OT E-Moped und E-Auto mein Test am Wochenende ..

Mirko, Česko, Montag, 14.02.2022, 09:03 vor 1452 Tagen 5381 Views

bearbeitet von Mirko, Montag, 14.02.2022, 09:07

Ich habe am Wochenende alles gefahren und kann für mich sagen: der größte Betrug! Meine Meinung und der Test dazu. Ich hatte mir durchgerechnet, dass der Strom hier in CR noch recht günstig ist, also warum nicht.

Auto Renault ZEO mit 52kW/h Reichweite laut Renault ---> 400 km

Moped mit 1,5kW/h Reichweite laut Hersteller ---> 60 km

Keines der Fahrzeuge hat nur ansatzweise diese Werte erreicht. Für Renault waren es nur 146 km und für das Moped 28 km drin. Meine Fahrweise ist eher langsam und nicht an jeder Ampel Voll-Strom. Laden der Fahrzeuge dauerte über Stunden, da ich in meiner Hütte nur 16A zur Verfügung habe. Wenn einer der Meinung ist, dann nehme Solarstrom, der hat nicht alle Tassen im Schrank.

Tassen im Schrank: 1Liter Benzin hat eine Energiedichte von ca. 10kW/h bei ca. 1 kg

Der Akku von diesem Moped 1,5kW/h bei 9 kg

So zu sagen, muss ich mehr Gewicht herumfahren für mehr Reichweite, was sich aber wieder im Verbrauch auswirkt.

Fazit: Zum Bäcker oder einkaufen in der Stadt allemal, aber nicht für das tägliche Pendeln von mehr als 20 km.

--
Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.

Zur Objektivierung

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 10:49 vor 1452 Tagen @ Mirko 4210 Views

Hallo Mirko

wegen der Reichweite einer Zoe, nach Norm sind es 390 km.

Aber dann sollte man sich auch bitte zuvor damit beschäftigen, mit dieser Norm und die aktuellen Witterungsbedingungen mit einbeziehen. Renault kommuniziert all dies recht offen:

https://www.renault.de/elektromodelle/zoe/batterie-und-laden.html
Bei Heizung, -5°C und 120km/h kommt man so auf 169 km.

Das langsame Laden kannst du nicht dem Fahrzeug sondern deinem Anschluss ankreiden, es gingen ja auch 22 KW an AC oder bis zu 50 KW an DC. Für ersteres reicht dir eine rote CEE-Dose, selbst die mit 16 A hätte dann bei 3 Phasen 11 KW Ladeleistung.

Wegen der Energiedichte: Von dem Kilogramm Benzin mit 10 KWh kannst du effektiv nur 2 KWh in Antrieb verwandeln (höhere Angaben gelten nur in einem Arbeitspunkt, nicht aber für eine typische Fahrt). Bleiben also 2 KWh nutzbarer Energie je KG.

Bei dem Zoe-Akku bist du übrigens bei rund 0,2 KWh je KG. 326 Kg in Toto für den Akku plus 50 kg für Leistungselektronik und E-Motor. Wieviel wiegen beim fast identischen Clio denn Motor, Getriebe und alle Nebenaggregate plus der Tank samt Inhalt? 250 kg oder so schätze ich.

Und das Gewicht ist bei E-Autos nicht so sehr das Problem, die Gleithaftung ist nicht so schlimm wie die Energie, die man für das Beschleunigen benötigt. Und dank Rekuperation kann man diese beim Bremsen des E-Auto ja wieder zum größten Teil zurückgewinnen. Daher lohnt sich Leichtbau ala BMW i3 ja auch praktisch nicht! Und Beschleunigungsvermögen, sprich der Motor, kostet ja beim E-Mobil auch on top fast nichts mehr, einfach ein paar Wicklungen mehr im Motor (und einen entsprechend leistungsabgabefähigen Akku).


Wir haben seit drei Monaten einen Twingo Electric mit 21 KWh Batterie und eine Lademöglichkeit am Hausnetz mit 11 KW. Als Zweitwagen, ok. Aber der Erstwagen wurde seitdem genau 1x noch genommen, für eine 500 km Tour, auf der es schnell gehen musste. Ansonsten meistert der bislang alle Anforderungen vorausgesetzt man lässt sich auf den etwas längeren Strecken (bis 200 km) mehr Zeit da ein schnelleres Tempo aufgrund der Zwischenladungen hier nicht immer zu einem früheren Ankommen führt. Und der lädt nur mit bis zu 22 KW, also mit 130 bis 150 km/h Reichweitenaufladung. Am Wochenende sind wir erst wieder (teilweise zu dritt) in toto so 300 km mit dem Auto gefahren.

Treibstoffkosten halbiert, keine Steuer, Versicherung niedrig, Wartungskosten vernachlässigbar, sehr viele Teile die zum Verbrenner fehlen können somit auch nicht kaputt gehen. Garantie auf Antrieb 160.000 km oder 8 Jahre.

Der Verbrenner wäre übrigens in der Anschaffung genau so teuer gekommen wie das Electric-Modell.

ciao
Sorrento

Welche Garantie hat man auf den Akku? (OT)

XERXES @, Montag, 14.02.2022, 12:13 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2958 Views

...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

8 Jahre Garantie auf die Antriebsbatterie, 160.000 km und mindestens 70 % Batteriekapazität...

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 13:29 vor 1452 Tagen @ XERXES 3148 Views

...wobei Renault hier schon sehr lange Erfahrung hat (knapp 10 Jahre davon die meiste Zeit der größte Verkäufer von E-Autos in Europa)- viele Zoes mit der Fahrleistung verfügen noch über 80% bis knapp 90% Restkapazität.

Abschreibung für das KFZ außen vorgelassen komm ich übrigens auf Halte- und Betriebskosten, die p.a. gut 1000 Euro unter dem des Verbrenners liegen. Diese ggf. als Worst case nach 8 Jahren in einen neuen Akku investiert....der Motor selbst unterliegt bis auf das Lager ja keinem Verschleiß.

"Abschreibung für das KFZ ausgelassen" ist genauso so, wie die Covid-Erkrankungen in den ersten zwei Wochen zu ignorieren.

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 14.02.2022, 14:00 vor 1452 Tagen @ Sorrento 3063 Views

Hallo Sorrento,

wenn ich die Benzinkosten für meinen Oldtimer auslasse, kostet er mich fast gar nichts im Jahr. [[zwinker]]

Ein korrekter Vergleich lässt keine maßgeblichen Größen aus.

Was nützt mir der geringste Strom- bzw. Spritverbrauch beim modernen Neu-/Elektrofahrzeug, wenn ich aufgrund von Marktwerlusten nicht finanziell besser dastehe als beim Alt-/Benzinfahrzeug?

