Klein und dezentral - groß und zentral, was überlebt?

el_mar, Mittwoch, 13.04.2022, 09:45 vor 1398 Tagen 5870 Views

bearbeitet von el_mar, Mittwoch, 13.04.2022, 09:54

Wir sehen folgende Entwicklungen:

1. Die Elastizität der Nachfrage steigt. Kaufkraft nimmt ab.
2. Kosten der Unternehmen steigen in allen Bereichen - Energie - Rohstoffe - Personal - Logistik ....
3. Lieferengpässe nehmen zu. Verfügbarkeiten nehmen ab.
4. Restriktive Gesetzgebung bis hin zu Notverordnungen, Regulierungen, Kontrolle und Rationierungen.

Am Beispiel der Bäckerbranche:

Wer kommt damit in der Zukunft besser zu recht?
Dezentrale Handwerks-Bäckereien (auch kleine Riesen = Filial-Bäckereien) oder die große Backindustrie (Harry und Co.)?

Wird die Politik "die Kleinen" abservieren oder wird "die normative Kraft des Faktischen" Regionalisierung und Dezentralisierung erzwingen? (Deglobalisierung, Delayering, Vereinfachungen).

Bis jetzt sind die Handwerks-Bäcker (anders als die Gastronomie) ganz gut durch die Krise gekommen. Preiserhöhungen wurden bisher! akzeptiert. Die Nahversorgerfunktion funktioniert (noch?).

Wo geht die Reise hin, angesichts der Entwicklungen 1-4, siehe oben? Was meint "der gelbe Sachverstand"?

Zentrale, geregelt Versorgung oder kleinteilige Strukturen?


Saludos

el mar

Antwort: Groß und zentral

Manuel H. @, Mittwoch, 13.04.2022, 10:21 vor 1398 Tagen @ el_mar 4713 Views

Im Verbrauch von Energie ist doch ein durchrationalisiertes Unternehmen, das täglich 1 Millionen Industrie-Brötchen maschinell vom Band wirft, jedem traditionellen Bäckerbetrieb haushoch überlegen.

Insbesondere, wenn die Brötchen dort produziert werden, wo Strom nicht oder gering besteuert wird und die Energieversorgung dank laxer oder fehlender Befolgung der Sanktionen gesichert ist.

Dass die Zielsetzung der Globalisten in der kompletten Zentralisierung besteht, dürfte klar sein. Die Frage ist, ob die Bevölkerung das mitmachen wird.

Olivia @, Mittwoch, 13.04.2022, 10:26 vor 1398 Tagen @ el_mar 4875 Views

bearbeitet von Olivia, Mittwoch, 13.04.2022, 10:37

Aber sie macht ja derzeit auch den ganzen Putin-Blödsinn mit, den ihr die Medien vorgeben.... und den ganzen "Impfwahnsinn" haben sie auch mitgemacht. Im Herbst geht mit Sicherheit die Boosterung weiter und die Diffamierung der "alleinschuldigen Ungeimpften" wird neue Höchststände erreichen..... WENN sich NICHT gravierende Paradigänderungn "ergeben".

Ich habe allerdings allergrößte Zweifel daran, dass die Bevölkerung einen Paradigmenwechsel erzwingen wird.... also weg von der Zentralisierung (die zu Umweltkatastrophen, Ressourcenverschwendung und Wegwerfmentalität führte) zur Dezentralisierung und Regionalisierung. Die "Menschheit" hätte nur Chancen, wenn eine "gesteuerte" Dezentralisierung stattfinden würde. Aber gibt es dann die "Menschheit" eigentlich noch? Oder haben wir es dann bereits mit einer durchgehend gen-optimierten - möglicherweise sogar patentierbaren - "neuen Spezies" zu tun, die nur noch so ausschaut, wie die "Ur-Menschen", die innerlich aber bereits den Weg zur "Mensch-Maschine-Maschine-Symbiose" durchlaufen hat?

Das "Grid" dürfte/könnte "möglicherweise" durch die geplanten, regelmäßigen Boosterungen Stück für Stück aufbaubar sein. Über die mit einigen Impfstoffen verabreichten Graphenoxidfasern geistern bereits Bezeichnungen wie: "self assembling nano bot parasites" durchs Netz. Wird ja wohl alles nur "zum Wohle" der neuen Menschheit sein. Das Gesundheitssystem 2.0, kann dann die Diagnose und Heilung von "Krankheiten" vereinfachen. Und falls die Gesetzeslage zukünftig die Sterbehilfe erleichtern sollte (so, wie das in Kanada angedacht sein soll), dann dürfte auch das "Abschalten" des "Neuen Menschen" sehr viel humaner und schneller möglich sein. Die "schöne, neue Welt" wird sich wohl nicht aufhalten lassen. Die "Menschen" - erst recht die "neuen Menschen" wollen es so. - Genauso, wie sie offenbar einen Krieg mit Russland wollen. Sie können es gar nicht erwarten, den Massenselbstmord zu begehen.

Nachdem ich nun gestern in Videos aus China gesehen habe, dass dort offenbar "zum Wohle der Volkshygiene und Krankheitsbekämpfung" (das Video ist nicht verifiziert) Katzen zum "Abtransport" in Säcken gesammelt werden (da passen mehr rein), aber größere Haustiere (Hunde) gleich auf der Straße mit Stöcken erschlagen werden........... mache ich mir Sorgen um mein Haustier...... Ob die gefilmten, drastischen Maßnahmen nun damit zusammenhängen, dass die Tiere der "Corona-Übertragung" schuldig sein könnten oder ob einfach bei Nahrungsmangelsituationen das FUTTER für diese Mitgeschöpfe fehlt, bleibt sich gleich. Den Hoffnungsträgern in Davos, die sich dem chinesischen System annähren wollen (die Lockdowns wurden ja bereits intensiv geprobt), dürfte das auch egal sein........ also, was machen wir dann mit unseren Haustieren. Schließen wir uns auch hier den Modellen an, die möglicherweise bereits "andernorts" erfolgreich praktiziert werden???

--
For entertainment purposes only.

