Vorgetäuschtes Massaker von Bucha: Ukrainische Soldaten legten die Leichen auf den Straßen aus

Diego2 @, Donnerstag, 21.04.2022, 14:04 vor 1533 Tagen 6738 Views

und filmten sich dabei.

Mit Video:
https://southfront.org/staged-bucha-massacre-ukrainian-soldiers-spotted-laying-out-corp...

Das die Sache faul war, war hier ja schon länger klar.
Aber das sie es auch noch "so schön" dokumentieren und allen zeigen, ist schon unglaublich.
In den garantiert qualitätslosen MS-Medien des Westens wird davon sicher nichts berichtet.

gruss
D

Und woher

Pingpong @, Donnerstag, 21.04.2022, 14:15 vor 1533 Tagen @ Diego2 5428 Views

Und weshalb bist Du so sicher, dass die dort gezeigten Personen tatsächlich Ukrainer sind, die sich zu Täuschungszwecken als Russen ausgeben?
Welche belastbaren Beweise liegen Deiner Meinung nach in diesem Video vor?

Gegenfragen

Diego2 @, Donnerstag, 21.04.2022, 16:32 vor 1533 Tagen @ Pingpong 4505 Views

Gegenfrage(n)

1) Warum hat der Bürgermeister und die ukrainische Polizei in den ersten drei Tagen nach Abzug der Russen keine Leichen berichtet? Erst als ukrainisches Militär und SBU kamen, wurden sie bemerkt.
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=604637
https://twitter.com/MoonofA/status/1510635534321860611

2) Warum sollten die Russen zurückkehren und die Leichen auf die Strasse zerren ?
3) Warum hatten viele Tote in Bucha (auf den anderen Videos auf den Strassen) weisse Armbänder ?
(https://southfront.org/new-evidences-shed-light-on-alleged
-massacre-in-bucha-kiev-region-video-photo/)
4) Warum behauptest Du, dass die Täter auf dem Video russische Uniformen tragen ?
5) Warum verweigert der Westen eine unabhängige Untersuchung durch die UNO, wie von den Russen gefordert ?

Gib mir eine plausible Version der Ereignisse, die diese Fragen sinnvoll beantworten und die im Einklang mit der offiziellen ukrainischen Version steht.

gruss
D

Antworten auf die Gegenfragen

Manuel H. @, Donnerstag, 21.04.2022, 17:29 vor 1533 Tagen @ Diego2 4003 Views

1) Warum hat der Bürgermeister und die ukrainische Polizei in den ersten drei Tagen nach Abzug der Russen keine Leichen berichtet? Erst als ukrainisches Militär und SBU kamen, wurden sie bemerkt.

Die Sendezeit des Bürgermeisters war leider begrenzt und die ukrainische Polizei hatte zuviel mit den anderen Verbrechen der Russen zu tun.

2) Warum sollten die Russen zurückkehren und die Leichen auf die Strasse zerren ?

Weil sie für alle Verbrechen verantwortlich sind. Als aufmerksamer Leser egal welcher westlichen Zeitung weiß man schon seit vielen Jahren, dass der Oberverbrecher Putin heißt.

3) Warum hatten viele Tote in Bucha (auf den anderen Videos auf den Strassen) weisse Armbänder ?

Die hab ich tatsächlich aus einem West-Magazin: Die freiheitsliebenden Ukrainer wurden von den Russen gezwungen, diese scheußlichen Armbänder zu tragen, sonst keine Nahrung.

4) Warum behauptest Du, dass die Täter auf dem Video russische Uniformen tragen ?

Weil nur russische Soldaten Kriegsverbrechen begehen, ukrainische Soldaten aber nie. Beweis: Alle westlichen Medien.

5) Warum verweigert der Westen eine unabhängige Untersuchung durch die UNO, wie von den Russen gefordert ?

Weil die Schuldigen bereits durch unabhängige Experten des Westens und der demokratischen Regierung der Ukraine erschöpfend festgestellt wurden.

Die Fragen nach Beweisen sind berechtigt.

nereus @, Donnerstag, 21.04.2022, 18:05 vor 1533 Tagen @ Pingpong 4022 Views

Hallo Pingpong!