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Diese Kosten kann im Moment niemand seriös beziffern

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 14:33 vor 1452 Tagen @ paranoia 2967 Views

genauso übrigens wie bei Verbrennern- wie gefragt die Ende der 2020er noch sein werden und wie teuer deren Betrieb bis dahin geworden sein wird.

Im Übrigen pflege ich meine Fahrzeuge zu fahren bis deren weiterer Betrieb unwirtschaftlich geworden ist und nicht weil es abgeschrieben ist oder eine kalendarische Reichweite überschritten hätte.

Wie gesagt, wenn der Akku nach 8 Jahren hält bin ich in den Betriebskosten nach heutigen Preisen(!) voraussichtlich etwa 8000 Euro günstiger gefahren als mit dem Verbrenner.

Einen acht Jahre alten Kleinstwagen mit um die 100.000 km (Neupreis 15.000) konntest du bis vor Corona für um die 5000 Euro verkaufen. Nehmen wir das mal als Anhaltspunkt (also Status Quo ohne Coronaknappheit) so habe ich bei der Haltedauer erst mal 3000 Euro "Risikoprämie" gut für meinen E-Scooter... (errechnet aus Restpreis Verbrenner minus 8000 Euro Ersparnis), d.h. selbst wenn ich den Wagen dann für 0 Euro abgeben würde könnte ich noch mehr als 3000 Euro für den Antriebsstrang ausgeben für einen Breakeven. Bekomme ich noch Geld für den Gebrauchtwagen oder muss weniger in den Antriebsstrang stecken war der E-Scooter preiswerter.

Und wie wir wissen sind Verbrenneraggregate fehlerfrei, da geht ja nie etwas kaputt in acht Jahren Betriebsdauer.[[euklid]] Ditto Ölwanne- und Pumpe, Getriebe, Thermostat, Auspuff, Lambdasonde, AGR, Dieselinjektoren, Steuergeräte, Nockenwellen, ZKD, Turbolader, Zahnriemen, Anlasser usw. usf.[[euklid]]

Denn das würde den Breakeven für den Verbrenner ja nur noch schwerer erreichbar machen.
Alle weiteren Komponenten wie Fahrwerk, Wasserkühlung und Bremsen sind bei beiden Antriebskonzepten praktisch identisch beeinflussen die Rechnung somit nicht.

Widerspruch zur Auflistung Deiner Verbrauchsteile

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 14.02.2022, 16:56 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2829 Views

Hallo Sorrento,

Und wie wir wissen sind Verbrenneraggregate fehlerfrei, da geht ja nie etwas kaputt in acht Jahren Betriebsdauer.[[euklid]] Ditto

Ölwanne- und Pumpe,

Die Ölwanne ist kein Verbrauchsteil. Wenn Du natürlich rallyeartig über Feldwege ohne Unterboden heizt, darfst Du Dich über plastische Deformation besagter Wanne nicht wundern

Ölpumpe, bei km-Stand 455000 dieselbe wie bei Erwerb (km 130000).
Seit wann ist eine Ölpumpe ein Verschleißartikel?

Getriebe,

Habe ich schon zweimal durch Halbstarkenfahrweise zerstört. Mein aktuelles Getriebe müsste so 300000 km herunter haben. Hier scheint sich ein Wertewandel bei den Autoherstellern aufzutun: Nach 100.000km darf ein Getriebe heute kaputt sein.

Thermostat,

Pfennigsartikel. In Verbindung mit der gewinkelten Sprengringzange von Hazet (in meinem Kofferraum) auch unterwegs zu tauschen. Problem: Frischwasser zum temporären Befüllen des Kühlsystems!


Auspuff,

Vor dem Tauschen Schweißen. Ich habe noch den ersten Auspuff!

Lambdasonde,

Noch nicht kaputt gegangen.

AGR,

Kann je nach Modell auch schön dreistellig werden, wenn es getauscht werden muss.

Dieselinjektoren,

Für moderne Hochdruckeinspritzsystem halt teuer!

Steuergeräte,

Bei meinem habe ich vor ca 200.000 km die kalten Lötstellen durchgelötet. Seither ist Ruhe.

Nockenwellen,

Was für ein Verschleiß? Nur, wenn die Zahnräder mittig liegen und nicht aufgesteckt sind, meine ich.

ZKD,

Was ist das?

Turbolader,

Abhängig von der Fahrweise und einer eventuell vorhandenen Kühlung nach Abstellen des PKWs.
Bessere Autos habe soetwas! :)

Zahnriemen,

Alle 100 000km.
Kostet nur EUR 20,- von Conti. Ersatz von Wellendichtungen und Laufrollen aber auch sinnvoll!
3-5 Stunden Heimarbeit.

Anlasser

Meiner ging tatsächlich kaputt. Gibt es für ca €250,- Tauschzeit circa 10 Minuten.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

DIY-Preise nutzen nur bedingt bei einem Vergleich

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 22:40 vor 1452 Tagen @ paranoia 2524 Views

Hallo Paranoia,

das mag schon sein dass das Meiste nur Pfennigartikel sind aber wenn man keinen W123 und eine eigene Werkstatt samt zwei rechten Händen hat wird das oft ganz schnell Vierstellig.


Beispiel Audi A4 B8 TDI, innerhalb von 2 Jahren @139 TKM -180 TKM:

Dieselinjektor mit Einbau 300 Euro, neue Einspritzpumpe 1500 Euro, Turbolader 2500 Euro. Ach ja, Russpartikelfilter 1500 Euro. Und nen neuen Zahnriemen mit Einbau 600 Euro.

Natürlich sind das bis auf den Zahnriemen keine "Vebrauchsteile" aber...shit happens.
Und was nicht drin ist kann halt auch nicht kaputt gehen...schön wenn du das alles selber für Kleingeld und auch bei neueren Autos reparieren könntest- bei mir und 95% der Autofahrer ist da aber Ende Gelände und der Profi muss ran.

ciao
Sorrento


PS: ZKD=Zylinderkopfdichtung

Turboladerpreis ist Phantasiepreis

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 14.02.2022, 23:30 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2561 Views

