Eskalationsspirale geht natürlich weiter - Westen wird gezwungen das zu tun, was er plant und anstrebt
Frieren für die Ukraine.
Ich bin für einen sofortigen Stopp aller Importe fossiler Energieträger aus Russland.
Das ist kein Witz, die meinen das ganz ernst.
Das ist in der Tat kein Witz, und es dürfte noch in den kommenden 4 Wochen eintreten, eventuell schon in der nächsten Woche.
Das Muster ist inzwischen hinlänglich bekannt, erst Dementis aller Art und allerorten (Masken sind wirkungslos), kurz später dann die bedingungslose 180 Grad Wende. Sicher macht doch niemand mehr den Fehler, etwas für unwahrscheinlich zu halten, nur weil es saudumm und maximal selbstdestruktiv ist.
Ich frage mich nur, ob Habeck dann mit seinen Freunden beim Rotwein sitzt, verschmitzt darüber lächelnd, wie schnell sie die weitgehende Dekarbonisierung Europas hingekriegt haben, ohne Proteste und mit voller Unterstützung der Bevölkerung.
Na ja, müssen eben noch ein paar hundert Liter Diesel in den Keller über die nächsten Tage.
Vielleicht auch noch ein Elektroroller für die kurzen Wege, was meint ihr?
Als nächstes kommt:Hungern für die Ukraine.
Ich bin für einen sofortigen Stopp aller Importe von Weizen und Nahrung aller Art aus Russland.
Ohne oder mit deutlich weniger Düngermittel wird der landwirtschaftliche Ertrag in Europa um 30-50% sinken. Der Saldo des EU-Agrar-Aussenhandels mit Russland ist dahingegen eine vernachlässigenswerte Grösse.
Schon wieder müsste also Habeck mit seinen Freunden anstossen, auf diesen grossen Erfolg in Richtung nachhaltiger und chemiefreier Landwirtschaft.
Aus diesen Korrelationen heraus ist es m.E. realistisch zu erwarten, dass das Nahrungsmittelangebot in der EU ab dem 2.Halbjahr dieses Jahres um 30% sinkt. Die überall sichtbare Verfettung der EU-Bürger dürfte dann bald ein Ende haben, aber mit 30% weniger Nahrungsmitteln sollte es nicht zu grossen Hungerkrisen kommen. Perspektivisch verbessert sich so die Volksgesundheit, insbesondere auch das Risiko zu schweren Covid-Verläufen. Und im Notfall kann man das verbleibende Mastfutter noch an Bedürftige verteilen, dann wäre auch die klimaschädliche Masttierhaltung begradigt.
Gruss,
mp