EU ist auch ein Militärbündnis, das EU-rechtlich gezwungen ist der NATO zu folgen.

Revoluzzer, Samstag, 09.04.2022, 12:39 (vor 1401 Tagen) @ BerndBorchert3149 Views
bearbeitet von Revoluzzer, Samstag, 09.04.2022, 12:42

1. Die "Beistandspflicht" in der EU ist strenger als in der NATO, nämlich automatisch.
2. Die EU hat sich selbst in den EU-Verträgen darauf festgelegt, in Kooperation mit der NATO zu handeln - was faktisch bedeutet: Den Festlegungen der NATO = USA folgen zu müssen. Da gibt es rechtlich keinen Weg raus.

Der Beitritt Finnlands / Schwedens in die EU war nur in der totalen Schwächephase Russlands durchsetzbar (1995).

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Russland dem heute zustimmen würde. Im Gegenteil.

Letzte Grenze ist, dass US-Truppen / Atomwaffen bisher nicht auf deren Land aufgestellt werden dürfen.

Ausgehend von den Äußerungen Russlands ist das eine rote Linie. Wenn die keine Atom- oder Biowaffen in Kiew dulden, dann auch nicht in Helsinki. Und das muss auch so sein. Wer das will, will den großen Krieg.

Einen Beitritt der Ukraine zur EU oder S / F zur NATO kann Russland nicht zulassen. Oder sie können sich gleich auflösen und den USA unterwerfen.

Und machen wir uns nichts vor: Der Westen provoziert zum Krieg wo er nur kann. Die USA wollen einen großen Krieg - ganz klar. Und die EU-Idioten denken, dass sie damit endlich ihren totalen EU-Staat bekommen und wollen einen "kleinen" Krieg, der aber gegen die USA unmöglich klein bleiben kann (ich kann nicht soviel fressen, wie ich k*** möchte, wenn ich an diese Verbrecher in der EU denke).

Der einzige Mann, dem wir noch den Frieden in Europa verdanken ist... Putin. Der geht bisher nicht auf die Provokationen des Westens ein, liefert u.a. weiter Gas und Öl für Euro und Dollar, die er gar nicht verwenden kann, um wenigstens ein Mindestmaß an Kooperation zu erhalten, verschenkt er faktisch gigantische Rohstoffwerte. Ich vermute, dafür wird er Kreml-intern schwer kritisiert. Da dürften andere ganz anders handeln wollen.

Danke Putin. Danke Russland. Das muss mal gesagt sein.

Aber irgendwo wird Schluss sein. Und dann knallt's.

Zugleich hat Russland in der Ukraine gezeigt, wie es zuschlagen wird, wenn es zuschlägt: Sehr, sehr viel härter als erwartet. Der Maßstab für die russische Leistungsfähigkeit waren die ersten zwei Tage der Kämpfe in der Ukraine. Was dort seitdem abläuft, ist seltsam, unverständlich. Da läuft was anderes...

Vielleicht bringt ja eine Wasserstoffbombe auf Helsinki oder Stockholm oder Puerto Rico den versammelten westlichen Irrenverein wieder zur Besinnung. Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt.


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