wäre diese Wärme auch in dem oberen Bereich freigegeben worden, weil eben in der kalten Jahreszeit der Boden Wärme abgibt, im Sommer aus der Luft diese aufnimmt.
Es bleibt daher nur ein Verschieben von vorhandener Wärme, also gesamt weder Verlust noch Zugewinn. Daher hat das für den Erdkern (über diese relative Wärmemenge zu unserem Heizwärmebedarf mal nachdenken) ist das alles ein "Lüftchen" und selbst das übertrieben.

Warum der Erdkern noch wärme abstrahlt (also sich abkühlt) wird mit der Radioaktivität begründet. Kenne auch andere Theorien, aber ist halt so.

Bei der Luftwärmepumpe ist es nun ganz absurd, da hier nur in der Luftmasse über dem Boden eine Verschiebung der vorhandenen Wärmemengen erfolgt.

Oberflächennahe Wärmepumpensystem entziehen dem Boden Energie, so dass evtl. bis Mai der Boden noch gefroren sein kann. Erst im Sommer (durch die Sonne) wird der Boden aufgeheizt, taut und hat dann letztlich den Wärmestatus als wenn keine Wärmepumpe vorhanden wäre. Nur dann, wenn es keinen Sommer gibt, kühlt das dann ab und irgendwann ist die Effizienz sehr gering. Hatte den Fall einer Tiefgarage, die man mit WP darunter ausgestattet hatte. Man meinte, dass hier doch die TG viel Wärme bringen würde. Hat sogar etwas funktioniert, aber die TG war völlig nass, veralgt und überall Schimmel.

Nein, den Erdkern kümmert das nicht, aber...

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 14.07.2022, 12:18 vor 1296 Tagen @ mh-ing 2703 Views

...die Auswirkungen auf die Vegetation können beträchtlich sein. Unsere heimischen Pflanzen sind an Frost von Dezember bis März angepasst. Wenn man denen jetzt winters die ganze Restwärme aus dem Boden pumpt, sind Frostschäden vorprogrammiert. Wer also eine Flächenwärmepumpe im Garten anlegen will, sollte sich schon mal nach sibirischen Alternativen für den jetzigen Bewuchs umschauen.

Tiefenwärmepumpen dürften da wenig bewirken. Dafür bohrt man eventuell eine Anhydridschicht an und verschiebt das halbe Wohngebiet - alles schon vorgekommen.

Gruß,
Naclador

stimmt, Frost bis Mai

mh-ing @, Freitag, 15.07.2022, 11:33 vor 1295 Tagen @ Naclador 2512 Views

Zutreffend ist, dass oberflächennahe Soleanlagen den Boden bis Mai frosten. Da ist nur Rasen und Steingarten möglich. Die Tiefensole ist auch ein enormes Risiko. Nicht nur wegen den Schichten, sondern auch, weil häufig die Sonden sich verkleben. Aus dem Wasser wird infolge des Wärmeabzugs dort gelöstes Material abgelagert. Nach und nach ist die Sonde so verstopft oder verklebt von außen (gibt ja verschiedene Wege die Wärme zu bekommen), dass nach Jahren neue Sonden nötig sind. Die Kosten sind dann auch nicht ohne. Häufiger ist aber gewesen, dass eben die versprochene Wärme nie geleistet wurde, der Boden unten doch weniger hergab als geplant.

Luftwärmepumpen hingegen sind hier bei vernünftigem Standort sicherer. Entweder klappt es von Anfang an oder nie. Die absoluten Kalttage sind das PRoblem. Mit Gas/Strom in genügendem Maße eigentlich nicht, aber das kommt wohl jetzt. Zumindest kann man sofern noch Strom da ist (PV, Speicher, Netz) das Haus überschlagen und Frostschäden vermeiden.

Ich bin daher eher für Wärmepumpen. Jedoch, die Haltbarkeit, die Dauerhaftigkeit ist hier ein Problem. Viele Anlagen sind nach Jahren fast völlig neu. Wo hier die Nachhaltigkeit liegt, weiß ich nicht.

Die Luftwärmepumpe entzieht die Wärme der Umgebungstemperatur. Bisher habe ich nichts darüber gelesen, dass sie diese dann wieder zurückgibt.