... und gemäß 5-Jahresplänen. Planvoll Fleischproduktionsreduktion und Genfood-Hybrid-Terminator ankurbeln. Klappt aber nur ohne GO (oT)

Wayne Schlegel @, Mittwoch, 13.04.2022, 10:38 vor 1398 Tagen @ Manuel H. 3996 Views

(oT)

Das Thema Haustiere dürfte hier in D. nur mit einer extrem höheren Angstkampagne durchzuführen sein als wir sie bis dato erlebt haben

mawa99, Mittwoch, 13.04.2022, 10:44 vor 1398 Tagen @ Olivia 4916 Views

Deutsche sind ihren Haustieren loyaler gegenüber als ihren Nachbarn und Kollegen. Das wäre eine Zerreißprobe!

Es wird darauf ankommen wie du dir dein Leben vorstellst bzw. leben möchtest

mawa99, Mittwoch, 13.04.2022, 10:46 vor 1398 Tagen @ el_mar 4492 Views

Möchtest du:

- international Reisen
- Woke sein
- mit der Masse arbeiten, konsumieren und deine Freizeit gestalten

Dann kann deine Zukunft nur groß und zentral sein.


Wenn du es jedoch schaffst dich von oben genannten Punkten zu trennen bzw. sie neu zu definieren/bestimmen und danach zu gestalten kann deine Zukunft durchaus klein und dezentral und damit auch selbstbestimmter und zufriedener werden. Ein solches Leben dürfte aber nur weit weg von Städten und für die generation die ihre Kindern schon groß bekommen hat möglich sein.

Die Zukunft wird gut gemischt sein. (auch Antwort an @Miesepeter)

Weiner, Mittwoch, 13.04.2022, 10:54 vor 1398 Tagen @ el_mar 5445 Views

bearbeitet von Weiner, Mittwoch, 13.04.2022, 11:03

Hallo el_mar -

diese meine Aussage gilt für fast alle Bereiche des Lebens. Wir werden auch in 20 Jahren noch große Kraftwerke haben (Kohle, Erdgas, ggfs. Erdöl), daneben aber auch sehr viel dezentrale Öko-Energie, dsgl. sehr viel effizientere Verbrauchsgeräte (fängt jetzt schon mit 12V-Lichtleitungen in Neubauten an), außerdem eine Kernkraft 4.0.

Diese Mischung hängt ganz einfach damit zusammen, dass es auch in Zukunft noch große Menschenagglomerationen geben wird - und wenn nicht bei uns, dann ganz sicher in anderen Regionen der Welt. Wir hier in Europa leben in einer Art Schrebergarten (inklusive der zugehörigen Gartenzwerg-Mentalität). Bitte einfach mal nach Shanghai, Tokio oder - am interessantesten - nach Kalkutta oder Lagos gehen.

Wie gesagt gilt das nicht nur für die Energie sondern auch für die Bereiche Landwirtschaft und Ernährung, desgleichen für Industrie und Handwerk. Mit der Zeit (in Jahrzehnten und Jahrhunderten gerechnet) werden sich die Unternehmungen mit Spitzenleistungen allerdings ausdünnen. Das hängt mit dem Rückgang zivilisatorischer Kräfte zusammen. Die Produktion, Aushebung und Logistik für die römischen Legionen war im 1. und 2. Jahrhundert n.Chr. auf einem Optimum, hat aber ab dem 3. Jahrhundert damatisch nachgelassen. Das gilt auch für die römische Architektur etc. Große Projekte gab es danach nur noch in Ausnahmefällen (etwa der Neubau von Konstantinopel etc.).

Wenn man die Dinge planen könnte, müsste man die Kapazitäten sowohl bei der zentralen Großproduktion wie auch bei der dezentralen Kleinproduktion so halten, dass sie sich in Krisenzeiten gegenseitig ausgleichen können (d.h. die einen für die anderen einspringen). In unserem gegenwärtigen Wirtschaftsverständnis gelten solche Gedanken natürlich als unsinnig, aber das mag sich ändern, wenn man (in mittelfristiger Zukunft) entsprechende Erfahrungen gemacht hat, auch über die Globalisierung denkt man heute anders. Nötig für solche Planungen ist dann auch eine übergeordnete und konzertierte Steuerung.

Eine kritische Zone gibt es in dezentraler Wirtschaft mit der Qualiätssicherung und mit der Ausbildung von Arbeitskräften. Wir sehen beispielsweise heute wieder viele Handwerker und Landwirte, die back-to-the-roots gehen wollen. Sie achten auf Standards und wollen Qualität produzieren. Könnte aber durchaus sein, dass das in der übernächsten Generation schon wieder vorbei ist. Ein gewisses Maß von Wettbewerb muss deswegen immer herrschen und auch gewährleistet werden. Handwerk und handwerkliche Reparaturen (für lange Gerätelaufzeiten) sind arbeitsintensiv, insbesondere auch Gartenbau und Permakultur, die aber halt die höchste Effizienz und Qualität liefern könnten. Damit man so was langfristig durchhalten kann, muss erst wieder eine neue Einstellung zur Arbeit und zum Arbeitsverdienst gefunden werden. Wie bereits gesagt: heute nicht vorstellbar, in ein paar Jahren aber durchaus ...

Ich hänge hier eine Antwort auf einen Beitrag von @Miesepeter an (id=605674), weil der Text eine damit zusammenhängende Problematik aufgreift.

Hallo Miesepeter - ich danke für Deine ausführliche Antwort!

Meine Aussagen zur Zukunft gewinne ich aus einem zyklischen Modell, das in Anlehnung an einige Vorläufer selbst weiterentwickelt wurde. Obwohl ich mich zur Veröffentlichung entschlossen habe, zögere ich sie immer noch vor allem deshalb hinaus, weil dieses Modell einen ziemlichen Eingriff in unsere herkömmliche Denkweise bedeuten würde. Die 'Dinge' - also historische Entwicklungen - sind sehr stark determiniert. Das ist mein Fazit nach etwa 30jähriger Arbeit.

