Geopolitik ist nichts für Leichtgläubige und Halbwissende: Kampf ums Öl – das mächtigste Kartell der Welt schlägt sich auf Putins Seite

MausS, Donnerstag, 03.03.2022, 19:38 (vor 1436 Tagen) @ CalBaer5302 Views

" Seit Monaten drängt Amerika die Opec dazu, mehr Öl zu fördern, damit die Preise sinken. Aber die Organisation, angeführt von Saudi-Arabien, weigert sich. Denn sie kann es sich nicht leisten, den Kreml zu verärgern.

Zweimal hatte Joe Biden versucht, das Problem zu lösen. Zweimal scheiterte er. Der US-Präsident forderte die Opec – den mächtigsten Player im globalen Geschäft mit Rohstoffen – vor einem halben Jahr auf, mehr Öl zu fördern. Das, so Bidens Kalkül, werde die hohen Preise drücken. Doch Saudi-Arabien, der Anführer des Kartells, weigerte sich. Vor wenigen Tagen telefonierte Biden nun erneut mit Kronprinz Mohammed bin Salman. Und auch das bewirkte wenig, wie sich nun zeigt.

..."

sondern viel eher eine Art dreidimensionales 'GoSchach' (netter Gruß an @NST), deren Partien über Generationen und Jahrhunderte hinweg geführt werden.

Und der chinesische UN-Botschafter hat zu zu dieser benannten Abstimmung eine Erklärung abgegeben, die unmissverständlich in die Richtung einer geopolitischen Neurdnung der Welt zeigt, und zwar im Sinne des russischen Handelns. Die war so klar, dass die hiesigen Propagandaschleudern ihm die Worte im Mund arg beschnitten und um 180° herumdrehten.
(Einfach mal recherchieren, mir fehlt gerade die Zeit, weil ich ein vorübergehend pflegebedürftiges Familienmitglied zu hause habe: es ist Abendbrotzeit.)

China hält sich demzufolge - Abstimmung bisschen so / Erklärung aber so - gegenwärtig alle Optionen offen. Nicht mehr, und nicht weniger.

Und "Putin" führt noch immer keinen "Krieg", auch wenn vieles tatsächlich auf einen Kriegszustand hindeutet. Was ein "richtiger Krieg" ist, haben die USA der Welt in den letzten Jahrzehnten noch und noch vorgeführt. Aber DAS wollen einige immer noch nicht als Maßstab akzeptieren. Da kann leider nur eigenes Erleben die Erleuchtung bringen. Dann führen für die betroffenen Massen auch keine selbstbestimmten Wege mehr irgendwo hin, erst recht nicht dahin, wo Milch und Honig zugeteilt werden. DANN wird klar, was Krieg wirklich ist (vielleicht mal mit Vietnamesen, Irakern, Libyern, alten Deutschen, u.s.w. u.s.f. unterhalten).

Europa wird das möglicherweise demnächst wieder einmal erfahren müssen - und "die Amis" werden sich da heraushalten, so gut sie es eben für ihre langfristigen Ziele als nützlich erachten.

Westeuropa geht einer quasi besenreinen Übergabe an seine neue Hegemonialmacht entgegen, und "besenrein", das ist die sich immer deutlicher abzeichnende Bedingung der 'Altbesitzer'. Die werden zuvor noch herausholen, was nicht niet- und nagelfest ist, und den Rest schreddern.
Das kann sich mächtig hinziehen, aber es gibt dabei, aus weltgeschichtlicher Sicht, ja auch überhaupt keinen Grund zur Eile.

Aufräumen, Saubermachen und wieder Aufbauen können dann die neuen bestimmer, ganz nach deren Bedürfnissen und Prioritäten.

Meine ich ja blos mal so,
und Grüße,

MausS

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„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila


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