Olivia @, Donnerstag, 14.07.2022, 18:31 vor 1296 Tagen @ mh-ing 2530 Views

EINE oder WENIGE Wärmepumpen sind kein Problem. Ein Problem werden aber vermutlich MASSENHAFT eingesetzte Wärmepumpen. Was jetzt die Tiefenbohrungen im Zusammenhang mit Wärmepumpen betrifft, so wurde inzwischen festgestellt, dass sich in den Gebieten, wo etliche solcher Pumpen arbeiten, die Erdbebenhäufigkeit gesteigert hat. Mini-Erdbeben natürlich. Aber je mehr von dem Zeug in den Boden kommt um so mehr werden wir das spüren. Das betrifft u.a. die Gegend, in der ich lebe, also Oberbayern.

Das Ganze ist alles okay, solange es im kleinen Rahmen bleibt. Insofern sollte man sich genau mit den Dingen beschäftigen, die jetzt bereits aufgefallen sind. Es ist offenbar auch so, dass die Vegetation sich später im Jahr entwickelt, wenn Wärmepumpen in der Nähe sind. Das habe ich alles aus BAU-Zeitschriften. Ein Teil der Bayern ist ja sehr umweltbewußt..... :-) Deshalb wollten sich auch viele von denen nicht impfen lassen. :-)

Ich habe schon einen Horror vor der unausgegorenen Habeck-Windmühlen-Orgie. Auch da interessiert es niemanden, was diese Maschinen mit der Umwelt, dem Micro-Klima und mit der Gesundheit der Lebewesen (inklusive Menschen) machen. Die Grünen benötigen offenbar immer erst massenhaft "Krankheits- und Todesfälle", bis sie begreifen, dass eine Sache, die sich so toll anhört, dann ggf. aber doch nicht funktioniert.

Wäre schön, wenn man das Thema "Windräder" einmal genauer untersucht, bevor man die restliche Gegend damit zupflastert.

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Wohin geht die Wärme des Hauses?

mh-ing @, Freitag, 15.07.2022, 07:53 vor 1296 Tagen @ Olivia 2475 Views

Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung (Boden oder Luft) Wärme, die in das Haus abgeführt wird. Dort gibt das Haus diese Wärme aber wieder in die Umgebung ab. Daher ist das ein Nullsummenspiel. Die von den Wärmepumpen entnommene Energie bleibt im System und wird nur mit Energieaufwand verteilt (analog Kühlschrank-Küche).

Lokal führt das dann zwar zu Veränderungen, aber in der Summe ist das neutral.
Erdwärmepumpen (flächig im Boden verlegt) kühlen derart den Boden, dass dieser wesentlich länger geforen bleibt und dort bestenfalls Rasen noch wächst.
Luftwärmepumpen kühlen die Umgebungsluft ab. Bestimmte Pflanzen usw. mögen das nicht, andere kommen gut damit zurecht. Zudem ist die kühle Luft der WP bei vernünftiger Lage binnen wenigen Metern kaum noch messbar weil mit der Masse drum herum vermischt. Sollte es solche Kaltluftsenken da geben, ist das ein Planungsfehler und die Wärmepumpe ohnehin ohne Effizienz.

Lokale, temporäre Einflüsse wird es geben, sind aber vernachlässigbar

Joe68 @, Mittwoch, 13.07.2022, 19:10 vor 1297 Tagen @ Olivia 3704 Views

Da es eh wärmer wird , holt die Natur/Vegetation das in kurzer Zeit wieder auf. Im Sommer kann dann mit Klimaanlagen zusätzliche Wärme in die Vegetation eingebracht werden :-)

Erdwärme

mh-ing @, Mittwoch, 13.07.2022, 22:01 vor 1297 Tagen @ Olivia 3267 Views

Erdwärmepumpen tun das Lokal. Ist aber keine nennenswerte Energie. Die strahlt die Erde ab und bekommt sie von der Sonne, unabhängig was wir da tun. Letztlich verteilen wir mit Wärmepumpen nur vorhande Energie, wir schaffen keine neue.

Die Russen pokern: Gazprom stellt den Weiterbetrieb von Nordstream 1 in Frage

Plancius @, Mittwoch, 13.07.2022, 21:14 vor 1297 Tagen @ Albrecht 4244 Views

Gazprom wurde die Lieferung der gewarteten Turbine aus Kanada nicht bestätigt. Daher kann der Weiterbetrieb von Nordstream 1 nicht mehr garantiert werden, so hieß es heute seitens Gazprom.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-07/nord-stream-1-gazprom-...

Was passiert eigentlich mit den Gasfeldern, wenn das Gas nicht in der erforderlichen Menge entnommen wird?