Die genannten Determinierungen beziehen sich zunächst auf große historische Entwicklungskomplexe, etwa Deutschland ab 1871 (Begründung des Bundes, in dessen Tradition wir noch stehen) oder die USA ab 1776 oder Israel und China ab 1949 oder Frankreich ab 1789 etc. etc. Während ich inzwischen recht genau voraussagen kann, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt etwa ein Staat eine Aktion beginnt oder irgendeinanderer durch etwas belastet wird usw., kann ich damit ntürlich nicht voraussagen, welche und wie viele Individuen oder Teil-Regionen innerhalb eines Staates dabei tatsächlich betroffen sein werden. Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Wohnungen und Gebäude zerstört, aber nicht alle. Es starben Millionen Menschen und noch mehr wurden verletzt und versehrt - aber Millionen Menschen wurden vom Krieg nur wenig berührt. Derartigen Fragen nach Detaillierung könnte man durchaus nachgehen, aber sie übersteigen meine Möglichkeiten. Also kann ich nur kursorische Linien zeichnen, bin mir dabei aber (subjektiv) inzwischen ziemlich sicher. Manchmal erschrecke ich selbst. So zum Beispiel war für mich klar absehbar, dass um den 6. April ein neuer Trend im Ukrainekrieg sich etablieren würde (ich hatte es hier im Forum geschrieben): das verwirklichte sich mit der russischen Entscheidung für einen Rückzug aus Kiew und dem Norden der Ukraine, was dann wiederum zu der Geschichte von Buchta führte, insgesamt also eine Verschärfung und eine Weichenstellung. Dabei hatte ich auf Selenskyj und PUTIN hingewiesen. Des einen (Pseudo-) Gewinn war dabei des anderen Nachteil. Nebenbei bemerkt: sehr interessant ist, dass Imran Khan in Pakistan zwei Tage v o r Putin geboren wurde, womit beide in sehr ähnlichen zyklische Konstellationen stecken - und weswegen auch Khan an denselben Arpiltagen eine Zurücksetzung hinnehmen musste. Russland wird diese ganze Geschichte durchstehen und sich wieder fangen, aber seine Lage ist im Augenblick (und für die nächsten Jahre) sehr, sehr viel kritischer als so Jubelpropheten wie Escobar, der Saker, Martyanov usw. (und manche hier auf dem Forum) das einschätzen.

Was nun den Westen (USA/EU) betrifft, so ist es nicht nur mit seinem Einfluß und mit seiner 'Macht' vorbei, sondern es wird bei ihm um die Existenz gehen - für viele Millionen Menschen. Das gilt für Europa wie für die USA selbst, die in eine Art Bürgerkrieg hineinrutschen werden. Bislang noch nicht sichtbar, aber ein wichtiges Momentum dabei: es wird sich ein Widerstand im Westen gegen die 'Regierungslinie' etablieren, zuerst in Europa, dann aber auch in den USA. Dieser Widerstand wurde bei Corona eher zaghaft sichtbar (in meiner Einschätzung ...), war wenig kompetent und politisch nicht wirklich entschlossen und organisiert. Das wird sich aber ändern, und dann haben wir eine deutliche Spaltung auch bei uns. Phänomenologisch gesehen wird das in etwa dem Widerstand im Dritten Reich entsprechen, aber er wird nicht primär im Militär lokalisiert sein und wird von Anfang an offener hervortreten (also nicht nur 'geheim' sein ...). Die Leute, die das anführen werden, werden eine Vision entwickeln - ein anderes, neues Modell der gesellschaftlichen, staatlichen und wirtschaftlichen Organisation in Europa, und zwar für die Zeit 'danach'. Das ist zunächste ein denkerische und geistige Leistung, die erbracht werden muss. Dieses Modell wird die einzige 'Waffe' dieses Widerstandes sein. Denn die Waffen, die man bisher einsetzte (Propaganda und Militär), werden sich irgendwann erschöpfen und komplett sinnlos erscheinen. In dem Kampf bzw. Krieg, der in den nächsten Jahren sowohl zwischen den geopolitischen Blöcken als auch innerhalb den Blöcken sich entwickeln wird, wird es keine Sieger mehr geben - China ausgenommen. Mein Bild sieht so aus, dass etwa ab der Mitte unseres Jahrzehntes Raketen auch Städte in Ost- und Mitteleuropa treffen werden, auch die USA werden nicht verschont bleiben, allerdings wird unklar bleiben, woher genau einige der Raketen kommen werden. Niemand muss mir das abnehmen, es ist mir sogar lieber, wenn man mir nicht glaubt. Derartige Ereignisse (offene militärische Handlungen) werden aber eher nebensächlich sein, denn ich rechne mit viel größeren Schäden und Menschenverlusten durch das zivile Chaos, das bereits im Vorlauf zu diesen Ereignissen der 'Endphase' sich entwickeln wird.

Man weiß hier im Forum, dass ich die internationale und besonders die westliche ELITE ziemlich im Fokus habe. Ich halte diese Leute einerseits für absolute Profis, sehr wach, reaktionsschnell, auf der anderen sind sie strohdumm und mindestens ebenso primitiv wie die Schlafschafe, die sie durch die Weltgeschichte hetzen - die ihnen aber am Ende in Panik ausbrechen werden. Diese Elite ist außerdem bösartig. Natürlich wird diese Elite das oben beschriebene Szenario ohne den geringsten Kratzer überleben. Die werden gar nichts davon bemerken, denn sie haben ihre Rückzugsorte, die in jeder Hinsicht geschützt sind. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass große Teile der gegenwärtigen Eliten beim Neuaufbau nach den selbstgemachten 'Katastrophen' nicht mehr dabei sein werden. Das gilt für die USA wie für Europa, die beide im Zentrum des Geschehens stehen werden. Konkret bedeutet es, dass innerhalb der Eliten (wo sowieso immer Wettbewerb und Machtkampf herrscht) ganz neue Fronten aufbrechen werden. Es können sich dann elitäre Zirkel, die in den letzten Jahrzehnten eher am Rande agierten, wieder in die Mitte vorarbeiten. Ich rechne mit Enteignungen und auch mit 'Sozialisierungen' in großem Umfang.

Über China sind wir uns einig, da ist alles so ziemlich klar. Die Chinesen werden die großen (geopolitischen) Profiteure sein und werden sich so lange wie möglich raushalten. Bevor sie in das Geschehen voll eintreten, werden sie einen Preis verlangen, sowohl von Russland wie von Europa. Und sie werden auch keine Hemmungen haben, darüber auch mit den Amerikanern zu verhandeln.