Ich hatte das letztes Jahr wegen einer Dummheit durch.
Ist mir 1km vor meiner BMW-Werkstatt passiert, daß er durch eine Fehlschaltung in kaltem Zustand den Exitus bekam.
Ich habe gesagt (beim BMW-Mechaniker meines Vertrauens, also dieser Werkstatt), daß ich nächste Woche nach Rußland fahren will.
Ein verständnisvolles, Wohlwollen ausdrückendes Lächeln überkam den Reparaturauftragannehmer.
Ich wollte noch vorher einen Reparaturkostenvoranschlag haben, der mich dann aber 100€ kosten würde, den würden sie aber erlassen, wenn ich bei ihnen reparieren lassen würde.
Sehr edel und großherzig sagte mein Gefühl, mein Verstand sagte, ACHTUNG, jetzt werden Sie wohl bexxxissen!
Nun, ich vergaß anzugeben, daß ich mit meinem anderen KFZ nach Rußland fahren wollte, deshalb fuhr ich erst einmal nach hause und habe in einschlägigen Schrauberforen rumgeblättert. Der Preise wegen.
Einen Tag später:
Ergebnis der Schadensbegutachtung und Preisvoranschlag 2400€. (Der Kunde will ja in wenigen Tagen schon eine weite Tour unternehmen :)))))!
Mein vorsichtiger Versuch den Preis zu drücken, schließlich schrieb man im Forum von 1000€ bis 2000€, schlug fehl, billiger ginge unmöglich, sie wären schon weit entgegengekommen, da ich ja ein guter Kunde bin/war.
Ich warf nochmals ein, daß ich in einigen Tagen nach Rußland muß, mit dem (aber nicht diesem) Auto.
Mitfühlendes, verstehendes Lächeln der Angestellten von BMW.
Ob ich denn nun sofort repariert haben möchte zu den Konditionen, die Reparatur wäre doch noch rechtzeitig durchzuführen, wenn ich sofort....
Nee, ich wollte noch erst gucken, was die Reparatur in Polen kostet.
Nach mehreren Versuchen dort kamen auch relativ hohe Preise raus, ich war enttäuscht.
Leider mußte ich nun schon nach Rußland, Reisevorbereitung, nebenbei muß man ja auch arbeiten...
Weiter Verkehr mit BMW per email aus Rußland, diverse Schreiben, bei denen ich darauf verwies, daß selbst im teuren München laut dem Forum maximal 2200€ verlangt wurden und üblicherweise deutliche Rabatte gegeben wurden, wenn man mit dem Voranschlag nicht einverstanden war halfen nicht, sie blieben hart.
Ich allerdings auch.
Ich bat darum, das Auto stehen zu lassen, ich würde nach der Reise weitere Schritte unternehmen, wollte nichts per email beauftragen, obwohl man mir das immer wieder empfahl.
So, ich hatte mich nun entschlossen, die billigste Polenwerkstatt zu nehmen, wollte einen Transport beauftragen. Dabei kam ich noch bei einem teuren Markenschrauber vorbei und fragte nur so nebenbei, ohne wirkliche Hoffnung auf einen tiefen Preis, diesen Meister und...
der sagte, er würde es für 500€ machen plus Turbo.
Den Turbo wechselte ich in Berlin für 300€ gegen einen regenerierten Turbo und war somit statt 2400 mit 800€ + 50€ Trinkgeld +100€ Vorkostenanschlag für BMW dabei.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Bist du sicher, dass du nach 8 Jahren noch eine Folgebatterie bekommst?

Mephistopheles, Montag, 14.02.2022, 14:05 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2985 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 14.02.2022, 14:08

...oder wird man dier was erzählen von begrenzten Lithiumvorkommen? :-P

Gruß Mephistopheles

Ziemlich sicher weil

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 14:11 vor 1452 Tagen @ Mephistopheles 3280 Views

da wird sich auch ein Thirdparty-Markt bilden. Denn wo ein Angebot dort eine Nachfrage![[top]]

Außerdem ist selten die ganze Batterie degradiert meist sind es nur einzelne Module. Und diese auszutauschen ist deutlich preiswerter und materialschonender als den ganzen Batterieblock.

Im Übrigen versichern alle in- und ausländischen Autobauer, Ersatzteile mindestens zehn Jahre nach dem Auslaufen einer Modellreihe vorrätig zu halten – zum Teil auch länger.

Elektroautos: Vielen Dank für den Fokus auf technische Aspekte!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 14.02.2022, 16:40 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2804 Views

Hallo Sorrento,

ich bin ja kein Freund von Elektroautos, aber Deine Erörterung technischer Aspekte gefällt mir, die hat es im Forum bisher nicht gegegeben!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Viel Glueck

CalBaer @, Montag, 14.02.2022, 18:31 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2775 Views

Tesla Model S gibt es schon seit 10 Jahren, trotzdem kann man Batterien nur von Tesla beziehen. Modultausch ist konstruktionsbedingt gar nicht moeglich. Es geht nur mit Hacks, die Youtube-Bastler in Eigenarbeit mit ausgeschlachteten Teilen von Unfallfahrzeugen vornehmen. Legal ist das auch nur in Laendern, wo es keinen TUeV gibt. Keine Firma wird sich damit die Haende schon allein aus Haftungsgruenden schmutzig machen. Und warum sollte der Hersteller deine Batterie reparieren, wenn er Dir eine komplett neue Dank fehlender Konkurrenz fuer 20k aufbrummen kann?

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Tesla

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 22:21 vor 1452 Tagen @ CalBaer 2635 Views

Hallo CalBaer,

Tesla ist aber schon ein spezieller Fall weil die die Module als Teil der selbsttragenden Karosserie nutzen. Beim Modell 3 geht das aber AFAIR. Angeblich wurde aber bislang noch jeder defekte Akku von Tesla auf Garantie gewechselt, nur bei normaler Degradation gibt es halt nix. Aber da existieren schon ganz schöne Langläufer mit >300.000 km und mehr als 85% SOH...

In den Staaten habe ich von einer Firma gehört, die dir sogar einzelne Module tauschen würden:

https://grubermotors.com/


ciao
Sorrento

Fast hätte ich zugeschlagen - jetzt aber doch nicht

solstitium @, Montag, 14.02.2022, 14:40 vor 1452 Tagen @ Sorrento 3250 Views

bearbeitet von solstitium, Montag, 14.02.2022, 15:39

Danke für diese ausführliche gute Zusammenfassung.
Ich hab gleich mal geguckt.

Korrigiere mich, aber das Auto von dem Du sprichts, bewegt sich in der Polo-Klasse.
Diesen nämlichen Polo bekomme ich für unter 20.000 mit identischem Platzangebot und sonst auch alles gleich - als Benziner.

Renault hat für knapp 2000 Euro mehr wirklich was vergleichbares im Stromsektor.
Dort jedoch ist die Batterie zu Miete deklariert.

Bei einer Fahrleistung von 15.000 km (man fährt eher mehr) ergeben sich Jahres Mitkosten so um 1200 Euro. d.h. die ersparte Steuer zahlt man mit der Batterie- Miete sieben mal mehr.

Lassen wir das, nehmen wir das Renault-Auto incl. Batterie, dann muss man von vornherein 10.000 mehr bezahlen als zum vergleichbaren Polo.

Warum bietet Renault eigentlich Miete an - und warum für den Preis?

Nun, die wissen ja auch, dass das Zeugs kaputt geht.
Bei 70% Leistung werden aus den reellen Winter 169 km echte 118 km.

Gut, das mag sogar für den Einen oder anderen reichen, für uns nicht.

