Was aus diesem langen Artikel nicht hervorgeht: Wie raffiniert die MSM das alles unterstützen. Ein aktuelles Beispiel:

helmut-1, Siebenbürgen, Dienstag, 10.05.2022, 05:44 (vor 14 Tagen) @ helmut-11351 Views

Da war doch am vergangenen Freitag Joe Bidens Gattin, Jill Biden, in Rumänien zu Besuch. Das Programm bestand aus zwei wesentlichen Punkten, nämlich der Besuch der US-Streitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt Kogalniceanu und freundliches Lächeln mit Ukraineflüchtlingen in Rumänien.

Was finde ich daran raffiniert:

Gib mal der Tante Google etwas auf den Teller, in etwa so: Joe Bidens Gattin zu Besuch in Rumänien

Was bekommt man da: Man sieht nur die Fotos mit den ukrainischen Flüchtlingen und die Berichte dazu. Vom Besuch der First Lady beim Militär - Null.

Da muss man schon die englischsprachigen Seiten aufschlagen, wie z.B. Military Times oder auch die rumänischen Medien. Dann sieht man die Berichte und auch die Fotos, z.B. wie dieses hier:

https://www.militarytimes.com/news/your-military/2022/05/06/jill-biden-thanks-us-troops...

Natürlich kann sich so einer wie meiner einer nicht verkneifen, bei den rumänischen Medien, die solche schöne Bilder bringen, dann auch einen Bildkommentar abzugeben, nämlich mit diesem Inhalt:

"Nichts Neues, das kannt man auch aus den Kriegen im letzten Jahrhundert, und auch von später. Ich kann, was den Zweck dieser Aktionen betrifft, keinen Unterschied zum nachfolgenden Foto erkennen, höchstens, dass früher viele Fotos nur schwarz/weiß waren und heute sind sie farbig"

https://ibb.co/pKqKfyc

Vermutlich ist man sich in den deutschen Redaktionsstuben dessen bewusst und bringt Jill Biden nur in sozial engagiertem Licht.

Genauso verhält es sich mit der Kirche und dem Militär. In früheren Kriegen wurden die Waffen gesegnet.

https://www.sueddeutsche.de/politik/kirchen-im-ersten-weltkrieg-unser-barmherziger-gott...

Zu diesem Thema gibts heute so gut wie keine Reportagen mehr. Wenn man z.B. bei Google dieses Suchwort eingibt: Priester segnet die deutschen Soldaten vor dem Einsatz in Afghanistan dann sieht man derlei Bilder wie aus der SZ nicht mehr. Da liest man eher kritische Kommentare von den Gottesdienern.

Aber ich bin immer wieder davon beeindruckt, wie schlau man das alles anstellt.


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