Noch eine Randbemerkung, die aber nicht unwichtig ist. Aus der Geschichte ist bekannt, dass in Zeiten besonderer gesellschaftlicher Anspannungen sich auch außergewöhnliche Naturereignisse häufen. Hans von Hentig hat mal eine Zusammenstellung versucht (Über den Zusammenhang von kosmischen, biologischen und sozialen Krisen, Stuttgart 1968). Die Ursache dieser Korrelationen liegt in der Phyisk begründet. Bei den Zyklen, mit denen ich arbeite, handelt es sich um (Eigen-) Schwingungen von Kraftfeldern, die große räumliche Erstreckungen haben und sehr durchdringend sind, also gleichermaßen auf der physikalischen, geophysikalischen und meteorologischen Ebene wirken - wie eben auch im biologischen und psychischen Bereich (bei erhöhter Sonnenaktiviät zB. gibt es in der Regel auch sozialen Stress und psychische Ausbrüche, oft auch sehr kreative ...). Wer sich also mit 'Vorbereitungen' beschäftigt, möge bitte auch an diese Dinge denken (Überschwemmungen, Stürme, Trockenheiten, erratische Kälteeinbrüche, Einwirkungen aus dem Weltraum, Erdbeben, Vulkane).

Ich hoffe, diese Bemerkungen waren hilfreich für eine Einschätzung dazu, wie ich arbeite, denke - und was ich erwarte. Wie bereits gesagt, wäre mir lieber, wenn derartige Dinge nicht geschehen würden bzw. wenn man sie umgehen könnte.

Wünsche allen schöne Ostertage!

Weiner

Teufelskatzen

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Mittwoch, 13.04.2022, 11:04 vor 1398 Tagen @ mawa99 4574 Views

Im Mittelalter wurden Katzen fast ausgerottet, weil sie angeblich des Teufels sind. Dadurch konnten sich Ratten ungehemmt verbreiten, was die Pestepidemien begünstigte.

Rainer

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Wer seine eigenen Kinder mit Stubenarrest und Masken quält....

Manuel H. @, Mittwoch, 13.04.2022, 11:08 vor 1398 Tagen @ mawa99 4398 Views

der dürfte als regelbewußter und obrigkeitshöriger Deutscher auch Verständnis für notwendige Maßnahmen gegen Volksgesundheit schädigende Haustiere haben.

Regelung light: Erst einmal die Neuanschaffung von Haustieren verbieten, ist ja auch gut für den Klimaschwindel, da Haustiere wie jedes Lebewesen CO2 ausstoßen, gut für den Tierschutz (Katzen jagen Vögel, Hunde und Katzen benötigen böse Fleischproduktion).

Die wird wohl kommen...... Bzgl. der "Haustiere"..... laß mal das Futter erheblich teurer werden....

Olivia @, Mittwoch, 13.04.2022, 11:14 vor 1398 Tagen @ mawa99 4520 Views

Die Bevölkerung lebt immer noch im Wahn der eigenen "Unsterblichkeit".

Jedenfalls konnte mir Amazon bereits das Trockenfutter für "das liebe Tier" nicht mehr liefern. Ausverkauft... wann es neu kommt, weiß man nicht.

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Danke, eine interessante Analyse für "die Zeit danach". Wie schätzt du die Auswirkungen der Massenimpfungen in diesem Zusammenhang ein?

Olivia @, Mittwoch, 13.04.2022, 11:46 vor 1398 Tagen @ Weiner 4365 Views

Nach den bereits vorliegenden Erkenntnissen, finden in den Organismen von Menschen gravierende Veränderungen statt durch diese Impfungen (ohne Berücksichtigung der Graphenoxide, die in einigen Mitteln enthalten sein sollen). Bisher nur bei Toten, invitro und an wenigen Menschen erforscht.
Wie weit das zu verallgemeinern ist, wird sich noch zeigen. Immerhin wurden inzwischen große Teile der Menschheit dieser genetischen Prozedur unterzogen. Das kann - meiner Ansicht nach - sowohl Auswirkungen auf die gesundheitliche Situation der Gesellschaft, als auch auf die Altersstruktur und möglicherweise auch auf die Gehirnstrukturen (berücksichtigt man die Graphenoxide) der Individuen haben.

FALLS es sich bei den mitverimpften Nano-Graphenoxiden (die sich invitro zu Mustern selbst organisierten) darum handelt, dass sich Gitterstrukturen in lebenden Organismen bilden können, dann könnte sich die Zukunft völlig anders gestalten, denn dann ist NICHTS mehr so, wie es war. Auch ein großer Teil der Menschheit nicht.

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For entertainment purposes only.

bis vor nicht allzulanger Zeit waren zB Hunde und Katzen eben auch noch Nutztiere für Heim und Hof

mawa99, Mittwoch, 13.04.2022, 11:48 vor 1398 Tagen @ Rainer 4199 Views

Das hat sich geändert ab dem Punkt als eben diese Tieren Einzug in die Ehebetten und Couches hielten. Schaut euch um da draußen, die meisten Leute unterhalten sich viel liebevoller mit ihren Tier als mit ihrem menschlichen Lebenspartner. Tiere ( Hunde / Katzen ) haben in Deutschland einen besonderen Stellenwert. Wer gewann gleich nochmal die erste RTL Show "Deutschland sucht das Supertalent"? Ein Hund der 0815 "Kunststückchen" vorführte. So schaut aus. Also wie schon erwähnt, um die Deutschen von ihren Tieren zu trennen muss schon ein mächtiges Angstgebilde aufgebaut werden.

Die Bevölkerung hat das doch schon längst demokratisch entschieden. Die Antwort lautet: Klein und zentral! - Finde den Fehler!

Mephistopheles, Mittwoch, 13.04.2022, 14:08 vor 1398 Tagen @ el_mar 4232 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 13.04.2022, 14:29

Wir sehen folgende Entwicklungen:

1. Die Elastizität der Nachfrage steigt. Kaufkraft nimmt ab.
2. Kosten der Unternehmen steigen in allen Bereichen - Energie - Rohstoffe - Personal - Logistik ....
3. Lieferengpässe nehmen zu. Verfügbarkeiten nehmen ab.
4. Restriktive Gesetzgebung bis hin zu Notverordnungen, Regulierungen, Kontrolle und Rationierungen.