Versuchen wir einmal Antworten zu finden.

Wen sehen wir bei der „Leichenverschiebung“?
Soldaten in Tarnuniform, die beide Armeen tragen.
Hoheitszeichen kann ich auf der schlechten Aufnahme nicht erkennen, aber 2 Männer mit blauen Armbinden.
Zum wem gehören die?
Hier ein Vergleich aus einem anderen Artikel.

Auf dem linken Bild sehen wir Ukrainer, auf dem rechten Bild Russen.

[image]

Quelle: https://www.buzzfeed.de/news/stofffetzen-butscha-massaker-weisse-armbinden-ukraine-krie...

Natürlich könnten sich auch Russen blaue Binden aufgesetzt haben, aber ich halte das für unwahrscheinlich.
Wenn sie wirklich das Massaker verübt haben, hätte man eher dafür gesorgt, die Leichen verschwinden zu lassen, als diese so auffällig in Szene zu setzen.
Sollte Dir dennoch ein Grund dazu einfallen, kannst Du es gerne hier mitteilen.

Du fragst: Und weshalb bist Du so sicher, dass die dort gezeigten Personen tatsächlich Ukrainer sind, die sich zu Täuschungszwecken als Russen ausgeben?

Die Frage verstehe ich nicht. [[hae]]
Das hat @Diego auch nicht behauptet.
In diesem Fall hätten sich die Täuscher rote oder weiße Armbinden überstreifen müssen.

Nicht ganz klar ist die Datums- und Zeitangabe auf der linken Seite des kurzen Videos.
Wenn das ein Aufnahmezeitraum sein soll, können es die Russen definitiv nicht gewesen sein, die waren längst nicht mehr da.
Allerdings könnte es sich auch um das Sendungsdatum handeln, daher ist hier Vorsicht geboten.

Nicht teilen kann ich den Kommentar von Southfront, der schreibt:

Es wird davon ausgegangen, dass das Video für den internen Gebrauch gemacht wurde.
Die ukrainischen Zentren für Information und psychologische Operationen (CIPSO) gehören zu den Spezialkräften der ukrainischen Streitkräfte, und alle ihre Mitarbeiter sind Militärangehörige, die Videos von ihrer Arbeit für Berichte drehen müssen.
Das Video wurde jedoch an die ukrainischen Medien weitergegeben.

Wozu sollte man das filmen?
Ich gehe eher davon aus, daß hier ein Soldat es sich nicht nehmen lassen konnte, die Szenen auf seinem Smartphone zu verewigen, quasi als Skalp.
Wir haben schon sehr viele Folter-Clips „bewundern“ dürfen, seltsamerweise ausschließlich von ukrainischer Seite bei der „Behandlung“ russischer Soldaten.

Ergänzend zu den Fragen von @Diego füge ich noch 2 Dinge an.

1. Warum hat die ukrainische Polizei nichts von diesen Massakern gemeldet, obwohl sie fast täglich zum Kriegsverlauf und den Folgen berichtete?
Ich habe dazu die Meldungen von Anfang März bis Anfang April durchstöbert und nichts gefunden.

2. Einige Tote haben noch die Verpflegungsportionen „am Mann“ oder in unmittelbarer Nähre ihres Fundorts, die sie von den Russen bekamen.
Warum sollten die Russen diese Leute erst versorgen, um sie Minuten später hinzurichten?

Ich sehr hier eine ordentliche Indizienkette.
Es besteht natürlich auch meinerseits die Möglichkeit des Irrtums.
Daher würde ich Dich bitten die Argumente/Fragen von @Diego und mir zu beantworten oder auch Alternativ-Vorschläge zu unterbreiten.

mfG
nereus

Uncut News beleuchtet die jüngsten Ereignisse in der Ukraine und wie der Westen darauf reagiert. JACQUES BAUD - Ex-NATO-Berater im Interview