Es heißt, dann müssen die Erdgasfelder neu erschlossen werden. Und hierfür braucht Russland westliche Technologie.

Dann hätte Putin also ein Problem. Vielleicht ist er deshalb auch so zögerlich, seine Gaswaffe einzusetzen. Andere Stimmen meinen, er eskaliert die Situation so lange, bis der Westen von sich aus ein Erdgasembargo beschließt. Dann hätte er Europa am Haken und würde nicht mal als Verursacher des Kollapses der deutschen und wahrscheinlich europäischen Volkswirtschaften sowie der Gesellschaften dastehen.

Währenddessen wird an Plänen zum Aufsägen von Nordstream 2 gearbeitet, um vor Lubmin/Greifswald ein LNG-Terminal in die Ostsee zu bauen. Die existierende Infrastruktur von Nordstream 2 soll dafür genutzt werden, LNG ins deutsche Erdgasnetz einzuspeisen. Im September will man hier nach Plan bereits mit den Bauarbeiten beginnen.

https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/lng-start-in-lubmin...

Nordstream 2 würde hiermit (vielleicht sogar irreversibel) zerstört. Ob die Russen sich das gefallen lassen? Ist ja noch ihr Eigentum.

Aber sie haben den Diebstahl all ihrer ausländischen Vermögenswerte auch so ohne weiteres geschluckt.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Gazprom kann den Weiterbetrieb der Nord-Stream-Pipeline nicht garantieren

hörby, Mittwoch, 13.07.2022, 22:29 vor 1297 Tagen @ Plancius 3952 Views

Im Streit um die Rückgabe der in Kanada generalüberholten Turbinen, die für die Wiederinbetriebnahme der Nord-Stream-Gaspipeline erforderlich sind, konnte die Bundesregierung am Montag einen Erfolg vermelden. Nun jedoch lässt eine am Mittwoch veröffentlichte Erklärung des Gazprom-Konzerns Zweifel an der Erfolgsmeldung des deutschen Bundeskanzlers aufkommen.
https://tinyurl.com/2bybbz55
Derzeit mehren sich die Zweifel an einer baldigen Wiederaufnahme des wegen Wartungsarbeiten ruhenden Betriebs der Gaspipeline Nord Stream 1. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung teilte der russische Konzern Gazprom mit, die Ausfuhr der für die Wiederaufnahme unentbehrlichen Gasturbinen aus Kanada sei entgegen anderslautender Verlautbarungen deutscher Politiker nach wie vor nicht genehmigt. In der auf Telegram und auf Twitter veröffentlichten Erklärung heißt es:

"Gazprom verfügt über keine Dokumente, auf deren Grundlage es für den Konzern Siemens möglich wäre, das Gasturbinentriebwerk, das für die Kompressorstation Portowaja bestimmt ist und momentan etlichen Überholungsarbeiten in Kanada unterzogen wird, von dort auszuführen. Unter diesen Umständen erweist es sich als kompliziert, objektive Einschätzungen darüber zu geben, wie sich die Situation mit einem sicheren Betrieb der Verdichterstation Portowaja, die bekanntlich für die Gaspipeline Nord Stream von ausschlaggebender Bedeutung ist, weiter entwickeln wird."

Die in der Mitteilung erwähnten Turbinen wurden zur Reparatur nach Kanada gebracht. Wegen der Sanktionen gegen Russland verweigerte Kanada eine Erlaubnis für die Ausfuhr der reparierten Turbinen nach Russland. Am Wochenende hatte Bundeskanzler Olaf Scholz mitgeteilt, dass nunmehr eine Erlaubnis für die Ausfuhr der Turbinen nach Deutschland vorliege. Scholz dankte dem kanadischen Regierungschef Justin Trudeau dafür. Die Erklärung des Gazprom-Konzerns am Mittwoch lässt allerdings Zweifel an der Darstellung des deutschen Bundeskanzlers aufkommen.

Seit dem 11. Juli ist der Betrieb der 2009 fertiggestellten Gasleitung Nord Stream eingestellt. Nach dem Bekunden des Betreibers sind planmäßige Wartungsarbeiten der Grund. Unter anderem erfolgt die Wartung einer Verdichterstation im deutschen Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern). Der Gasfluss durch die Pipeline wurde für die Wartung, für die zehn Tage veranschlagt seien, abgeschaltet. Da die zweite durch die Nordsee gelegte Gasleitung Nord Stream 2 auf Betreiben der deutschen Bundesregierung nicht in Betrieb genommen werden konnte und Polen die Gaslieferungen über sein Territorium blockiert, erreicht russisches Erdgas Europa derzeit nur über die Ukraine.