Am Beispiel der Bäckerbranche:

Wer kommt damit in der Zukunft besser zu recht?
Dezentrale Handwerks-Bäckereien (auch kleine Riesen = Filial-Bäckereien) oder die große Backindustrie (Harry und Co.)?

Die millionenfache Antwort lautet: Kleine Solaranlagen zur Verschandelung jedes Hausdachs und der Aldiflialen (dort ist es aber keine Verschandelung, sondern 100% passend) und Anschlusss an das zentrale Netz.

Mit dem Ergebnis, dass die kleine Solaranlage bei einem Ausfall des zentralen Netzes auch ausfallen wird. Der Grund ist die deutscheste aller deutschen Tugenden, und zwar in doppelter Hinsicht: Man erhält ein paar Penunzen für den eingespeisten Strom zurück, das ist die erste der deutschen Tugenden, und man darf seine Einnahmen brav versteuern. Das ist die zweite aller deutschen Tugenden.

Natürlich kann jeder Elektriker bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes die private Solaranlage vom Netz trennen und die Stromeinspeisung ins Hausnetz wieder herstellen. Mit zweierlei Ergebnissen:

a) Versuche mal bei einem Stromasufall einen Elektriker zu erreichen
b) versuche die Feuerwehr oder den Rettungsdienst zu erreichen, wenn es bei all denen, die keinen Elektriker erreicht haben, es aber privat probierten, brennt oder sie sich durch einen Stromschlag verletzt haben.

So ist eben für alles zentral und dezentral auch vorgesorgt. Da kann dann nichts mehr schiefgehen.

PS: Den kleinen Bäckern (die es so gut wie nicht mehr gibt) und den Bäckerfilialen wünsche ich viel Erfolg bei der Beschaffung des Mehls. Dem Vernehmen nach soll nämlich auch Mehl zu den zertifizierten und zugelassenen Backzutaten gehören.

@el_mar: Finde den Fehler!
Ohne die zentrale Steuerung überlebt keine dezentrale Wirtschaft.

Gruß Mephistopheles

Halte dagegen:

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 13.04.2022, 14:30 vor 1398 Tagen @ Manuel H. 3768 Views

Der Großbetrieb hat aber wesentlich höhere logistische Energiekosten, sowohl bei der Rohstoffbeschaffung als auch produktseitig, und sogar bei der Versorgung mit Arbeit (Pendler).

Daher könnte der kleine Handwerksbäcker am Ende sogar mit niedrigeren Gesamtenergiekosten dastehen.

Gruß,
Naclador

Kleinteilig UND Zentral

Rybezahl, Mittwoch, 13.04.2022, 16:01 vor 1398 Tagen @ el_mar 3952 Views

bearbeitet von Rybezahl, Mittwoch, 13.04.2022, 16:06

Hallo!

Zentrale, geregelt Versorgung oder kleinteilige Strukturen?

Beides. Kleinteilige Strukturen und zentrale Versorgung. Die Globalität der Kommunikation ist hergestellt und wird sich nicht freiwillig beenden bzw. nur gewaltsam beenden lassen. Wie beim menschlichen Körper. Der Magen meldet: Hunger. Das Gehirn gibt den Auftrag: Hunger stillen. Beides in einer Einheit, das eine nicht ohne das andere. Die Frage ist, wo liegt das 'Gehirn' in Zukunft. Und ich meine, möglichst nahe an den Ressourcen, jedenfalls, solange es die klimatischen Bedingungen zulassen. Welche Elite will denn am Nordpol respektive am Arsch der Welt wohnen?
Oder nochmal anders: Wo wohnt in Zukunft der 'Wohlstand'? Wohl in der Nähe der Ressourcen. Beamen ist ja noch nicht realisiert. Also wird sich auch der "Speckgürtel" um die Regionen bilden, wo sich die nützlichen Ressourcen befinden & es sich (klimatisch) herrlich leben lässt. Die BRD wird vermutlich nicht dazu gehören. Ich finde ein Leben als Bauer auch nicht besonders schlimm. West-Europa als Museums-Kontinent für die Elite ist auch denkbar. England als Gefängnis (Snake Plissken)? [[freude]]

Es gibt noch die Option Weltraum-Ressourcen.

Gruß vom
Rybezahl.

CO 2-Produktion - auch durch Bakterien

Gernot ⌂ @, Mittwoch, 13.04.2022, 18:53 vor 1398 Tagen @ Manuel H. 3407 Views

Zu dem Hinweis auf die CO2-Produktion der Tiere fällt mir eine Stellungnahme eines/einer Grünen zum Thema Wasserkraft ein, die ich letztlich irgendwo wahrnahm. Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wo das war. Ich scholze.

Es lief darauf hinaus, Wasserkraft könne nicht weiter und nicht dezentral ausgebaut werden, weil sich vor den Anlagen, gegebenenfalls den Mühlrädern (eigene Ergänzung) Sedimente ablagern.
In diesen Sedimenten leben Bakterien, die viel CO2" produzieren.

Meiner Reaktion erinnere ich mich noch: Ich schrie spontan los: "Dann kauterisiert doch den ganzen Planeten!"

Man muss sich diesen Schwachsinn mal überlegen. Ein gut gebautes Wasserkraftwerk mag generationenlang Strom liefern und tw. fossile Brennstoffe ersetzen. Aber im Segment produzieren Bakterien CO2. Weil sie leben! In welchem Verhältnis steht deren CO2-Produktion wohl zu den sich mit der Zeit auftürmenden Mengen eingesparter fossiler Brennstoffe?

--
Ab jetzt wird durchregiert. Wir kennen keine rote Linie mehr. Verbote bedeuten auch mehr Freiheit. Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Hass bedeutet Liebe. Gebt ihnen keinen Millimeter preis.

Kannste glatt vergessen!

Zorro @, Mittwoch, 13.04.2022, 20:27 vor 1397 Tagen @ Mephistopheles 3779 Views

bearbeitet von Zorro, Mittwoch, 13.04.2022, 20:35

Meph,
"Natürlich kann jeder Elektriker bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes die private Solaranlage vom Netz trennen und die Stromeinspeisung ins Hausnetz wieder herstellen. Mit zweierlei Ergebnissen:"

einen normalen Wechselrichter zu manipulieren, dass er bei Sonnenschein das Haus versorgt, ohne eine Batterie im Kreuz zu haben ist aus 2 Gründen nahezu unmöglich!
Ferner müsste eine gekaufte Batterie erstmal zur Konfiguration des Wechselrichters passen.
Hier kann man nicht "jenden" mit "allem" Verbinden!! So eine Batterie will gemanagt werden!

1. per Gesetz müssen alle Wechselricher bei Stromausfall. lt VDR 4105 abschalten. Hier den NA-Schutz zu manipulieren geht weit über die Fähigkeiten eines Elektrikers hinaus.
Die meisten sind froh, wenn sie normale 230V/16A Installationen machen können!

2. Normale, altmodische Wechselricher haben den MPPT-Regler integriert. Dieser wird schön gekocht bei Sonnenlicht,ist aber gewohnt sein überschüssige Leistung ins Netz zu schieben, oder der Wechselrichter fordert das öffentliche Netz bei Sonnenmangel um "Nachschub" an. Stellt Ilse Kling bei Stromausfall ihren Wasserkocher an und der "erfolgreich manipulierte" Wechselrichter kann, mangels Sonne, nur 500W liefern, statt der eingeschalteten 2000", wirds ruck zuck dunkel in der Bude :-P

Das wären dann genau die Fälle, wo ein Batteriespeicher eingreifen würden und den fehlenden Strom liefern könnte.

Meine Vermutung ist, dass in ca. 15 Monaten Komponenten für den Bau einer Solaranlage wieder so teuer geworden sind, dass es Unentschieden ausgeht (Nutzungs-Zeitraum 10 Jahre) ob man den Strom vom öffentlichen Netzversorger kauft, oder ihn privat produziert.

Das Zeitfenster 2020 - 2023 schließt sich Woche für Woche. Die Lieferzeiten für einzelne Modelle sind schon auf 2023 ausgerichtet. Handwerkertermine kaum zu bekommen.

Maßgeschneiderte Anlagen, die auf das Nutzungsprofil des Betreiber zugeschnitten sind, Fehlanzeige!

Gruß Zorro

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Ostereier färben ist ja mein Job seit Jahrzehnten, Einkaufen ihrer - konnte sie erstmals nicht leisten: Alle "bunt" in jeder Kaufhalle, auch braune nicht zu kriegen. Bunt statt braun, läuft doch. owT.

Hannes, Mittwoch, 13.04.2022, 21:28 vor 1397 Tagen @ Olivia 3238 Views

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Hans von Hentig

NST @, Südthailand, Donnerstag, 14.04.2022, 03:48 vor 1397 Tagen @ Weiner 3467 Views

Noch eine Randbemerkung, die aber nicht unwichtig ist. Aus der Geschichte ist bekannt, dass in Zeiten besonderer gesellschaftlicher Anspannungen sich auch außergewöhnliche Naturereignisse häufen. Hans von Hentig hat mal eine Zusammenstellung versucht (Über den Zusammenhang von kosmischen, biologischen und sozialen Krisen, Stuttgart 1968).

http://library.lol/main/657365E703D7B2E486409C439418405B

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Das Erscheinungsjahr dieses Buches ist 1961 .... thematisch könnte es aber auch passen. Ab 2. Buch .....
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Verbote sind zwar auch eine deutsche Tugend, ich würde das aber über Steuern lösen

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 14.04.2022, 08:56 vor 1397 Tagen @ Manuel H. 3038 Views

Da sind wir nämlich Weltmeister. Für Arbeitstiere (Hüte- und Schutzhunde) kann man die Steuer ja aussetzen.

Eine Katzensteuer wäre auch hilfreich ... schon angesichts dessen, wie diese Killer sich durch die heimische Vogelwelt metzeln. :-P

Grüße

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Afuera!

Zentral und dezentral

Morpheus @, Donnerstag, 14.04.2022, 11:38 vor 1397 Tagen @ el_mar 3281 Views

Hallo el_mar,

die Kunst liegt mMn in der richtigen Kombination.

Sparkassen und Volksbanken betreiben dieses Geschäftsmodell seit Jahrzehnten. Die lokal eigenständigen Banken vor Ort machen sich ohne Gebietsüberschreitungen quasi keine Konkurrenz und bei allen Aufgaben, die zentral besser ausgeführt werden können, haben sie in gemeinsamen Besitz befindliche Dienstleister.
Das ist nicht immer einfach zu steuern, aber wirtschaftlich äußerst zweckmäßig. Vor allen Dingen, weil die kleinen Einheiten sehr gut wechselseitig voneinander lernen können. Es gibt kleine Sparkassen, die partiell innovativ sind, weil sie gute Leute haben, von denen können dann, wenn sie erfolgreich waren, alle anderen lernen. Was die Gesamtheit der Sparkassen stärkt.

Das Marketing der Sparkassen kennt jeder. Der IT-Dienstleister ist dabei nur Wenigen bekannt. Der ist viel besser aufgestellt als die Großbanken, die eine singuläre Infrastruktur haben, die enorm aufwändig wird.

Grüße
Morpheus

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Hochspannend

Talleyrand ⌂ @, Donnerstag, 14.04.2022, 20:43 vor 1396 Tagen @ Weiner 3088 Views

Servus Weiner,

hochspannender Beitrag!

Schade, daß sowas im Forum beinahe kommentarlos nach unten wegrauscht, und ich keine Zeit habe.

Gruß und Dank
T

--
https://talleyrandssudelbuch.art.blog

Das Wort "gut" würde ich in dem Zusammenhang mit Deinen näheren Zukunftsprognosen nicht als erste Wahl verwenden...

Miesepeter @, Donnerstag, 14.04.2022, 22:45 vor 1396 Tagen @ Weiner 3187 Views

bearbeitet von Miesepeter, Donnerstag, 14.04.2022, 23:43

Hallo Weiner,

Hallo Miesepeter - ich danke für Deine ausführliche Antwort!

den Dank kann ich nur zurückgeben, ich bin beeindruckt von deinem Investment hier.