Anhängerbetrieb?
NEGATIV

Zusätzlicher Parkraum
(weil sonst reicht ja das andere Auto, was man sowieso braucht)
NEGATIV
(das kostet in der Stadt schnell mal 1200 Euro p.a. EXTRA)

WTF??

Aber bleiben wir sachlich, wobei, das sind wir ja die ganze Zeit.
WIr sind Skifahrer.

Gesetzt der Fall, wir hätten nur 55 km zu fahren - Dachgepäckträger - ohnehin auch nicht in der Verbrauchskalkulation - aber geschenkt.
Wir also nach dem Tag, es war nass, steigen mit den nassen Klamotten, kann auch nur durchgeschwitzt sein ein und fahren die Stunde mit beschlagenen Scheiben nach Hause, weil Heizung...hmmm lieber nicht, wer will schon laufen und wenn es 1 km ist.

Also verfroren zu Hause angekommen Hausheizung auf Vollast die Klamotten trocknen ---Rattenschwanz, Tee aufwärmen was weiss ich.

Mit dem baugleichen Polo?

Nach einer Stunde Fahrt von der Piste durchgewärmt trocken zu Hause - muss die Hausheizung nicht auf Vollast drehen nicht durchgefroren.

E-Auto erhöht also den Krankenstand, erhöht die Heizkosten zu Hause (es gibt hundert andere Beispiele, wie man verkühlt im Auto nach Hause kommt.)
Die Postboten mit den E-Karren - man kennt sich ja und redet.

Heizung VERBOT
Scheibenwischer VERBOT

Und dass da schon mal hier und dort einer explodiert ist, im stehen ganz allein...
Wer möchte auf ner Bombe durch die Lande fahren?


Zwickau (VW) hat voll auf Elektro umgestellt 2500 Beschäftigte.
Allein in Wolfsburg arbeiten 22 mal mehr Leute für deselben Konzern, die anderen Destinationen nicht mitgerechnet - worauf setzt also der Konzern in Zukunft?

Elektro ist eine Nische und bleibt es.

Man fragte sich, wieso eigentlich die Firmen gegen die unlauteren Methoden der Angriffe von Toyota und der US Boliden gegen VW und Co mittels der Toyota Tochterorganisation "Deutscher Umwelthilfe" so ruhig geblieben sind.

Nun - wirtschaftliches Kalkül.

Klar kann man Toyota fertig machen und viel Staub aufwirbeln, aber wovon lebt man?
Davon den Konkurrenten neben dem Spielfeld blos zu stellen?

Regulär geht es ja so, man hat ein Produkt entwickelt man geht in die Vermarktung und versucht bei Kunde ein Bedürfnis zu wecken, auf dass er tunlichst zuschlägt und sich zum Kauf entschließt.
Also in dieser Reihenfolge.
Ja, vorher vielleicht ne Marktanalyse, was wollen die Leute, korrlierend mit - "was kann ich".


Und wie war es bei der E-hype?

Genauso wie bei der Impfhype.

Wenn die Leute gegen jede Vernunft und Vorhersehung kaufen wollen, ja dann sezten wir uns eben hin und bauen ihnen was!

Die Obsoleszenz, ein schickes Wort und so wichtig im Wirtschaftleben bzgl. Konsumprodukten die tunlichst kaputt zu gehen haben - die bekommt bei E-Antrieb über den Akku einen Turbo, dass man, wie beim Finnen beispielhaft zu sehen, bereit ist den Rest grad mitzuverschrotten - egal ob es der E-Motor noch macht oder die Windschutzscheibe oder der Sitzbezug.
Egal einfach in die Tonne - so wie es heute auch bei Deckenleuchten gemacht wird, alles weg, weil die Einzelkomponente (Glühbirne) ist nicht mehr zu auswechseln vorgesehen.

Also mit dem Stromer allein kommste so oder so nicht über die Runden - wozu also darüber hinaus ohnehin knappen Parkraum in der Innenstadt für Vehikel reservieren, die Vieles sein mögen aber keinesfalls vollwertiger Ersatz für Bestehendes.

Bei keinem einzigen Verbrenner ist ein wirtschaftlicher Totalschaden nach 8-10 Jahren (die Neuanschaffung des Akkus) einzukalkulieren.

Bei keinem einzigen Verbrenner sitzt Du auf ner Bombe, die jederzeit hochgehen kann.

Bei keinem einzigen Verbrenner bist Du wegen der Ladezeiten auf eine Strecke oberhalb von 180 km so langsam - da ist fast schon ein Pferd schneller, oder die Leute bei der Tour des France mit Muskelkraft.

Die ganze Umweltberechnung ist Taschenspielertrickgelogen (Lithium Chile trinkwasservernichtend, Umweltkatastrophe Kobalt im Kongo).

Nicht nur beim aktuellen Strommix - sondern für immer (wegen der Grundlasterfordernis) fahren E-Autos mit Braunkohle oder 1000 Jahre radioaktiv bleibenden Müll produzierenden Atomstrom!
Ja gut durch den Energieverbund polnische Braunkohle und französischen Atomstrom - das ist es also?

Wirkungsgrad
Diese o.g. kwh sind ja produktionsbereinigt ohne die
VORGELAGERTE PROZESSKETTE!
Wie entstehen denn hinten heraus 1 kW Strom?
Indem man vornhinein 10 kw Kohle Gas Diesel oder oder oder reinkippt!

Die echte Stromheizung (Widerstand), genau aus diesem Grunde, war bis vor 10 Jahren mit dem ehrlichen Malus von 2,5 im Hausneubau behaftet wodurch NIEMAND eine Stromheizung eingebaut hat - da stimmte der Vergleich zwischen den Energieträgern nämlich noch.
Alles was nicht Strom hieß, war effizienter!


Der Mehrwert, von dem unser Volk lebt, ist nicht mehr vorhanden sondern wird nach China (Akkuproduktion) verlagert - also Jeder von uns wird direkt, auch ohne es zu kaufen, ärmer!

Die Ingenieure Otto (Benzin) und Diesel (Diesel), das erkenne wir immer klarer, waren un Zusammenarbeit mit der aktuellen wetlführenden Verbrennertechnologie made in Germany der zeit 300 jahre voraus - und vergrößern mit den nachzuempindenden Erfahrungen, ihren Vorsprung täglich.

Niemals wird es Autokrane ohne Dieselmotoren geben
Niemals wird es eine Armee (Panzer LKW Lafetten Jeeps) ohne Dieselmotoren geben.
Niemals wird es Schiffsverkehr ohne Dieselmotoren geben.
Niemals wird es Flugverkehr ohne Verbrennertechnologie geben.
Niemals wird es einen andäquaten Ackerbau, wie heute, ohne Dieselmotoren geben - es sei denn man geht zurück zum Pferd und all die ehemaligen Arbeitskräfte als Tagelöhner wieder als Knechte und Mägde zurück aufs Land.