Vatapitta @, Donnerstag, 21.04.2022, 23:33 vor 1533 Tagen @ Diego2 3794 Views

bearbeitet von Vatapitta, Donnerstag, 21.04.2022, 23:37

Moin moin,

ein sehr langer Artikel auf Uncut News beleuchtet die jüngsten Ereignisse in der Ukraine und wie der Westen darauf reagiert. 20.04.2022

Zitat:
"Ex-NATO-Berater: USA und EU opfern die Ukraine, „um Russland zu schwächen“

Der ehemalige Schweizer Geheimdienstoffizier und NATO-Berater Jacques Baud über die Wurzeln des Krieges zwischen der Ukraine und Russland und seine wachsenden Gefahren.
.... gekürzt

Übersetzung:
AARON MATÉ: Willkommen bei Pushback. Ich bin Aaron Maté. Bei mir ist Jacques Baud. Er war in einer Reihe von hochrangigen Sicherheits- und Beratungspositionen bei der NATO, der UNO und beim Schweizer Militär tätig. Er ist außerdem ehemaliger strategischer Nachrichtenoffizier des Schweizerischen Strategischen Nachrichtendienstes. Jacques, vielen Dank, dass Sie sich mir anschließen.

JACQUES BAUD: Ich danke Ihnen für die Einladung.

AARON MATÉ: Zunächst möchte ich Sie bitten, mehr über Ihren Hintergrund zu erzählen und darüber, wie dieser Ihren Einblick in die Krise in der Ukraine beeinflusst hat.

JACQUES BAUD: Nun, wie Sie gerade sagten, bin ich ein strategischer Nachrichtenoffizier. Ich war früher für die strategischen Streitkräfte des Warschauer Paktes zuständig… das war während des Kalten Krieges, aber trotzdem habe ich einen guten Überblick über die Geschehnisse in Osteuropa. Ich konnte früher auch Russisch sprechen und lesen, so dass ich Zugang zu einigen Dokumenten hatte. Und vor kurzem war ich zur NATO als Leiter des Kampfes gegen die Verbreitung von Kleinwaffen abgeordnet worden. Und in dieser Funktion war ich ab 2014 an mehreren Projekten der NATO in der Ukraine beteiligt. Ich kenne also den Kontext recht gut. Ich habe auch den möglichen Zustrom von Kleinwaffen in den Donbas im Jahr 2014 überwacht. Als die ukrainischen Streitkräfte also Probleme mit Personalfragen, Selbstmord und all diesen Dingen bekamen, die 2014 auftraten, sowie Probleme bei der Rekrutierung von Soldaten, wurde ich gebeten, auf Seiten der NATO an mehreren Projekten zur Wiederherstellung der ukrainischen Streitkräfte teilzunehmen. Das ist also, kurz gefasst, mein Hintergrund in diesem Bereich.

.....extrem gekürzt!
.........................

AARON MATÉ: Zum Abschluss möchte ich Sie zu einigen der jüngsten Gräueltaten befragen, über die wir berichtet haben. Es gab Berichte über Massentötungen von Zivilisten durch Russland in der Stadt Bucha und auch über Tötungen von ukrainischen Streitkräften, und dann gab es den Angriff auf den Bahnhof in Kramatorsk. Ich frage mich, ob Sie diese beiden Vorfälle bewertet haben und was Sie davon halten.

JACQUES BAUD: Nun, da gibt es zwei Dinge. Erstens deuten die Hinweise, die wir zu beiden Vorfällen haben, für mich darauf hin, dass die Russen nicht dafür verantwortlich waren. Aber in Wirklichkeit wissen wir es nicht. Ich denke, das ist es, was wir sagen müssen. Ich meine, wenn wir ehrlich sind, wissen wir nicht, was passiert ist. Die Hinweise, die wir haben, alles, alle Elemente, die wir haben, deuten eher auf eine ukrainische Verantwortung hin, aber wir wissen es nicht.

