Tschetschenienkrieg als Mustervorlage für den Ukrainekonflikt
Auch wenn nicht alles sich deckt und vieles nicht an Putin lag (Jelzins und anderer Zuständigkeit), so sollte man diesen Krieg und die jetzige Situation dort als Muster für die Vorgänge nehmen:
https://osteuropa.lpb-bw.de/tschetschenienkrieg
https://www.nzz.ch/international/krieg-in-der-ukraine-putins-vorbild-tschetschenien-ld....
Jelzin wollte keine Unabhängigkeit zulassen, danach eskalierter der Krieg und es bestand die Gefahr für andere Bereiche (Dagestan) und es gab Terror bis nach Moskau.
Russland schlug diesen Krieg teils brutal nieder. Es gab viele Opfer (ca. 160.000 bei ca. 1,4 Mill). Es war auch enorm viel zerstört im Land.
Dennoch schaffte man den Konflik zu lösen, das Land wieder aufzubauen und geordnete Verhältnisse zu schaffen. Demokratisch ist das nicht und auch die westlichen Werte sind dort eher irrelevant.
Aber ich meine, dass es wichtig ist, dieses Vorgehen auch im Ukrainekonflikt zu beachten. Die Notoperation wird durchgeführt, die feindliche Infiltration beendet, danach erfolgt eine Klärung der Lage im Land und soweit möglich Versöhnung. Der wird von dem Wiederaufbau, der wirtschaftlichen Erhohlung massiv unterstützt und führt letztlich zum Ziel eines friedlichen Landes in Verbindung zu Russland.
Nur so nebenbei bemerkt: Überall, wo der Westen den Krieg führte, mutmaßlich gewann und dann abzog, dort liegen die Länder noch immer in Trümmern, sind diese in Bürgerkrieg und Streit zerrissen und einer Einigung oder Erhohlung weit entfernt. Es ist daher schon beachtlich, dass dies hier Putin und Russland gelang. Eigentlich hätte - wenn man andere Länder und Personen sieht - sogar ein nobler Preis hier vergeben gehört.
Für den Krieg in der Ukraine ist daher vorherzusagen, dass Russland das durchzieht, weil es keine Optionen sonst hat. Je mehr Waffen nach UA kommen, desto länger und blutiger wird das. Erst nach Ende des Konflikts kann man in Verhandlungen Lösungen finden.
Es wäre daher der Westen bestens beraten, sofort das Kriegen aufzuhören und am Verhandlungstisch das Maximum zu erreichen. Später sitzt man am Tisch und verhandelt über zerstörte Landschaften und Städte mit weniger guten Karten in der Hand.
Und: Es geht hier um Geopolitik, nicht um Menschen.
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