Sowie das gesamte Lohnniveau in einer Stadt mit Autopruduktion nach oben geht, so sinkt das gesamte Lohnniveau in derselben Stadt, wenn die Werke schließen.

Ohne die Produktion und dem Verkauf der heutigen besten Automobile, die die Welt gesehen hat und nach wie vor hier produziert werden sinkt unser aller Lebensniveau auf das von Rumänien!
Nicht über Nacht, aber nach und nach!

Für ein und dasselbe E-Auto für welches Du heute 6 Monate arbeitest, arbeitest Du ohne dass es einen Euro teurer wird nach der Zerstörung unserer Mehrwertquellen 24 Monate!

Der Akku ist eine lustige Spielerei, bei der man mitmachen kann, oder man lässt es.
Für den Preis, der angesagt ist, ist mir diese Spielerei zu teuer und mit den genannten Kriterien ist es darüber hinaus verwerflich und absurd - und stiehlt uns die Zeit und an vielen Stellen zu Gunsten eines ausgebeuteten unterdrückten Chinesen, also auch noch das globale Niveau der sozialen Errungenschaften zerstörend, die Existenz!

--
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=568547
[image]

"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)

Mietakku gibt es schon länger nicht mehr

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 15:16 vor 1452 Tagen @ solstitium 2944 Views

Hallo Solstitium,

die Zoe kostet mit dem großen Akku 22.000, korrekt.
Der ist aber im Preis dabei, Miete war einmal als E-Auto neu war und keiner dem Braten ob der Haltbarkeit getraut hatte, deswegen gab es den nur zur Miete.


Alles je 100 km:

Durchschnittsverbrauch laut ADAC von 18,0 kWh (Spritmonitor 17,2 KWh) zu Hause geladen etwa 5,30 Euro
Fast baugleich zur Zoe ist der Renault Clio, hier mit 1.2 16V 75 75 PS Motor angeben bei Spritmonitor mit 6,5 Liter oder rund 11 Euro.

Macht also 5,70 Unterschied.

Auf 15.000 km bezogen schon mal 800 Euro Differenz. Ölwechsel 100 Euro und den Zanriemenwechsel anteilig mit 100 Euro p.a. sind 1000 Euro. Der 75 PS Otto kostet 103 Euro Steuer. Jetzt legst du zusammen mit 300 Euro THG-Quote für 8 Jahre beiseite und hast 11.000 Euro für einen neuen Akku falls du den bis dahin brauchen solltest.


AHK: Mit der AHK von Wolf kann die Zoe 750kg (un-)gebremst ziehen mit 50kg Stützlast bei Anhängerbetrieb und 70kg bei Fahrradträger. Wir reden übrigen immer noch von einem Kleinwagen und nicht von einem Brauereigaul.

Ansonsten hat die Zoe eine Wärmepumpe, die braucht auch bei Minusgraden selten mehr als 800 Watt. Also bei 3 Stunden Fahrt 1/20 vom Akku.

Thema E-Panzer, den Ferdinand kennst du?

--> https://de.wikipedia.org/wiki/Elefant_(Jagdpanzer)

Korrektur

Mirko, Česko, Montag, 14.02.2022, 15:24 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2881 Views

Hallo

Ansonsten hat die Zoe eine Wärmepumpe, die braucht auch bei Minusgraden selten mehr als 800 Watt. Also bei 3 Stunden Fahrt 1/20 vom Akku.

Renault gibt es mit 2500 Watt an ..!![[wut]]

--
Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.

Schon korrekt: 2500 Watt sind die Wärmeleistung, 800 Watt dagegen die aufgenommene elektrische Leistung.

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 15:29 vor 1452 Tagen @ Mirko 2830 Views

also die, die tatsächlich vom Fahrakku weggeht. Deswegen ja auch Wärmepumpe und nicht: elektrische Zuheizung.

Nein kannte ich nicht, aber es bestätigt ja die Befürchtungen

solstitium @, Montag, 14.02.2022, 15:48 vor 1452 Tagen @ Sorrento 2980 Views

bearbeitet von solstitium, Montag, 14.02.2022, 16:19

Zudem war die Mobilität des Fahrzeuges aufgrund des durch das Gewicht sehr hohen Bodendrucks und des hohen Verbrauchs von bis zu 1000 Litern Benzin auf 100 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von nur 10 bis 15 km/h im Gelände stark eingeschränkt.

Eine Besonderheit des Fahrzeugs war sein benzinelektrischer Antrieb: Zwei von Ottomotoren angetriebene Generatoren lieferten Strom für die beiden auf die hinteren Antriebsräder wirkenden Elektromotoren;


Der E-Panzer war also in Wirklichkeit ein verbrauchsmaximierter Benzin-Panzer!
Wenn das mal nicht der Grund war, warum wir den Krieg verloren haben....


erinnert mich an den Vergleich
Simson Schwalbe 50ccm Benzin vs.
Baugleiche Schwalbe aus Breslau mit Akku.

Die Akkuschwalbe wiegt doppelt so schwer und bringt es auf grob 1/3 der Reichweite.

Wie schaut es eigentlich mit dem Verschleiß aus (Reifen) bei diesem Vergleich?
Wie sind die Fahreigenschaften insbesonders die Notbremsfunktion?

Die doppelte Masse abzubremse wird den Bremsweg bei ansonsten identischen Bremseinrichtungen erhöhen.
Wie bei Notbremsung die Rekuperation funktioniert würde mich interessieren.
Aber letztlich muss das Verzögerungsmoment auf die Reifen gebracht werden.

Ergo mutmasse ich, dass es wegen dem doppelten Gewicht auch ein stärkeres Beremssystem braucht, wenn man nicht auf Kosten der Sicherheit darauf verzichten will.

Ist ja ein Unterschied, ob man nach 10 oder erst nach 20 m zum stehen kommt kann ja "Kriegsentscheidend" sein.

Da der Antrieb aber eher vom Hinterrad ausgeht und die Rekuperation kaum über das Vorderrad, wenn es diesen Antrieb nicht hat, gehen kann, die Bremskräfte aber 70% über das Vorderrad laufen....

PS
Grad noch mit nem Kollegen telefoniert, der, wie es der Zufall will, mit E-Autos (im Autohaus) zu tun hat.
Die Rekuperation führt dazu, dass die Bremsen, also die Beläge, so eine Schicht an der Oberfläche bekommen, hab den Begriff nicht mehr parat, versintern oder verharzen oder so ähnlich, weil sie so selten benutzt werden.

Die gehen also kaputt, wegen fehlender Benutzung - fehlendem Abrieb.

Die müssen also oft eher und tatsächlich vielmehr wegen NICHTBENUTZUNG gewechselt werden.
Wegen echten Verschleiß hat er noch keinem E Auto die Bremsen gewechselt!