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Mfg.H.

kurze Korrektur !

so_gesehen @, Mittwoch, 13.07.2022, 22:43 vor 1297 Tagen @ hörby 3911 Views

"Seit dem 11. Juli ist der Betrieb der 2009 fertiggestellten Gasleitung Nord Stream eingestellt. Nach dem Bekunden des Betreibers sind planmäßige Wartungsarbeiten der Grund. Unter anderem erfolgt die Wartung einer Verdichterstation im deutschen Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern). Der Gasfluss durch die Pipeline wurde für die Wartung, für die zehn Tage veranschlagt seien, abgeschaltet. Da die zweite durch die Nordsee gelegte Gasleitung Nord Stream 2 auf Betreiben der deutschen Bundesregierung nicht in Betrieb genommen werden konnte und Polen die Gaslieferungen über sein Territorium blockiert, erreicht russisches Erdgas Europa derzeit nur über die Ukraine."

North Stream 2 geht nicht durch die NORDSEE !!!

Russen pokern nie - Russen spielen Schach

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 14.07.2022, 12:04 vor 1296 Tagen @ Plancius 2914 Views

Ich bin mir sicher, im Kreml sind die nächsten drei Züge für alle wahrscheinlichen Szenarien bereits vorbereitet.

NS2 ist meines Wissens bereits mit russischem Erdgas befüllt. Da würde ich jetzt lieber nicht die Säge ansetzen wollen. Es wäre auch extrem bescheuert, die gute Pipeline für US-Schönwettergas kaputt zu machen. Wahrscheinlich werden sie es genau deswegen tun.

Die deutsche Energiepolitik ist mit Unfähigkeit nicht mehr zu erklären. Da steckt böser Wille dahinter.

Gruß,
Naclador

NordStream 2 hat russische Turbinen

Manuel H. @, Donnerstag, 14.07.2022, 09:49 vor 1296 Tagen @ Albrecht 3351 Views

Zitat
"Dabei hat Deutschland noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel die Inbetriebnahme von Nord Stream 2, das mit russischen Turbinen ausgestattet ist. Und wie wir sehen, versuchen die Deutschen offenbar, die Amerikaner und Kanadier zu erpressen, indem sie darauf hinweisen, dass sie Nord Stream 2 starten müssten, wenn sie die Turbinen aus Russland nicht warten und zurückgeben können. Dies ist eindeutig eine sehr unangenehme Geschichte für den kollektiven Westen. Denn sie haben Nord Stream 2 sehr lange verteufelt und zum Symbol der 'russischen Aggression' gemacht."

Mit anderen Worten:
Nutzt man NordStream2 gibt es null Ärger mit Kanada mehr.
Bleibt NordStream1 geschlossen, bleibt auch die Versorgung der West-Ukraine mit Gas aus. Wir könnten dann ja, wie wir es ja auch mit Polen bereits tun, zu einem geringen Symbol-Preis die Ukraine mit dem für Deutschland gelieferten Gas mitversorgen.

https://test.rtde.tech/meinung/143418-unangenehm-fur-kollektiven-westen-in/

Wäre Deutschland souverän, dann würde NS2 bereits zuverlässig laufen und unsere Speicher füllen

Joe68 @, Donnerstag, 14.07.2022, 10:38 vor 1296 Tagen @ Manuel H. 3214 Views

aber so gibts hohe Tributzahlungen (hohe Preise für schmutziges US Fracking Gas und US Waffen).
Läuft, für die Wallstreet.

Schön auf den Punkt gebracht, Joe68. (oT)

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 14.07.2022, 13:14 vor 1296 Tagen @ Joe68 2626 Views

Kranke westliche Sanktionen

Joe68 @, Donnerstag, 14.07.2022, 21:41 vor 1296 Tagen @ Albrecht 2691 Views

Laut russischen Medien importiert Saudi-Arabien russisches Öl für deren Öl Kraftwerke, scheint sich zu rechnen, allerdings total krank wenn russisches Öl um die halbe Welt geschippt wird , nur weil es für die Wertegemeinschaft nicht moralisch genug ist ( und das bei kurzen Transportwegen) Das der Umwelt damit geschadet wird, nehmen die Grünen billigend hin.
Solche Heuchler, wenn sie behaupten das die Klima Änderung die größte Katastrophe ist, aber wegen ein paar qm2 Grenzland den Umweltschutz ignorieren.

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