Zu der Frage zentral/dezentral brauche ich nichts schreiben, da hat Morpheus meine Ansicht nahezu vollständig getroffen. Es verhält sich im übrigen auch ähnlich mit diesem Forum hier, wo nun viele dezentrale Einheiten ihre Beiträge in ein zentrales Repository einstellen, aus welchem sie wiederum fremde Beiträge runterladen. Das Ganze erfolgt auf freiwilliger Basis, aber nicht willkürlich (Zutritt nicht frei, es gibt ein Regelwerk, eine rudimentäre gemeinsame Wissensbasis), auf bewusster oder unterbewusster Ebene beeinflusst das zentrale Repository auch einen Grossteil der Poster (es schreibt sozusagen zurück).

Meine Aussagen zur Zukunft gewinne ich aus einem zyklischen Modell, das in Anlehnung an einige Vorläufer selbst weiterentwickelt wurde.

Einige dieser Vorläufer - so nehme ich an - haben auch in diesem Forum hier grössere Aufmerksamkeit erhalten? Ich denke da an Kondratieff, Elliott oder dessen Extrapolation von Prechter, Socionomics. Vielleicht auch Globumedes?

Obwohl ich mich zur Veröffentlichung entschlossen habe, zögere ich sie immer noch vor allem deshalb hinaus, weil dieses Modell einen ziemlichen Eingriff in unsere herkömmliche Denkweise bedeuten würde. Die 'Dinge' - also historische Entwicklungen - sind sehr stark determiniert. Das ist mein Fazit nach etwa 30jähriger Arbeit.

Dann schüttel doch hier ein paar herkömmliche Denkweisen mal probehalber ordentlich durch, als Proof of concept sozusagen. Nach 30 Jahren Arbeit muss auch ein bisschen Spass mal sein! Hier im DGF wäre doch ein idealer Ort für ein Sneak Preview. Wenns ein längerer Text wird, liest ihn ohnehin kaum jemand.
(Sorry für die Anglizismen, es ist spät, und die Worte beissen beim Fischen nicht immer an).

Die genannten Determinierungen beziehen sich zunächst auf große historische Entwicklungskomplexe, etwa Deutschland ab 1871 (Begründung des Bundes, in dessen Tradition wir noch stehen) oder die USA ab 1776 oder Israel und China ab 1949 oder Frankreich ab 1789 etc. etc. Während ich inzwischen recht genau voraussagen kann, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt etwa ein Staat eine Aktion beginnt oder irgendeinanderer durch etwas belastet wird usw., kann ich damit ntürlich nicht voraussagen, welche und wie viele Individuen oder Teil-Regionen innerhalb eines Staates dabei tatsächlich betroffen sein werden. Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Wohnungen und Gebäude zerstört, aber nicht alle. Es starben Millionen Menschen und noch mehr wurden verletzt und versehrt - aber Millionen Menschen wurden vom Krieg nur wenig berührt. Derartigen Fragen nach Detaillierung könnte man durchaus nachgehen, aber sie übersteigen meine Möglichkeiten. Also kann ich nur kursorische Linien zeichnen, bin mir dabei aber (subjektiv) inzwischen ziemlich sicher. Manchmal erschrecke ich selbst. So zum Beispiel war für mich klar absehbar, dass um den 6. April ein neuer Trend im Ukrainekrieg sich etablieren würde (ich hatte es hier im Forum geschrieben): das verwirklichte sich mit der russischen Entscheidung für einen Rückzug aus Kiew und dem Norden der Ukraine, was dann wiederum zu der Geschichte von Buchta führte, insgesamt also eine Verschärfung und eine Weichenstellung. Dabei hatte ich auf Selenskyj und PUTIN hingewiesen. Des einen (Pseudo-) Gewinn war dabei des anderen Nachteil. Nebenbei bemerkt: sehr interessant ist, dass Imran Khan in Pakistan zwei Tage v o r Putin geboren wurde, womit beide in sehr ähnlichen zyklische Konstellationen stecken - und weswegen auch Khan an denselben Arpiltagen eine Zurücksetzung hinnehmen musste. Russland wird diese ganze Geschichte durchstehen und sich wieder fangen, aber seine Lage ist im Augenblick (und für die nächsten Jahre) sehr, sehr viel kritischer als so Jubelpropheten wie Escobar, der Saker, Martyanov usw. (und manche hier auf dem Forum) das einschätzen.

Das klingt natürlich alles mehr als spannend. Bist Du vielleicht Globumedes, der seine Arbeit endlich abgeschlossen hat? [[zwinker]]

Ein zyklisches Modell, oder Wellenmodell, bildet ja zunächst gewisse Parameter auf einer Zeitachse ab. Um welche Parameter handelt es sich bei Deiner Theorie? Und wo befindet sich der Treiber der beobachteten Phänomene?

Die Theorie Prechters zb, die hier eine breite Symphatie genossen hat, geht davon aus, dass eine "social mood" als Treiber die wirtschaftlichen und i.d.F. politischen Entwicklungen determiniert, und nicht umgekehrt. Das ist durchaus im Bereich des Möglichen, aber da sich social mood nur schwerlich messen oder bestimmen lässt, ist es auch nicht wirklich beweisbar. Es setzt im Prinzip die Akzeptanz derzeit (noch) nicht messbarer Faktoren voraus, was jedoch der Theorie auch keinen Abbruch tut (ist ja auch in der Physik gang und gäbe). Es erinnert mich ein wenig an Tom Campbells (ehem. Physiker, nun Metaphysiker) Theory of Everything, der stark verkürzt davon ausgeht, dass das Einzelbewussein in ein grosses Repository/virtual reality sendet, welches dann wiederum die Einzelbewusstseine aggregiert und u.a. daraus Realität erstellt. Prechter macht im Prinzip Ähnliches, nur steuert bei ihm das aggregierte Gesamtbewusstsein als Social Mood nicht die gesamte Realität, sondern nur den Teilausschnitt wirtschaftlich-politischer Begebenheiten.

Demgegenüber steht zb das debitistische Modell PCMs, das ja ebenfalls eine Beschreibung eines zyklischen Vorganges ist, dieser allerdings hat ein messbares Parameter (Wirtschaftleistung/Schulden) und erklärt die gleichen Vorgänge wie auch Prechters Theorie, ohne auf komplett immaterielle Annahmen zu rekurrieren. Zudem erlaubt es sichere Prognosen, allerdings bedauerlicherweise ohne taggenaues Timing, sondern maximal auf 1-2 Jahrzehnte genau.