Aber gewechselt wird genauso, jetzt aber aus vorgenanntem Grund, also Kosten bleiben ähnlich.

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"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)

Kann die Rekuperation keine Vollbremsung?

Ulli Kersten, Montag, 14.02.2022, 19:49 vor 1452 Tagen @ solstitium 2606 Views

Ich kenne die Technik nicht so richtig. Ich habe länger ein Einrad gefahren, das elektrisch angetrieben wurde und durch Rekuperation gebremst. Wie ein Segway, nach vorne lehnen = beschleunigen, nach hinten lehnen = bremsen. Eine andere Bremse gibt es dabei nicht, wäre auch kontraproduktiv und würde zum Teer-Fressen führen.
Die Rekuperation bremst super.

https://www.youtube.com/watch?v=LZTcQrNtxcI

Ginge mit Bremse auch nicht schneller.

Ein Segway hat auch keine Bremse, ist aber zum Straßenverkehr zugelassen.
Warum können das die E-Autos nicht?

Bremsen

Sorrento @, Montag, 14.02.2022, 22:14 vor 1452 Tagen @ solstitium 2573 Views

Hallo

also mit Mopeds kenne ich mich leider nicht aus aber mit doppelte Masse ist da nix: Ein Twingo als Benziner hat ein Leergewicht von 990 kg, als Elektrowagen 1160 kg. Gerade mal 170 kg mehr. Ein Bremsweg aus 100 km/h von 36 Meter ist OK IMHO. Klar wird viel rekuperiert, bis zu 50 KW, erst danach setzt die Bremse ein.

Und man sollte sich angewöhnen mindestens einmal die Woche beim Anfahren an eine rote Ampel auch auf N zu schalten und- unter Rücksicht auf den rückwärtigen Verkehr- die konventionelle Bremse kräftig zu benutzen. Dann klappts auch mit dem Gammel auf den Scheiben...

De fakto halten die Bremsen länger als beim Verbrennerpendant. Wobei ich das in meinen Vorpostings aber auch nicht als Vorteil gewertet habe.

Die Mietakku-Lösung könnte eine Lösung für ein dezentraleres Netz sein

Broesler @, Dienstag, 15.02.2022, 13:14 vor 1451 Tagen @ Sorrento 2334 Views

bearbeitet von Broesler, Dienstag, 15.02.2022, 13:18

Dafür bräuchte es allerdings ein Batterieformat-Standard, die AAA-Batterie für Auto's quasi. Diese Variante hat zwei essentielle Vorteile:

1) Ein Batteriewechsel geht erheblich schneller als das Laden beim Ankommen

2) Wenn jede Tankstelle eine solche Batterie-Wechselstation hätte, dann ließe sich dieses Batterie-Paket als Stromspeicher/-puffer für Netzschwankungen nutzen. Für Großstädte könnte dies eine adäquate Lösung sein. Die Batterien würden vor Ort permanent per Prüfsoftware untersucht und minderwertigere Akkus nicht mehr zum Tausch herausgegeben, sondern nur noch als Stromspeicherakku genutzt. Diese Sammlung an Batterien würde das Re­cy­c­ling ebenfalls erleichtern, weil die Batterien relativ zentral den Geist aufgeben und nicht an irgendeinem Straßenrand.

Schau mer ma.

Ahoi

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Die Ladegeschwindigkeit ist mittlerweile zu gut dafür

Sorrento @, Dienstag, 15.02.2022, 15:33 vor 1451 Tagen @ Broesler 2336 Views

Hallo Broesler,

die Ladegeschwindigkeit nimmt immer mehr zu, beim aktuellen Ioniq 5 etwa kannst du den Akku in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden, die aufgeladene Reichweite liegt somit bei mehr als 300 Kilometer.

Bzw. du hast eine Ladegeschwindigkeit von 1000 km/h. Für die Autobahnhatz heisst das: alle 2 Stunden oder 300 km für 20 Minuten eine Boxenstop am CCS-Lader neben der Autobahn. Und weiter.

Oder ein Tesla Model 3 am Supercharger: die können daran mit 250 kW Spitzenleistung laden und damit in 5 Minuten ausreichend Strom für 120 Kilometer Reichweite nachladen (aber in einem engeren Range), d.h. eine Ladegeschwindigkeit von über 1400 km/h.

Akkus austzuauschen lohnt sich daher bei der aktuellen Entwicklung schlichtweg nicht. Wie bei Tesla werden die Akkupacks nicht "irgendwo reingepackt" sondern sie werden vielmehr Teil der Karosserie, d.h. einfaches Wechseln ist da nicht.

Zur Netzstabilisierung gibt es auch andere Methoden, V2G:

Unter V2G=Vehicle to grid versteht man ein Konzept zur Abgabe von elektrischem Strom aus den Antriebsakkus von Elektro- und Hybridautos zurück in das öffentliche Stromnetz. Im Unterschied zu reinen E-Autos können bidirektional ladefähige Fahrzeuge nicht nur elektrische Energie aus dem Netz entnehmen, sondern als Teil eines intelligenten Energiesystems in Zeiten großer Netzlast auch wieder über spezielle Ladestationen in das Netz oder das Haus einspeisen. Vehicle to grid ermöglicht somit eine intelligente Sektorenkopplung, oder die Versorgung eines Hauses bei Stromausfall.

VW möchte dies ab nächstem Jahr mit einigen seiner Id-Modelle ermöglichen.

ciao
Sorrento

Und in der Realität...

Broesler @, Dienstag, 15.02.2022, 16:23 vor 1451 Tagen @ Sorrento 2395 Views

Hallo Broesler,

Aloha Sorrento!

Nur 10-30 Minuten warten für's Tanken? Das ist ja revolutionär! [[top]] (Ironie)

V2G? Ist schon lässig, wenn man abends seinen E-PKW an die Ladedose hängt und morgens, wenn man zur Arbeit fahren will, die Batterie nicht ausreichend geladen ist! Wie teuer wären eigentlich E-Autos, wenn man die Batterie nicht mitkaufen müsste, sondern lediglich leasen würde (wie im Mietakku-Modell)? Wer hat von deinen Vorschlägen was, der Kunde, so wie beim eingeklebten Akku im Mobiltelefon? Klar will Tesla neue Autos verkaufen statt Batterien zu ersetzen, so wird mehr Geld verdient.

Wie stellst du dir eigentlich innerstädtisches E-Laden an der Tanke vor? 6-12 Stationen und davon sind alle 10-60 Minuten belegt? Da kommt pro Stunde deutlich weniger Umsatz bei rum, als wenn an 4 Stationen alle 2 Minuten das Akkupaket ausgetauscht würde.

Ich halte die Austauschlösung volkswirtschaftlich für effizienter, vielleicht übersehe ich aber auch einen entscheidenden Punkt.

