Schwimmbadheizung abschalten: Tugendsignalisierung ohne praktische Auswirkungen!
Hallo Manuel H.,
rechnen wir doch mal die Ersparnis in eine fiktive Dauerleistung um:
570 000 kWh / a =
570 000 kWh / ( 365 * 24 h) = 65 kW
Die Einsparung entspricht einer fiktiven Dauerleistung von 65 kW.
Fiktiv daher, weil die Heizung sicherlich viel leistungsstärker ist, aber auch nicht im Dauerbetrieb läuft.
Trotzdem kann ich mit der kleinen Zahl 65 kW Dauerlast gedanklich mehr anfangen als den zahlreichen Kilowattstunden.
Dividieren die 65 kW durch die bundesdeutsche Winterspitzenlast von 80 GW und runden die Spitzenlast ab auf 65 GW, so bewirkt die Schwimmbadabschaltung in der bundesdeutschen Stromrechnun eine Ersparnis von einem Millionstel:
65 kW / 65 GW = 65 * 10^3 / 65 10^9 = 1/10^6= 10^(-6)
Für diese Rechnung brauchen wir keinen Taschenrechner. 65 kürzt sich weg, die Hochzahlen subtrahieren wir. Bei 80 GW wird es noch einen Schuss weniger.
Fazit:
"Virtue signaling" der Spitzenklasse und ohne relevante Auswirkungen auf den Winter in Deutschland! Spannend wird es, wenn organisiert überall gespart wird. Bei zehntausend Bädern mit dieser Heizleistung würden wir immerhin 650 MW einsparen, das ist ca die Hälfte des abgeschalteten Kernkraftwerk Grohnde bei Hameln.
Vielleicht könnte Grohnde auch mit teils abgebrannten Brennstäben noch 650 MW liefern, dann könnten wir uns im Schwimmbad aufwärmen und duschen gehen.
Letzere Möglichkeit wäre sicherlich bürgerfreundlicher.
Gruß
paranoia
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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.