Was mich an der ganzen Sache beunruhigt, ist nicht so sehr, dass wir es nicht wissen, denn im Krieg gibt es immer solche Situationen, in denen man nicht genau weiß, wer wirklich verantwortlich ist. Was mich beunruhigt, ist, dass westliche Politiker begonnen haben, Entscheidungen zu treffen, ohne zu wissen, was vor sich geht und was passiert ist. Und das ist etwas, was mich zutiefst beunruhigt, dass wir, bevor wir irgendein Ergebnis einer Untersuchung, einer Ermittlung, und ich meine eine internationale, unparteiische Ermittlung, haben, bereits Sanktionen verhängen und Entscheidungen treffen, und ich denke, das zeigt, wie der gesamte Entscheidungsprozess im Westen pervertiert wurde. Seit Februar oder sogar schon vorher, denn nach der Entführung – oder übrigens nicht Entführung, es war keine Entführung – sondern dem Vorfall in Weißrussland mit diesem Ryanair-Flug hatten wir eine ähnliche Situation. Sie erinnern sich vielleicht daran, dass die Menschen im Mai letzten Jahres nur wenige Minuten, nachdem die Presse über den Vorfall berichtet hatte, zu reagieren begannen, obwohl sie nicht wussten, was vor sich ging! Das ist also die Art und Weise, wie die politische Führung in Europa, ich meine in der Europäischen Union, aber auch in den europäischen Ländern, vorgeht. Das beunruhigt mich als Geheimdienstmitarbeiter. Wie kann man eine Entscheidung mit solchen Auswirkungen auf die Bevölkerung oder auf ganze Länder treffen, die sogar unsere eigene Wirtschaft stört? Das geht also tendenziell nach hinten los. Aber wir treffen Entscheidungen, ohne überhaupt zu wissen, was vor sich geht, und das deutet meiner Meinung nach auf eine extrem unreife Führung hin, die wir im Westen im Allgemeinen haben. Das ist sicherlich in den USA der Fall, aber ich denke, das Beispiel der Ukraine-Krise zeigt, dass die europäische Führung nicht besser ist als die der USA. Ich glaube, manchmal ist sie sogar noch schlimmer. Das ist es also, was uns beunruhigen sollte, dass es Menschen gibt, die auf der Grundlage von nichts entscheiden, und das ist extrem gefährlich.

AARON MATÉ: Jacques Baud ist ein ehemaliger strategischer Geheimdienstoffizier des Schweizerischen Strategischen Nachrichtendienstes, der auch in einer Reihe von hochrangigen Sicherheits- und Beratungspositionen bei der NATO, der UNO und dem Schweizer Militär tätig war. Jacques, vielen Dank für Ihre Zeit und Ihren Einblick.

JACQUES BAUD: Ich danke Ihnen für alles. Ich danke Ihnen."
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Ohne Kommentar.

LG Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Danke! Extrem aufschlussreich.

Mephistopheles, Freitag, 22.04.2022, 00:31 vor 1533 Tagen @ Vatapitta 3081 Views

Der Kern von allem ....

NST @, Südthailand, Freitag, 22.04.2022, 04:02 vor 1533 Tagen @ Vatapitta 3420 Views

Was mich beunruhigt, ist, dass westliche Politiker begonnen haben, Entscheidungen zu treffen, ohne zu wissen, was vor sich geht und was passiert ist. Und das ist etwas, was mich zutiefst beunruhigt, dass wir, bevor wir irgendein Ergebnis einer Untersuchung, einer Ermittlung, und ich meine eine internationale, unparteiische Ermittlung, haben, bereits Sanktionen verhängen und Entscheidungen treffen, und ich denke, das zeigt, wie der gesamte Entscheidungsprozess im Westen pervertiert wurde.

.... ist diese Unwissenheit. Das trifft auch hier im Forum zu. Niemand hier kennt die realen Begebenheiten - das ist übrigens der Normalzustand, auch während Nichtkrisenzeiten.

In den normalen Zeiten, hat dieses Nichtwissen keine unmittelbaren Folgen - sondern alles ist implizit in den normalen Trott eingebettet. Vergleichbar einer Sinuskurve läuft das Nichtwissen während wir leben. An den Extremstellen - den Wendepunkten da werden jeweils die Gewinner/Verlierer ermittelt.

Soweit ist alles ganz normal - am Verhalten der Massen lässt sich nur eines bestimmen, die Nähe zu einer Extremstelle.
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

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