Ahoi

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So wie man früher an der Poststation die Gäule gewechselt hat

solstitium @, Mittwoch, 16.02.2022, 12:16 vor 1450 Tagen @ Broesler 2278 Views

in der Tat der richtige Gedankengang.

Aber wir wollen ihnen ja nicht noch "aufs Pferd" helfen.

Logisch, nur ein Tauschakku vulgo die Mietversion ist konkurrenzfähig.

Aber mit 1200 Euro Mindestkosten pro Jahr, natürlich hanebüchen!

Was dabei nicht bedacht wird, ist die Humanpower, die beim Wechseln nicht bezahlt ist, in dieser Überlegung.

Da musst Du nochmal 25,00 Euro Tauschgebühr berechnen - also wieder Griff ins Klo!
Vollautomatischer Tausch in einer durchroboterisierten Welt - ginge dann wieder, nur bis Afrika, vieleilcht nicht mal bis Rumänien oder Polen schafft es diese Technologie dann auch wieder nicht, da ziehen die Hilfsarbeiter wieder den 500 kg Akku auf einem Sandboden raus und rein.

Kauft man sich halt, für jedes Land ein extra Auto - überlegt sich vorher, wo man hinfährt.

Innerhalb Stadt Kleinwagen ohne Tauschakku #1.
bis 500 km mit Tauschakku anderes Auto #2.
Über 500 km Diesel/Benzin #3.
Ausland Diesel ohne wenn und aber #4.
China, Benzin #5.

Da freut sich aber der Kollege Rockefeller! Na wenn der mal nicht wieder dahinter steckt!

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Ja 500 kg, ne!

solstitium @, Mittwoch, 16.02.2022, 12:19 vor 1450 Tagen @ Broesler 2252 Views

Brauchste ein paar sportliche Mitarbeiter in der Tanke! - in jeder Schicht!

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Leider habe ich kein Eigenheim .

Mirko, Česko, Montag, 14.02.2022, 14:28 vor 1452 Tagen @ Sorrento 3149 Views

Nur eine Wohnung (1+KK) mit Balkon und einer Steckdose von 16A. Die Tankstelle (2km) hat 2-Ladeseulen von jeweils 22A ..

--
Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.

Da hast Du falsch getestet

solstitium @, Montag, 14.02.2022, 10:55 vor 1452 Tagen @ Mirko 4111 Views

bearbeitet von solstitium, Montag, 14.02.2022, 11:28

Der E-Auto Test geht so!

https://t.me/q_anonymous_kanal_deutschland/163481

oder

https://www.bitchute.com/video/qJauabW0Yq7y/


Und so haben auch, geteilte Freude, ist doppelte Freude, deine Freunde daran Spaß!
Angeblich sei aber die Finnische Gerichtsbarkeit hier aktiv geworden.

Also erst kaufste nen Akku zum fahren, der machts nicht mehr, Du hast Frust, verschrottest es (wie jedes andere Auto auch, was kaputt ist), und dann kommt ein Beamter und erklärt, dass diese Verschrottungsversion mit Bußgeld belegt wird?

Wo war als der Fehler?

Den Akku zum vorübergehenden (heizungslosen) Fahren überhaupt als Option für Dich gesehen zu haben!

Einfach ausblenden, so wie es unsere Vorfahren bereits vor 120 Jahren gemacht haben, als selbst für die klar war, dass eine etwaige Mobilität mit Akku keine Zukunft hat!

Klug wird man auf dreierlei Art:

Nachdenken, die edelste Art.
Nachahmen, die einfachste Art.
Erfahrung, die bitterste Art und Weise!

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Elektroauto: Die Angabe "kW/h" gibt es nicht, Du meinst "kWh"

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 14.02.2022, 13:52 vor 1452 Tagen @ Mirko 3057 Views

Hallo Mirko,

Leistung ist Arbeit pro Zeiteinheit, oder auch Energie pro Zeiteinheit.

Die Einheit der Leistung ist das Watt, geschrieben "W".
Wenn Du eine Sekunde lang ein W Leistung verrichtest, dann hast Du eine Energiemenge von 1 W * 1 s umgesetzt. Diese Energie kann man leistungsbezogen ausdrücken, also 1 W * 1 s = Ws (leistungsbezogene Schreibweise).

Die Energie bei der Umsetzung von 1W in einem Zeitraum von 1 s, also 1 Ws ist genau gleich einem Joule: 1 Ws=J (energiebezogene Schreibweise).

Anstatt Deinen Stromverbrauch in Ws auszudrücken, schreibt Dein Stromversorger die Einheit kWh auf die Rechnung, das macht dann 1000 W * 3600 s = 3,6 Mio. Ws oder auch 3,6 MJ (Megajoule).

Die Batterie des Renault Zoe ("ZEO" gibt es wohl nicht) fasst also 52 kWh.

Vielen Dank für diese Rückmeldung. Ich komme dabei auf einen Energieverbrauch von 35,6 kWh / 100 km.

Mir war nicht klar, dass Elektroautos bei den niedrigen Temperaturen soviel Energie für die Heizung ihrer Batterie aufwenden müssen!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Hast recht .. paranoia

Mirko, Česko, Montag, 14.02.2022, 14:01 vor 1452 Tagen @ paranoia 3030 Views

Für mich ist das E-Auto nicht tauglich im Alltag! Der Arbeitsweg ist täglich 45km .. KFZ-Steuer gibt es hier nicht, also fahre ich mein Diesel weiter [[top]]

--
Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.

Für Eigenheimbesitzer als Drittwagen praktikabel.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 15.02.2022, 00:08 vor 1452 Tagen @ Mirko 2854 Views