Daher ist es natürlich höchst kurios, wie Du diese Genauigkeit auf der Zeitschiene erzielst.

Bislang noch nicht sichtbar, aber ein wichtiges Momentum dabei: es wird sich ein Widerstand im Westen gegen die 'Regierungslinie' etablieren, zuerst in Europa, dann aber auch in den USA. Dieser Widerstand wurde bei Corona eher zaghaft sichtbar (in meiner Einschätzung ...), war wenig kompetent und politisch nicht wirklich entschlossen und organisiert. Das wird sich aber ändern, und dann haben wir eine deutliche Spaltung auch bei uns. Phänomenologisch gesehen wird das in etwa dem Widerstand im Dritten Reich entsprechen, aber er wird nicht primär im Militär lokalisiert sein und wird von Anfang an offener hervortreten (also nicht nur 'geheim' sein ...).

Ja, das ist in der Tat zu erwarten. Nicht alle Europäer, auch nicht alle europäischen Eliten, werden munter den Untergang Europas herbeiführen und beklatschen. Und wo es um alles geht, das rudimentäre Überleben, wird auch nicht jeder mit Samthandschuhen agieren. Die Gegenseite macht es wahrlich auch nicht.

Allerdings haben die USA einige Vorteile, zb dass sie die europäischen Geheimdienste durch und durch infiltriert haben, diese Dienste sind aber entscheidend, denn sie befassen sich beruflich mit der Aufrechterhaltung oder auch der Veränderung des Gesellschaftsmodells.

In dem Kampf bzw. Krieg, der in den nächsten Jahren sowohl zwischen den geopolitischen Blöcken als auch innerhalb den Blöcken sich entwickeln wird, wird es keine Sieger mehr geben - China ausgenommen. Mein Bild sieht so aus, dass etwa ab der Mitte unseres Jahrzehntes Raketen auch Städte in Ost- und Mitteleuropa treffen werden, auch die USA werden nicht verschont bleiben, allerdings wird unklar bleiben, woher genau einige der Raketen kommen werden. Niemand muss mir das abnehmen, es ist mir sogar lieber, wenn man mir nicht glaubt. Derartige Ereignisse (offene militärische Handlungen) werden aber eher nebensächlich sein, denn ich rechne mit viel größeren Schäden und Menschenverlusten durch das zivile Chaos, das bereits im Vorlauf zu diesen Ereignissen der 'Endphase' sich entwickeln wird.

Klingt im Augenblick noch wie der worst case. Ich denke allerdings, Dottore hätte ähnliche Ahnungen für die Zeit gehabt, in der die Haftung Aller für Alle und Alles zusammenbricht......

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass große Teile der gegenwärtigen Eliten beim Neuaufbau nach den selbstgemachten 'Katastrophen' nicht mehr dabei sein werden. Das gilt für die USA wie für Europa, die beide im Zentrum des Geschehens stehen werden. Konkret bedeutet es, dass innerhalb der Eliten (wo sowieso immer Wettbewerb und Machtkampf herrscht) ganz neue Fronten aufbrechen werden. Es können sich dann elitäre Zirkel, die in den letzten Jahrzehnten eher am Rande agierten, wieder in die Mitte vorarbeiten. Ich rechne mit Enteignungen und auch mit 'Sozialisierungen' in großem Umfang.

Mit letzterem rechne ich ebenfalls, ich würde das sogar als gesichert ansehen. Es steht nur noch nicht fest, wer enteignet wird, und wer nicht.

Im letzten Durchlauf wurden zb erst die dt. Juden enteignet, dann die europäischen Juden sowie die Sowjets, kurz darauf dann auch die Deutschen. Auch das UK übergab in der Folge weite Teile ihrer Besitztümer. Selbst in D jedoch wurde nicht jedermann enteignet. Die USA (und tws die Sowjets) hingegen übernahmen viele der übergebenen Assets und sicherten sich Zukunftspotential. Diese Rolle werden diesmal vermutlich die Chinesen einnehmen.


Noch eine Randbemerkung, die aber nicht unwichtig ist. Aus der Geschichte ist bekannt, dass in Zeiten besonderer gesellschaftlicher Anspannungen sich auch außergewöhnliche Naturereignisse häufen. Hans von Hentig hat mal eine Zusammenstellung versucht (Über den Zusammenhang von kosmischen, biologischen und sozialen Krisen, Stuttgart 1968). Die Ursache dieser Korrelationen liegt in der Phyisk begründet. Bei den Zyklen, mit denen ich arbeite, handelt es sich um (Eigen-) Schwingungen von Kraftfeldern, die große räumliche Erstreckungen haben und sehr durchdringend sind, also gleichermaßen auf der physikalischen, geophysikalischen und meteorologischen Ebene wirken - wie eben auch im biologischen und psychischen Bereich (bei erhöhter Sonnenaktiviät zB. gibt es in der Regel auch sozialen Stress und psychische Ausbrüche, oft auch sehr kreative ...).

Interessant, dies würde ein wenig auf metaphysischen Zusammenhänge hindeuten, wie sie auch Prechter und insbesondere Campbell beschreiben.


Ich hoffe, diese Bemerkungen waren hilfreich für eine Einschätzung dazu, wie ich arbeite, denke - und was ich erwarte. Wie bereits gesagt, wäre mir lieber, wenn derartige Dinge nicht geschehen würden bzw. wenn man sie umgehen könnte.

Das, lieber Weiner, wäre uns sicher allen lieber. In wichtigen Belangen halte ich es für sinnvoll, mit einer Szenariotechnik zu planen. Das beinhaltet auch, einen worst case in Betracht zu ziehen und sich auch für diesen Fall handlungsfähig aufzustellen. Dies gilt sicherlich umso mehr in heutiger Zeit, in der das Eintreten irgendeines Best-Case Szenarios in diesem Jahrzehnt, in und für Europa, von der Wahrscheinlichkeit her zusehends ausgeschlossen werden kann.

Gruss und ein friedliches Ostern in die Runde,
mp

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