Das gilt auch für SF-Filme
Bei Science Fiction-Filmen bis hin zu Zukunftsmärchen ist mir aufgefallen, dass meistens eine gemischtrassige Welt und gemischtrassige Protagonisten gezeigt werden: schwarz, weiß, gelb, gemischt, Ozeanier werden ausgespart.
Meine Familie habe ich mal bei so einem Film darauf aufmerksam gemacht, dass eine solche gesellschaftliche Zusammensetzung nicht möglich ist, es sei denn, die multikulturelle Gesellschaft wäre gerade erst in dieser Generation oder der vorigen entstanden oder es gäbe klare Rassentrennungsgesetze bezüglich der Fortpflanzung.
Ansonsten, nach Jahrhunderten oder Jahrtausenden von heute ausgehend in der Zukunft, würden alle gleich aussehen und wären durchmischt.
Meine Tochter räumte nach Nachdenken das Logische meiner Aussage ein - aber sie sähe es halt als Märchen oder Unterhaltungsgeschichte.
Es gilt als literarisches Prinzip, dass erdachte Geschichten möglich sein oder als möglich erscheinen müssen und nicht auf durchschaubaren Unmöglichkeiten basieren. Sie müssen "realistisch" wirken, sonst verlieren sie ihren Reiz. Die Ausnahme bilden Grotesken, wie die Münchhausen-Geschichten.
Uns wird etwas als ganz normal, natürlich, immer so gewesen und stets so seiend dargestellt, das es über Jahrzehntausende nicht war und das dem Prinzip der Natur, der biologischen Diversifizierung zur Stabilisierung des Lebens bis hin zur Spezies, widerspricht.
Ich weiß nicht, ob das gesteuert ist und wer das verfügt. Aber es fällt auf, nicht nur bei Filmen, auch bei Romanen.
Nebenbei wird dann das Bild von "der Chris", die "cappucinofarbigen Blagen mit blonder, blauäugiger Mutter, Rastafari-Vater und Tesla", als lebenswertes Ideal dargestellt.
Davon abgesehen,
dass die wenigsten sich so einen Tesla leisten können werden und
dass dieses Bild in der nächsten Generation schon nicht mehr funktioniert, weil's an der Mutter fehlt,
ist selbst das dargestellte Glück mit trautem Heim eine Schimäre, denn reich zu sein und viel konsumieren zu können macht nicht automatisch glücklich.
Aber es gräbt sich als erstrebenswert und anzustreben, als Ideal- und Normalbild in die Köpfe. Und so sehen dann auch die Kinder in den Kinderwagen der schon selten gewordenen blonden Mütter aus, die ich in der großen Stadt so sehe.
Weist man darauf hin, wird man als Rassist beschimpft - oder als völkisch. Letzteres ist plötzlich etwas Schlimmes, neuerdings sogar verfassungswidrig, obwohl das ganze Grundgesetz völkisch strukturiert ist und obwohl uns das Freiheitsstreben der Völker immer als Ideal dargestellt wurde. (Es wurde klammheimlich gegen ein solches der Staaten ausgetauscht, wie aktuell im Ukraine-Konflikt.)
Was aber sind diejenigen, die Vermischung subtil propagieren? Sie wären doch Feinde aller Rassen und somit die schlimmsten Rassisten.