bearbeitet von eesti, Dienstag, 15.02.2022, 00:14

Wer öfter mit dem Auto Langstrecke fahren muß, wird bemerkt haben, daß man doch eher selten die reinen E-Autos sieht, noch seltener im Winter.
Aber das soll nicht mein Thema sein.
Warum haben E-Autos für mich keine Zukunft?
Ich wohne in einer Mietskaserne, die nächste Ladestation ist nahe, nur gut 500 Meter entfernt.
Wer als erster kommt, kann an dieser Doppelbox auch seinen täglich Saft zapfen, relativ preiswert, denn die ist von den Stadtwerken, die den Strom noch subventioniert für um die 30-40Cent/kWh anbieten.
ABER:
Wenn ich von der Arbeit komme, muß ich hoffen, daß diese Doppelbox nicht belegt ist, sonst tanke ich nicht auf und riskiere einen im Ernstfall nicht ausreichend einsatzbereites KFZ, oder begebe ich auf die Suche nach anderen Zapfsäulen.
Zapfen und Tanken darf ich, danach kommt das Knöllchen, wenn ich weiter bis zum nächsten Morgen dort stehen bleibe, also muß ich mir den Wecker stellen und das Auto nach 1-4 Stunden von dort wegfahren.
Das ist alles sehr unpraktisch und wer mag täglich oder alle paar Tage nochmals wandernd das Haus verlassen und, wenn in der Nähe keine freie Ladesäule ist, auch weiter wandern? Im Winter!!!
Parken kann ich mit dem Normalauto irgendwo im Umfeld und meine Einkäufe nach oben bringen, fertig.
Mit dem E-Auto fahre ich erst zum normalen Parkplatz, bringe meine Einkäufe nach oben, muß dann zum Tanken wieder runter, das Auto zur Ladesäule fahren, nach Hause laufen, dann den Wecker stellen, wieder runter, zur Ladestation, das Auto wieder wegfahren, dann sind aber die guten Parkplätze inzwischen vergeben und ich finde auch nur einen entfernteren Parkplatz (meistens, natürlich nicht immer), dann kann ich wieder nach oben und endlich mein normales Leben fortsetzen.
Für den Hausbesitzer, der vielleicht eine eigene Solaranlage auf dem Dach, dazu einen großen Batteriespeicher in der Garage hat, mag das alles praktikabel sein, aber für Kleinstädter ohne funktionablen und nutzbaren ÖPNV, ist das alles keine wirkliche Alternative.
Ob der Unterhalt nun einige Cent mehr oder weniger beträgt, ist für den Alltag nicht so entscheidend, auch höhere Gesamtkosten für E-Autos wären nicht der Haupthindernisgrund, auf ein E-Auto zu wechseln.
Das tägliche Handling ist es, was dem E-Auto nicht den Massendurchbruch gelingen läßt, trotz besserem Fahrgefühl.
Mit meinem Diesel muß ich nur alle 1-2 Monate zum Tanken, mit dem E-Auto darf ich fast täglich Kabelsalat entwirren.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Für Rentner zum Zigarettenholen statt mit dem SUV mit dem eAuto. Die Tanken an der Ladestation, wenn andere bei der Arbeit sind.owT

Martin @, Dienstag, 15.02.2022, 09:51 vor 1451 Tagen @ eesti 2386 Views

Die Tankstrategie ist eine andere

Sorrento @, Dienstag, 15.02.2022, 10:56 vor 1451 Tagen @ eesti 2595 Views

Hallo Eesti,


Ich wohne in einer Mietskaserne, die nächste Ladestation ist nahe, nur gut 500 Meter entfernt.
Wer als erster kommt, kann an dieser Doppelbox auch seinen täglich Saft zapfen, relativ preiswert, denn die ist von den Stadtwerken, die den Strom noch subventioniert für um die 30-40Cent/kWh anbieten.
ABER:
Wenn ich von der Arbeit komme, muß ich hoffen, daß diese Doppelbox nicht belegt ist, sonst tanke ich nicht auf und riskiere einen im Ernstfall nicht ausreichend einsatzbereites KFZ, oder begebe ich auf die Suche nach anderen Zapfsäulen.
Zapfen und Tanken darf ich, danach kommt das Knöllchen, wenn ich weiter bis zum nächsten Morgen dort stehen bleibe, also muß ich mir den Wecker stellen und das Auto nach 1-4 Stunden von dort wegfahren.

Ich weiss ja nicht wie lange dein Arbeitsweg ist aber sagen wir mal 50 km hin und zurück.

Dann kannst du das Auto jeden Tag abends einstecken und laden- du musst es aber nicht. Halt wenn frei ist Und fängst nicht erst mit dem Laden an wenn der Ladezustand kurz vor Exitus ist, so wie beim Verbrenner. Auch kannst du oft beim Einkaufen laden, entweder auf dem Kundenparkplatz oder im Gewerbegebiet nebenan, manchmal sogar gratis, etwa bei Aldi/Kaufland/Lidl/Edeka. Auch bieten manche Arbeitgeber ein Laden am Arbeitsplatz an, das ist sogar eine offiziell steuerbefreite Zuschussmöglichkeit vom Arbeitgeber.

Ein typischer Verbrauch sind 15 bis 20 KWh/100km, also bei 50 km am Tag und 11 KW AC-Ladeleistung wären das so 45 Minuten jeden Tag, die er an der Ladesäule stehen sollte. Oder gut 2 Stunden alle 3 Tage usw. Wenn die Batterie für 250 reale Kilometer reicht- so what!

Man muss sich halt von dem Gedanken lösen erst bei fast leer zu laden und dann den Tank auch immer ganz aufzufüllen. Kann man, praktikabler ist es aber immer wieder ein wenig "nachzuschütten". Sprichwort : "Wenn er steht, dann lädt er"

Und auf Langstrecke bzw. wenn es schnell gehen muss nimmt man halt den DC-Schnelllader, und ja, der kostet Expresszuschlag. Wie auch die Benzin-Zapfsäule an der Autobahnraststätte...

ciao,
Sorrento

Ich glaube, Du hast meinen Text nicht gelesen, und wenn ja, nicht verstanden.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Mittwoch, 16.02.2022, 00:16 vor 1451 Tagen @ Sorrento 2338 Views

Einzig das Argument mit dem Händleraufladeparkplatz kann man gelten lassen, den gibt es bei Kaufland, bei den anderen Händlern nicht.
Selbst wenn, für 10 Minuten rollt doch niemand seine Schnüre aus.
Der Ladeparkplatz ist fast immer leer, aber der Ladeparkplatz im Wohngebiet ist zu weit, real zu unpraktisch, da kein Parkplatz, den man mit der Ladung bis zum nächsten Morgen nutzen darf.
Noch mehr möchte ich nicht wiederholen, niemand in den Mietskasernen nutzt und fährt einen E-Wagen, einige Eigenheimbesitzer schon.
Und natürlich die Stadtwerke-E-Betriebsautos, die wir alle subventionieren, mit schönen hohen Energiepreisen.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Lesenswerte Ergänzung +100

solstitium @, Mittwoch, 16.02.2022, 12:04 vor 1450 Tagen @ eesti 2278 Views

Du bereicherst hier die Gedankenwelt um den Abschnitt faktische Anwendung und die Problematik, die daraus entsteht seht treffend und sogar um den Bereich rein innerstädtische Verwendung, welches wohl das letzte Existenzkriterium für die Rollakkus noch war.

Was mich allerdings wirkllich wundert, ist die Vorgehensweise Volvos.

Gut, das kann man alles wieder über Bord werfen, wenn man merkt, dass das ein Griff ins Klo war.

Ergänzend will ich noch die 98% Restterritorium die 32 mal größere Sahara (als Deutschland) und was sonst noch so in Afrika herumdümpelt - die Gebiete in Amerika, die nicht mal ne elekrtische Eisenbahn haben (wäre ja viel einfacher) und und und ansprechen.

Quer durch Polen oder Russland denke ich, siehts doch genauso aus.

Also Danke für Deine praktische Ergänzung!

--
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