Was ist Faschismus?

nereus, Sonntag, 20.03.2022, 09:48 (vor 1422 Tagen)3882 Views

Da dieser Begriff inzwischen beliebig geworden ist, wird es Zeit diesen Terminus einmal zu erhellen.

Beim Saker werden die Begriffsdeutungen von Umberto Eco und Georgi Dimitrov verglichen und es stellt sich relativ schnell heraus, daß Eco mehr oder weniger „daher babbelte“, während der Bulgare klar und deutlich das Phänomen umriss.

"Der Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst.
Er ist die Organisation der terroristischen Rache gegen die Arbeiterklasse und den revolutionären Teil der Bauernschaft und der Intelligenz."

Quelle: http://thesaker.is/defining-fascism-dimitrov-versus-eco/

Zieht man den Vorhang des Dritten Reiches zurück und verfolgt die Finanzströme wird schnell klar, daß diese These nicht alles, aber eine ganze Menge erklärt.

Besonders pikant sind dabei die mächtigen jüdischen Geldgeber, welche die eigene Klientel zum Opfer-Altar (in welcher Form auch immer) und einem höheren Zweck zuführte.

"Die Entwicklung des Faschismus und die faschistische Diktatur selbst nehmen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Formen an", betonte Dimitrov.

Er deutet damit an, dass der Faschismus eine neue Form annehmen könnte, ohne den offenen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und die Homophobie des deutschen Nazi-Regimes.
Der Faschismus könnte mit der Regenbogenflagge wedeln und "Menschenrechte" predigen. Ich denke, das hat er bereits.

Wem fällt da nicht der Spruch von Ignazio Silone ein:
«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›

Dies darf jedoch nicht dazu verleiten den Kommunismus aufzumöbeln, denn der unterscheidet sich kaum vom braunen Mob in seiner real existierenden Gewalttätigkeit.
Gut belegt sind auch die kaum vorhandenen Anpassungsprobleme diverser Zeitgenossen als der Wind sich drehte.
Außerdem scheinen die trüben Quellen, aus der sich beide Ideologien speisen, einen gemeinsamen Zufluß zu haben.
Leider unterläßt es der Saker auf dieses Problem hinzuweisen.

Das erklärte Ziel der Antifa-Krawallmacher in den USA im Jahr 2020 war es, Präsident Donald Trump zu stürzen und den Sieg von Joe Biden zu sichern, der 2014 dazu beigetragen hat, die faschistische Regierung in Kiew an die Macht zu bringen. Biden hat die Ukraine nun in einen katastrophalen Showdown mit Russland getrieben, der zu einem nuklearen Armageddon zu eskalieren droht.
..
Es gab keine Revolution in den USA im Jahr 2020, genausowenig wie es 2014 in der Ukraine eine gab.
Die "Never-Trumpers" hatten keine andere Wahl als "business as usual" unter der Demokratischen Partei, die mit einer neo-mcCarthyschen Hexenjagd einherging.

Das hat die Fassade der liberalen Demokratie niedergerissen und nur die nackte Tyrannei des Großkapitals übriggelassen, die die Welt unaufhaltsam in Richtung Krieg treibt.
Gute Arbeit, Anarchisten.

Russland stellt sich gegen den Faschismus und den Imperialismus.
Was wollt ihr dagegen tun?

Gute Frage, nächste Frage.

mfG
nereus


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