Das ist ja nur die halbe Story

Manuel H., Freitag, 08.04.2022, 10:03 (vor 1402 Tagen) @ nereus2272 Views

Wir halten fest, die Institutionen, die das Ersparte des "kleinen Mannes" verwalten, damit der kleine Mann wegen fehlender gesetzlicher Rente im Alter noch irgendwie über die Runden kommt, mußten nun erhebliche Verluste realisieren, nicht wegen ökonomischen Sachverstandes, sondern wegen nicht näher erläuterter "regulatorischer" Zwänge. Sie wurden also zum Verkauf gezwungen, natürlich zum ungünstigsten Zeitpunkt.

So kann man Vermögensumverteilung von unten nach oben auch gesetzlich festschreiben.

Den geschädigten Anlegern (die Banken sind nur deren Verwalter) hätte man die Staatspapiere ja eigentlich zu den gaga Preisen auch anbieten können, zu denen nun offensichtlich die üblichen Verdächtigen um George Soros et altera zugegriffen haben.

Interessant, dass die Verkaufspreise nicht genannt werden. Haben die Verwalter der Alterssicherungen der kleinen Leute nun an die Big Player 10%, 50% oder 95% der anvertrauten Anlegergelder verloren (=gezahlt)?

Die Info "auf die Schnelle" erzählt auch nur, wer Halter der Staatsanleihen gewesen (!) ist, dass diese vom Westen (!) gezwungen wurden, sie weit unter Preis zu verkaufen und es jetzt neue Halter gibt, die trotz Sanktionen diese Dinger kaufen konnten (wieso dürfen die das eigentlich?)

Die haben jetzt fette Buchgewinne gemacht und die haben jetzt den Anspruch auf die Zinsen. Wer sind die neuen Gläubiger?


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung