Absage Forumstreffen MeckPomm
Ich möchte hiermit das von mir vorgeschlagene Forumstreffen MeckPomm absagen.
In den Zuschriften, die ich per PN erhalten habe, wurden vorrangig 2 Gründe genannt, weshalb man nicht an einem Forumstreffen teilnehmen möchte.
- Ein öffentlich angekündigtes Forumstreffen wird von U-Booten und Schlapphüten unterwandert. Da läuft dann einer rum, schreibt draußen Autonummern auf und bringt ggfs. Telefonnummern und Email-Adressen in Kenntnis.
- Man lehnt eine Lokalität grundsätzlich ab, wo man einen Test benötigt.
Hierzu möchte ich folgendes sagen.
Ich hätte nie gedacht, dass die Leute schon so von Paranoia befallen sind, nur weil man in einem Forum liest oder schreibt, wo auch grundsätzliche System- und Regierungskritik geübt wird. Wann man auf Grund dieser Tatsache paranoid ist, wie machen denn dann die Leute in Nordkorea oder Weißrussland?
Die Forumstreffen in früheren Jahren wurden auch mit Datum, Uhrzeit und Lokalität öffentlich angekündigt, Ellis Beerdigung, bei der ich anwesend war, ebenso. Auch Stammtische der AfD, Börsenstammtische usw. werden öffentlich auf deren Webseiten beworben.
Mir war nicht bewusst, dass man schon so verängstigt ist, sich mal physisch im öffentlichen Raum zu treffen, nur weil wir hier die aktuell-politische Lage kritisch beleuchten. Da dürften sich ja die Protagonisten der Demos und Spaziergänge oder auch kritische Journalisten gar nicht mehr öffentlich zeigen.
Und was das Testen betrifft, kann ich ebensolche fundamentale Haltung bei den Demos feststellen. Da wird einerseits auf den Demos davon gesprochen, dass man sich vernetzen und auch die lokale Wirtschaft stärken soll. Wenn man sich dann aber mal in einem ruhigen Umfeld in einer Gaststätte treffen will oder einen regionalen Impfkritik-Stammtisch gründen will, kommen dann gleich die Ausreden - geht ja gar nicht, sich dort zu treffen, wo man einen Test braucht und damit einen Kniefall vor dem System macht. Dabei gibt's diesen Wisch online bei Dr. Ansay, ob man sich nun testet oder nicht, ist jedem selbst freigestellt.
Bei den Spaziergängen selbst hat man gar keine Möglichkeit, Gespräche zu führen. Es ist zu laut und anschließend muss man den Ort schnell verlassen, weil die Demo nach dem Spaziergang seitens der Polizei aufgelöst werden muss.
Solange also nicht das Bedürfnis besteht, sich auch im realen Raum zu treffen, sondern nur relativ anonym auf einer Demo mitzugehen und dann wieder im Nichts zu verschwinden, wird das hier in diesem Lande mit dem Aufbau eines Netzwerks außerhalb der gängigen Strukturen nichts werden. Nur mit Motzen in Foren und auf Telegram-Gruppen ist das nicht getan.
Gasthäuser waren schon immer Orte, wo Menschen zusammenkommen sind. Jetzt werden sie von Systemkritikern als Hort des Establishments verschrien, nur weil man da so 'nen Wisch vorzeigen muss.
Das wird sich aber auf absehbare Zeit nicht ändern und somit hat das Establishment genau das erreicht, was bezweckt wurde, nämlich uns zu isolieren und unseren Unmut digital in Telegram usw. zum Besten zu geben.
Ich werden @Griba und @Garderegiment ggfs. per PN kontaktieren, damit wir uns mal persönlich treffen können.
Gruß Plancius